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Das IBF im Überblick

 

Über das Institut

Das Institut für Bank- und Finanzgeschichte stellt sich vor

Lessons learned?
Die finanzhistorische Forschung macht Zusammenhänge wie die wiederkehrenden Ursachen und Verläufe von Finanzkrisen transparent, mobilisiert Datenressourcen und liefert mit Hilfe der Langfristanalyse ein wichtiges Werkzeug, um Erfahrungswissen zu objektivieren, die Herausforderungen der Gegenwart zu verstehen und zu belastbaren empirischen Erklärungsansätzen zu gelangen, um Fehler zu erkennen und zu vermeiden.

History matters!
Die finanzhistorische Forschung macht eben solche Zusammenhänge transparent, mobilisiert Datenressourcen und liefert mit Hilfe der Langfristanalyse ein wichtiges Werkzeug, um Erfahrungswissen zu objektivieren, die Herausforderungen der Gegenwart zu verstehen und zu belastbaren empirischen Erklärungsansätzen zu gelangen, um Fehler zu erkennen und zu vermeiden.

Das IBF – eine lebendige Plattform für Financial History
Das Institut für Bank und Finanzgeschichte e.V. (kurz: IBF, vormals: Institut für bankhistorische Forschung) in Frankfurt am Main steht mit einem breiten Veranstaltungs- und Publikationsprogramm seit über 50 Jahren für die Förderung finanzhistorischer Forschung und die Vermittlung von fundierter Forschungsbeiträge in die Praxis und die Öffentlichkeit hinein.
 

Publikationen

Bücher, Papers und Zeitungsartikel

Zu den Publikationen des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte zählen Buchveröffentlichungen, die Zeitschrift „Bankhistorisches Archiv“, die frei zugänglichen Beiträge der „IBF Paper Series“ sowie die Artikel der Reihe „Aus der Banken- und Finanzgeschichte“.

Die Buchpublikationen des IBF umfassen die in der Schriftenreihe des IBF veröffentlichten Titel und die als Einzelveröffentlichungen erschienen Titel, die das Institut im eigenen oder fremden Auftrag herausgegeben hat. Sowohl die Einzelpublikationen als auch die in der Schriftenreihe des IBF erschienenen Monografien nehmen aktuelle Forschungsfragen der Bank- und Finanzgeschichte auf. Die Bücher sind, sofern nicht vergriffen, über den lokalen Buchhandel sowie über die Webshops der jeweiligen Verlage erhältlich. Neuere Titel stehen bei den einschlägigen Internetanbietern als kostenpflichtige E-Books zum sofortigen Download zur Verfügung.

Die 2017 gestartete Open-Access-Plattform „IBF Paper Series“ bietet neben Vorversionen beziehungsweise „Working Papers“ und Final Drafts wissenschaftlicher Aufsätze zu bank- und finanzgeschichtlichen Themen auch Konferenzbeiträge, Forschungsberichte, Preprints von Aufsätzen, deren Veröffentlichung zu einem späteren Zeitpunkt in gedruckter Form im Rahmen eines Sammelwerks vorgesehen ist, sowie Buchrezensionen. Die erschienenen Papers können kostenfrei über das Webportal des IBF sowie über die Repositorien EconPapers, IDEAS/RePEc und EconStor heruntergeladen werden.

Mit dem Doppelheft 1-2/2015 ist das „Bankhistorische Archiv“, die 1971 zunächst noch als „Archiv des Instituts für bankhistorische Forschung“ ins Leben gerufene Zeitschrift des IBF, zum letzten Mal als Printausgabe erschienen. Mit den „IBF Paper Series“ wird das Publikationsorgan des IBF als eine zeitgemäße „Open Access“-Publikationsplattform fortgeführt. Die Beiträge der Jahrgänge 27 (2001) bis 41 (2015) des Bankhistorischen Archivs stehen auf den Webseiten des Franz Steiner Verlags als PDF-Download zur Verfügung.

Die ganzseitigen Beiträge ausgewiesener Experten aus den Bereichen „Finance“ und „Financial History“ der vom IBF initiierten Artikelserie „Aus der Banken- und Finanzgeschichte“, die seit 2010 in loser Folge in der Börsen-Zeitung erscheinen, können über das Webportal des IBF kostenfrei heruntergeladen werden.
 

Veranstaltungen

Symposien, Kolloquien, Workshops, Guest Lectures, Vortragsveranstaltungen und mehr

Das Institut für Bank- und Finanzgeschichte bietet seinen Mitgliedern, assoziierten Wissenschaftlern, Bankpraktikern und anderen Interessenten regelmäßige Veranstaltungen an. Dazu zählen neben wissenschaftlichen Fachkonferenzen wie den Symposien, Kolloquien und Vortragsveranstaltungen auch praxisorientierte Workshops sowie Guest Lectures, die das IBF zusammen mit dem Center for Financial Studies an der Goethe-Universität Frankfurt organisiert.

Die Konferenzen, Lectures und Workshops des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte befassen sich nicht nur in der historischen Perspektive mit zentralen Fragen wie der Eigenkapitalausstattung von Banken oder dem Zusammenhang zwischen Staatsschuldenkrise und Geldpolitik. Die Referenten und Mitwirkenden der Panels haben nicht weniger auch die gegenwärtigen Herausforderungen des Finanzsystems sowie die Langfristperspektive im Blick.

Auf den Webseiten des IBF können Sie sich über das aktuelle Programm ebenso informieren wie über die zurückliegenden Veranstaltungen der letzten fünf Jahre.
 

News

Aktuelle Informationen des IBF

In dieser Rubrik veröffentlicht das Institut für Bank- und Finanzgeschichte aktuelle Meldungen rund um die Arbeit und Aktivitäten des IBF. Blättern Sie durch die „Terminfelder“, um mehr über das laufende Veranstaltungs- und Publikationsprogramm des IBF zu erfahren.
 

Gremien

Vorstand, Kuratorium und Wissenschaftlicher Beirat des IBF

Führende Vertreter der Finanzwirtschaft sowie der Geschichts- und Wirtschaftswissenschaften unterstützen das IBF in seinen Wirkungsmöglichkeiten.
In dieser Rubrik finden Sie weiterführende Informationen zu den Organen des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V., Frankfurt am Main.
 

Financial History

Stiftungsgastprofessur an der Goethe-Universität Frankfurt

Zum 100-jährigen Jubiläum der Goethe-Universität Frankfurt am Main stifteten die Edmond de Rothschild Gruppe und das Bankhaus Metzler die Gastprofessur „Financial History“ am House of Finance. Das Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V. unterstützt die Stiftungsgastprofessur als Kooperationspartner.

Die erste Gastprofessur übernahm Professor Benjamin M. Friedman, der im Wintersemester 2014/15 nach Frankfurt am Main kam. Friedman ist seit 1972 „William Joseph Maier Professor of Political Economy“ an der Harvard University, Cambridge/MA, USA. Er gehört zu den weltweit führenden Vertretern der monetären Theorie und ist durch zahlreiche Schriften zur Geld- und Währungspolitik sowie der Bedeutung der Finanzmärkte für Wertschöpfung und Stabilität hervorgetreten. In Frankfurt stellte er seine jüngsten Forschungen über die religiösen Ursprünge der modernen Ökonomie vor und bereicherte damit den Diskurs über die ethischen Grundlagen der Finanzmarktentwicklung. Mit der Inaugurationsvorlesung unter der Thematik „Religious Influences on Economic Thinking: How the West Came to Believe in Markets” gab Professor Friedman am 13. Oktober 2014 erste Einblicke in seine Forschung.

Im Sommersemester 2016 übernahm Caroline Fohlin, Associate Professor am Department of Economics der Emory University, Atlanta/GA, USA die zweite Gastprofessur. Professor Fohlin hat von 2005 bis 2015 an der Johns Hopkins University, Baltimore/MD, USA gelehrt und davor am California Institute of Technology, Pasadena/CA, USA. 1994 hat sie ihren Ph.D. in Economics an der University of California, Berkeley/CA, USA erworben. Am House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt unterrichtete Professor Fohlin im Rahmen des Ph.D.-Programms der universitären Graduiertenschule GSEFM („Graduate School of Economics, Finance, and Management“). Ihre Lehrveranstaltungen galten dem Thema „Comparative Financial Systems and Economic Development“. Während des Aufenthalts von Professor Fohlin luden die Goethe-Universität Frankfurt, das Research Center SAFE und das Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V. am 17. Juni 2016 zu einer international besetzen Konferenz über „Comparative Financial Systems – Historical Perspectives“ ein.

Die dritte Gastprofessur übernahm Hans-Joachim Voth, UBS Professor of Macroeconomics and Financial Markets an der Universität Zürich. Von 1998 bis 2013 war er Professor an der Universitat Pompeu Fabra in Barcelona. Visiting Appointments führten Professor Voth unter anderem in die USA an die Haas School of Business, University of California, Berkeley/CA, an das Massachusetts Institute of Technology (MIT), Cambridge/MA, die Princeton University, Princeton/NJ, an die NYU Stern School of Business, New York/NY und an die Stanford University, Stanford/CA. Im Ph.D.-Programm der Graduiertenschule GSEFM im House of Finance bot Professor Voth im Wintersemenster 2017/18 ein Seminar an. Zum Auftakt seines Aufenthalts in Frankfurt am Main hielt Voth am 18. Oktober 2018 einen öffentlichen Vortrag zum Thema „The Bubble Dilemma: Asset Prices in Historical Perspective”. Zusammen mit José-Luis Peydró, Universitat Pompeu Fabra, Barcelona organisierte er im Rahmen der Gastprofessur eine international besetzte Fachtagung zum Thema „The Real Effects of Financial Crises: Past, Present, Future“, die am 26. Januar 2018 stattfand.

2018 übernahm die vom Bankhaus Metzler und der Friedrich Flick Förderungsstiftung finanzierte Gastprofessur Harold James, Claude and Lore Kelly Professor für europäische Studien, Professor für Geschichte und internationale Politik sowie Direktor des Programms „Contemporary European Politics and Society“ an der Princeton University und „Official Historian“ beim Internationalen Währungsfonds. James‘ Forschungsschwerpunkte sind die Wirtschafts- und Finanzgeschichte sowie die neue europäische Geschichte. 2004 erhielt James den Helmut-Schmidt-Preis für Wirtschaftsgeschichte und 2005 den Ludwig-Erhard-Preis für seine Errungenschaften im Bereich Ökonomie. Während seines Aufenthalts in Frankfurt am Main hielt Harold James am 28. Mai eine Presidential Lecture auf Einladung des Center for Financial Studies. Darüber hinaus bot er im Ph.D.-Programm der Graduiertenschule GSEFM im House of Finance ein Seminar zum Thema „Thinking About Financial History“ an. Am 8. Juni 2018 hielt James die Eröffnungsrede auf einer internationalen Forschungskonferenz zum Thema „Lehman – 10 Years After“, die er gemeinsam mit Bernd Rudolph (LMU München, Wissenschaftlicher Beirat des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte) organisierte.

Barry Eichengreen, University of California, Berkeley, übernimmt 2019 die mittlerweile fünfte Gastprofessur für Finanzgeschichte am House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte als gemeinnütziger Verein wird Eichengreen einen Workshop für Nachwuchswissenschaftler zum Thema „Financial History – Reflections on the Past to Tackle Today’s Key Finance Questions“ leiten und die Eröffnungsrede auf einer internationalen Konferenz an der Goethe-Universität halten. Darüber hinaus wird er im Ph.D.-Programm der Graduiertenschule GSEFM im House of Finance ein Seminar mit dem Titel „Topics in Macroeconomic History“ anbieten. Eichengreen ist George C. Pardee und Helen N. Pardee Professor für Ökonomie und politische Wissenschaften an der University of California, Berkeley. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte und die aktuelle Ausgestaltung des internationalen Geld- und Finanzsystems. Eines der bekanntesten Bücher von Eichengreen ist „Golden Fetters: The Gold Standard and the Great Depression, 1919-1939“ (1992), in dem er als Hauptgrund für die Rezession der 1930er-Jahre den strukturell fehlerhaften und schlecht verwalteten internationalen Goldstandard anführt. Zu seinen jüngsten Buchveröffentlichungen zählen „The Populist Temptation: Economic Grievance and Political Reaction in the Modern Era” (2018), „How Global Currencies Work: Past, Present, and Future” (mit Livia Chitu und Arnaud Mehl, 2017), „Hall of Mirrors: The Great Depression, the Great Recession, and the Uses – and Misuses – of History” (2015), und „Exorbitant Privilege: The Rise and Fall of the Dollar and the Future of the International Monetary System” (2011).
 

Institutsbibliothek

Literaturbestände des IBF im Information Center des House of Finance

Eine umfangreiche Fachbibliothek mit zahlreichen laufenden Zeitschriften und einer Sammlung von ca. 1.350 Festschriften steht interessierten Personen und Institutionen für Recherchen seit Oktober 2014 in den Räumlichkeiten des Information Centers im House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt offen.
Das Institut verfügt über mehr als 8.000 Geschäftsberichte von ca. 500 deutschen und ausländischen Kreditinstituten in benutzerfreundlicher Mikrofiche-Form, die nach vorheriger Terminabsprache in der Geschäftsstelle des IBF eingesehen werden können.
 

Friends & References

Weitere Webangebote und Kooperationspartner

In dieser Rubrik finden Sie Links zu Freunden und Förderern des Instituts- für Bank- und Finanzgeschichte.

Bitte beachten Sie, dass sämtliche der hier genannten Links zu externen Webangeboten führen, die außerhalb der Verantwortung des IBF liegen.
Börsen-Zeitung
Zeitung für die Finanzmärkte
Bundesverband deutscher Banken e.V.
Der Bankenverband ist die Stimme der privaten Banken: Als wirtschaftspolitischer Spitzenverband bündelt, gestaltet und vertritt er die Interessen des privaten Kreditgewerbes und ist Mittler zu Politik, Verwaltung, Verbrauchern und Wirtschaft.
Center for Financial Studies
Independent and internationally oriented research in important areas of Finance
dfv Mediengruppe
Die auf Fachkommunikation spezialisierte dfv Mediengruppe zählt europaweit zu den erfolgreichsten Unternehmen ihrer Branche. Das Segment der Bank- und Finanzwirtschaft deckt sie über ihre Tochter dfv Euro Finance Group ab (www.dfv-eurofinance.com).
Stiftung GIZ • Genossenschaftshistorisches Informationszentrum
Die Stiftung GIZ - Genossenschaftshistorisches Informationszentrum erschließt und bewahrt das gemeinsame historische Erbe deutscher Waren-, Kredit-, Konsum- und Baugenossenschaften.
Verband der Auslandsbanken in Deutschland e.V. (VAB)
Der Verband der Auslandsbanken in Deutschland e.V. (VAB) vertritt die Interessen von über 200 ausländischen Banken, Fonds und Finanzdienstleistungsinstituten in Deutschland aus über 30 Ländern.
Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e.V.
Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) repräsentiert die bedeutendsten Kapitalgeber für den Wohnungs- und Gewerbebau sowie den Staat und seine Institutionen. Seine Kernaufgabe ist die produktorientierte Interessenvertretung für den Pfandbrief.
Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.V.
Die Gemeinschaftseinrichtung von Sparkassen, Landesbanken, regionalen Sparkassenverbänden und Verbundpartnern unterstützt die Forschung und Lehre auf dem Gebiet des Geld-, Bank- und Börsenwesens sowie der Sparkassengeschichte.
 

Kontakt & Anfahrt

Die Geschäftsstelle des IBF

Die Büros des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte finden Sie im Frankfurter Stadtteil Westend-Nord nicht weit entfernt vom Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt in der fünften Etage des Gebäudes Eschersheimer Landstraße 121-123.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zum Beispiel den U-Bahn-Linien U1, U2, U3 und U8 (Haltestelle: Holzhausenstraße), ist die Geschäftsstelle des IBF leicht zu erreichen.

History Matters

Das IBF – Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V.
in Frankfurt am Main

Seit den 1960er-Jahren vermittelt und fördert das IBF finanzhistorische Forschung. Im gemeinnützigen Auftrag und mit Unterststützung der Financial Community bietet das Institut der Finanzgeschichte und dem interdisziplinären Dialog zwischen renommierten Wissenschaftlern und Entscheidern aus Politik und Wissenschaft eine lebendige Plattform. Dieses Ziel verwirklicht das Institut durch wissenschaftliche Publikationen und Veranstaltungen sowie bibliothekarische und dokumentarische Angebote.

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1962
Erich Achterberg gründet in Frankfurt am Main das Archiv für bankgeschichtliche Forschung – Bankhistorisches Institut, das sich als Achterberg-Archiv schnell einen Namen macht.

Vom Achterberg-Archiv zum Institut für Bank und Finanz­geschichte

Über 50 Jahre im Auftrag finanzhistorischer Forschung

Der Wirtschaftsjournalist und Publizist Erich Achterberg, von 1924 bis 1943 Wirtschaftskorrespondent der Frankfurter Zeitung in Berlin und nach dem Zweiten Weltkrieg Redakteur der Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen, möchte Finanzinstitute für ihre eigene Vergangenheit und ihre archivische Überlieferung interessieren und gründet im Juli 1962 das „Archiv für bankgeschichtliche Forschung. Bankhistorisches Institut“. Mit Unterstützung der Kreditwirtschaft wird das „Achterberg-Archiv“ im September 1969 in einen gemeinnützigen Verein überführt: das „Institut für bankhistorische Forschung e.V.“, kurz: IBF. Das Institut etabliert sich als eine alle Sparten der Finanzwirtschaft einbeziehende Forschungseinrichtung, die durch Publikationen, Veranstaltungen an vielen Bankplätzen in Deutschland sowie die Beratung seiner Mitglieder und interessierter Institute einen umfassenden finanzhistorischen Förderauftrag wahrnimmt. Im Herbst 2016 erhält das Institut den neuen Namen „Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V.“.

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1969
Mit Unterstützung der Kreditwirtschaft wird das Achterberg-Archiv in einen gemeinnützigen Verein überführt: das Institut für bankhistorische Forschung e.V., kurz: IBF.

Wozu Finanz­geschichte?

Die inhaltliche Ausrichtung des IBF

Mit der Finanzialisierung moderner Gesellschaften treten Themen wie Finanzintermediation, Kapitalbildung und Kreditschöpfung sowie Geld und Währung immer mehr in den wissenschaftlichen und öffentlichen Diskurs ein. Nicht zuletzt unter dem Eindruck der jüngsten Finanzkrise setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass mathematische, modellorientierte Ansätze zu kurz greifen, wenn es darum geht, das Funktionieren von Finanzsystemen und Kapitalmärkten umfassend zu erklären. Heute sind objektiviertes Erfahrungswissen und der Zugriff auf historische Datenressourcen nicht nur für Wissenschaftler, sondern auch für die auf der Geschäfts- wie auf der Aufsichtsseite Handelnden unverzichtbar. Denn die finanzhistorische Forschung trägt nicht nur zur Vermeidung unternehmerischer oder politischer Fehlentscheidungen bei, sie stiftet auch unmittelbaren Nutzen für die Unternehmenskommunikation und wirkt vertrauensbildend.

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2016
Das Institut erhält den neuen Namen: IBF – Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V.

Das IBF heute

Auftrag und Organisation

Das IBF ist eine unabhängige Fördereinrichtung im gemeinnützigen Auftrag.

Das IBF engagiert sich für eine unabhängige, interdisziplinäre und im engen Dialog mit der Praxis betriebene finanzhistorische Forschung.

Das IBF versteht sich als Plattform und Impulsgeber für die Wissenschaft.

Das IBF vermittelt finanzhistorisches Wissen in die Praxis und die interessierte Öffentlichkeit.

Das IBF ist Kooperationspartner der Stiftungsgastprofessur „Financial History“ an der Goethe-Universität Frankfurt.

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2021
Heute ist die Financial History für Wissenschaftler und Praktiker gleichermaßen unverzichtbar geworden.

Sprechen Sie uns an...

wenn Sie finanzhistorische Expertise suchen.

wenn Sie Publikationen zur Unternehmenshistorie planen.

wenn Sie Näheres zu den Aktivitäten des IBF erfahren möchten.

wenn Sie die finanzhistorische Forschung mit einer Mitgliedschaft im IBF oder einer Spende unterstützen möchten.

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Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen des IBF auf einen Blick


29
JUNI

29. Juni 2021  |  29. Juni 2021, 18:00 - 20:00 Uhr

Money and Prices: A Permanent Puzzle

Academic Colloquium in Honour of Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Otmar Issing, CFS President

The Center for Financial Studies (CFS) in cooperation with the Leibniz Institute SAFE, the Institute for Monetary and Financial Stability (IMFS) and the Institute for Banking and Financial History (IBF) organizes and cordially invites you to attend the Academic Colloquium "Money and Prices: A Permanent Puzzle" in honour of Professor Issing´s 85th birthday, to be held on 29 June 2021, 6:00 p.m. - 8:00 p.m. CEST, online via Zoom.

09
JUNI

09. Juni 2021  |  9. Juni 2021, 14:00 - 15:15 Uhr

Nebeneffekte der Geldpolitik

Eine gemeinsame Veranstaltung des Bankenverbands, des Center for Financial Studies und des IBF

Seit Beginn der Covid19-Pandemie haben Zentralbanken weltweit den Kurs ihrer expansiven Geldpolitik forciert. Das gilt auch für den Euroraum, wo sich die Leitzinsen bereits in der Finanzkrise 2008/2009 der Null-Linie näherten und die Einlagefazilität seit Mitte 2014 im negativen Bereich liegt. Zudem setzt die EZB seit einigen Jahren verstärkt auf unkonventionelle Maßnahmen wie den Ankauf von Vermögenswerten oder das Instrument der Forward Guidance Instrumente, auf die sie auch seit dem Ausbruch der Pandemie verstärkt zurückgreift.

22
APRIL

22. April 2021  |  22. April 2021, 13:00 Uhr

International Banking Networks: Sources of Stability or Instability? Evidence from the Past and Present

Jointly organized by the House of Finance, the Research Center SAFE and the Institute for Banking and Financial History (IBF)

Zoom conference in the context of the Goethe University Visiting Professorship of Financial History, currently held by Prof. Catherine Schenk Ph.D., endowed by Metzler Bank and Friedrich Flick Förderungsstiftung

25
MÄRZ

25. März 2021  |  25. März 2021, 16:00 Uhr

Von Gestern für Morgen: Wissen bewahren, Erfahrungen teilen

Web Symposium - Deutsche Bundesbank / Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V. (IBF)

Seit fünf Jahrzehnten sichert und erschließt das Historische Archiv der Deutschen Bundesbank alle wichtigen Unterlagen der Institution. Als Gedächtnis der Bundesbank unterstützt es die Arbeit der Fachbereiche und bietet der interessierten Öffentlichkeit Zugang zu einschlägigen Quellen für amtliche, wissenschaftliche, publizistische und private Zwecke. Das Historische Archiv trägt damit zur Transparenz der Notenbank und zur Nachprüfbarkeit ihres Handelns bei.

10
MÄRZ

10. März 2021  |  10. März 2021, 16:00 Uhr

Public Spending and the Role of the State

CFS-IBF Financial History Lecture

Dr. Ludger Schuknecht in discussion with Prof. Harold James PhD. The event will be moderated by Prof. Dr. Rainer Klump. Die Veranstaltung findet als Zoom Videokonferenz in englischer Sprache statt.

23
FEBRUAR

23. Februar 2021

Development Banks - History, Role, Impact

Financial History Research Web Seminar

A conversation with Aldo Musacchio (Brandeis International Business School) and Daniel Díaz (Universidad de Cantabria), moderated by Reinhard H. Schmidt (Goethe-University Frankfurt)

20
JANUAR

20. Januar 2021  |  20. Januar 2021

Die Rolle von Zentralbanken in Krisenzeiten - Lehren aus der Zeit vor 1800

CFS-IBF Financial History Lecture

Die Geschichte des Zentralbankwesens beginnt – im Widerspruch zu einer weitverbreiteten Annahme – nicht erst im 19. Jahrhundert. Vielmehr lassen sich zahlreiche aktuelle Themen der Zentralbankpolitik nicht nur bis zu den öffentlichen Girobanken des 15. Jahrhunderts zurückverfolgen, sondern sind auch mindestens seit dem 17. Jahrhundert in zahlreichen Abhandlungen diskutiert worden. In welchen Themen haben wir wirklich dazugelernt? Wiederholen sich die gleichen Debatten in neuen Formen? Und, noch wichtiger, was können wir aus heutiger Sicht aus den ersten vier Jahrhunderten Zentralbankgeschichte und ihren Debatten lernen?
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Videos

IBF Video Lecture Series

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Symposien

Wissenschaftliche Konferenzen des IBF

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Wissenschaftliche Kolloquien

Fachlicher Gedanken­austausch zwischen Wissenschaft und Praxis

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Sonstige Veranstaltungen

Weitere Konferenzen, Vortrags­veran­staltungen und Work­shops

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Gesamt­er­zeichnis (PDF)

laden Sie hier unser Gesamt­ver­zeichnis im PDF-Format herunter (Stand: 25.03.2020)

Video Lectures

18. Mai 2021
International Banking Networks - Sources of Stability or Instability?
HoF-SAFE-IBF Conference on International Banking Networks - Sources of Stability or Instability?
Video starten Dokumente
10. März 2021
Public Spending and the Role of the State
CFS-IBF Financial History Lecture
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26. Januar 2021
Die Rolle von Zentralbanken in Krisenzeiten - Lehren aus der Zeit vor 1800
CFS-IBF Financial History Lecture
Video starten Dokumente
16. Dezember 2020
The Covid Debt Pandemic: Historical Lessons and Challenges Ahead
CEPR/IBF/SAFE Policy Web Seminar
Video starten
22. Oktober 2020
Tax Compliance - historische Entwicklungen, rechtliche Grenzen und zukünftige Herausforderungen
SAFE-IBF Policy Web Seminar
Video starten Dokumente
09. Juli 2020
150 Jahre: Die Entwicklung deutscher Großbanken und die Globalisierung | 150 Years: The Development of Germany’s Big Banks and Globalization
CFS-IBF Financial History Webinar
Video starten
08. Juni 2020
"Das Thermometer Europas: Finanzgeschichte der Schweiz im internationalen Kontext"
Financial History Research Webinar
Video starten Dokumente
19. Mai 2020
"Wer soll das bezahlen? Die finanziellen Kosten der Krise"
SAFE-IBF Policy Webinar
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23. April 2020
"How We Pay for It: The Financial Cost of Great Crises"
SAFE-IBF Policy Webinar
Video starten Dokumente

Sonstige Veranstaltungen

29. Juni 2021, 18:00 - 20:00 Uhr
Money and Prices: A Permanent Puzzle →
9. Juni 2021, 14:00 - 15:15 Uhr
Nebeneffekte der Geldpolitik →
22. April 2021, 13:00 Uhr
International Banking Networks: Sources of Stability or Instability? Evidence from the Past and Present →
25. März 2021, 16:00 Uhr
Von Gestern für Morgen: Wissen bewahren, Erfahrungen teilen  →
10. März 2021, 16:00 Uhr
Public Spending and the Role of the State →
23. Februar 2021
Development Banks - History, Role, Impact →
20. Januar 2021
Die Rolle von Zentralbanken in Krisenzeiten - Lehren aus der Zeit vor 1800 →
16. Dezember 2020
The Covid Debt Pandemic: Historical Lessons and Challenges Ahead →
19. Oktober 2020
Tax Compliance: historische Entwicklungen, rechtliche Grenzen und zukünftige Herausforderungen →
09. Juli 2020
150 Jahre: Die Entwicklung deutscher Großbanken und die Globalisierung | 150 Years: The Development of Germany’s Big Banks and Globalization →
08. Juni 2020
Das Thermometer Europas: Finanzgeschichte der Schweiz im internationalen Kontext →
19. Mai 2020
"Wer soll das bezahlen? Die finanziellen Kosten der Krise" →
17. März 2020
Alfred Herrhausen und die Deutsche Bank →
29. Januar 2020
Die Zähmung des globalen Finanzkreislaufs: Der Umgang der Zentralbanken mit Kapitalströmen im klassischen Goldstandard (1870-1914) →
16. Dezember 2019
Der deutsche Wohnungsmarkt in Geschichte und Gegenwart: eine historisch-vergleichende Perspektive →
21. November 2019
Historia docet: Von der Bankgeschichte zur Finanzindustrie der Zukunft →
06. November 2019
Die Kodierung von Kapital: Wie das Recht Vermögen und Ungleichheit schafft →
26. September 2019
Hitlers Steuerstaat: Die Steuerpolitik im "Dritten Reich" →
13. Juni 2019
Monetary and Fiscal Policy in Interwar Germany. A Narrative Approach →
17. Mai 2019
High Public Debt: Theoretical and Historical Perspectives →
16. Mai 2019
Financial History – Reflections on the Past to Tackle Today’s Key Finance Questions →
25. März 2019
Schulden und Politik: Die deutsche Finanzkrise von 1931 und der Aufstieg Hitlers →
28. Februar bis 1. März 2019
Die maritime Wirtschaft in der modernen Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte →
29. Oktober 2018
What do We Know About Capital Flows? 150 Years of Data and Policy →
24. September 2018
Das Bankarchiv als Datenressource (II)? Finanzhistorische Datenprojekte und die Rolle der Archive →
25. Juni 2018
Der volkswirtschaftliche Nutzen der Banken →
08. Juni 2018
Lehman – 10 years after →
13. März 2018
Art as an Investment from a Historical Perspective →
28. Februar 2018
Finanzplatz München. Geschichte und Gegenwart →
26. Januar 2018
The Real Effects of Financial Crises: Past, Present, Future →
12. Januar 2018
The Consequences of Financial Deregulation: the London "Big Bang" thirty-one years on →
06. November 2017
Keynes the Investor →
18. Oktober 2017
The Bubble Dilemma: Asset Prices in Historical Perspective →
24. April 2017
From Microfinance to Inclusive Banking →
19. April 2017
Das Bankarchiv als Datenressource? Finanzhistorische Datenprojekte und die Rolle der Archive →
23. Februar 2017
Der Finanzplatz Hamburg – Geschichte und Perspektiven →
15. Dezember 2016
Die VWL auf Sinnsuche – was sich in der Lehre verändern muss →
07. November 2016
The Development of International Banking Regulation and Supervision since 1960: Why has it failed? →
04. Oktober 2016
200 Years of Sovereign Haircuts →
17. Juni 2016
Comparative Financial Systems – Historical Perspectives →
15. Februar 2016
Der Finanzplatz Köln in Geschichte und Gegenwart. Bankenstandort im Wandel →
30. Oktober 2015
Die großen Crashs 1929 und 2008. Warum sich Geschichte wiederholt →
09. Juni 2015
Banken und Verbraucher – wie gelingt die digitale (R)Evolution? →
27./28. Februar 2015
Decision Taking, Confidence and Risk Management in Banks: 19th and 20th Century →
13. Februar 2015
Creating a new enterprise form: the GmbH, 1884-1914 →
08. Dezember 2014
Spekulationsblasen und Zentralbankpolitik – Eine historische Perspektive →
02. Juli 2014
Betting the House: Bank Credit, Real Estate Prices, and Financial Crises (1870-2010) →
25. November 2013
Primat der Politik? Die Entstehung der Europäischen Währungsunion →
31. Oktober 2013
Staatsschuldenkrise und kein Ende? Blick zurück für neue Perspektiven →
19./20. September 2013
Marketingstrategien der Finanzwirtschaft →
30. Juni 2013
The Myth and the Reality of the Establishment of the European Monetary Union →

News & Aktuelles

 
01. bis 02. Juli 2021
Geld und Internationale Politik von der Antike bis ins 20. Jahrhundert
Digitale Tagung der AG Internationale Geschichte des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands 2021

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11. Mai 2021
NEUE BUCHPUBLIKATION
Vom 11. Mai 2021 an ist "Die DZ HYP - Eine genossenschaftliche Hypothekenbank zwischen Tradition und Wandel (1921-2021)" im Buchhandel erhältlich.

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03. Mai 2021
International besetzte Konferenz nimmt Nutzen und Risiken internationaler Bankennetzwerke in den Blick
Tagungsbericht

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Donnerstag, 22. April 2021
International Banking Networks: Sources of Stability or Instability? Evidence from the Past and Present
Zoom Conference in the context of the Goethe University Visiting Professorship of Financial History, currently held by Prof. Catherine Schenk Ph.D., endowed by Metzler Bank and Friedrich Flick Förderungsstiftung.

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07. - 09. April 2021
IV. Kongress für Wirtschafts- und Sozialgeschichte 2021
Konferenz der GSWG (Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte) und des Wirtschaftshistorischen Ausschusses des Vereins für Socialpolitik

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30.03.2021
IBF-Tätigkeitsbericht 2019/2020
Tätigkeitsbericht des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte - hier herunterladen

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25. März 2021
Von Gestern für Morgen: Wissen bewahren, Erfahrungen teilen
50-jähriges Jubiläum des Historischen Archivs der Deutschen Bundesbank

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10. März 2021
Public Spending and the Role of the State
Dr. Ludger Schuknecht in discussion with Prof. Harold James PhD. The event will be moderated by Prof. Dr. Rainer Klump. Die Veranstaltung findet als Zoom Videokonferenz in englischer Sprache statt.

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Dienstag, 23. Februar 2021, 12.00 - 13.00 Uhr
Development Banks - History, Role, Impact
This event is jointly organized by eabh, Leibniz-Institute SAFE and the IBF.

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20. January 2021, 16:00 Uhr
Die Rolle von Zentralbanken in Krisenzeiten - Lehren aus der Zeit vor 1800
CFS-IBF Financial History Lecture via Zoom

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16. Dezember 2020 16:00 Uhr
The Covid Debt Pandemic: Historical Lessons and Challenges Ahead
Die Veranstaltung findet als Zoom Videokonferenz in englischer Sprache im Rahmen der IBF Video Lecture Series statt.

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19. Oktober 2020 16:15 - 17:45 Uhr
Tax Compliance: historische Entwicklungen, rechtliche Grenzen und zukünftige Herausforderungen
Die Veranstaltung findet als Zoom Videokonferenz im Rahmen der IBF Video Lecture Series statt und ist eine Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE.

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09. Juli 2020, 16:00-17:45 Uhr
150 Jahre: Die Entwicklung deutscher Großbanken und die Globalisierung | 150 Years: The Development of Germany’s Big Banks and Globalization
Eine Online Veranstaltung in Kooperation mit dem Center for Financial Studies (CFS).

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08. Juni 2020 16:00 - 17:00 Uhr
Das Thermometer Europas: Finanzgeschichte der Schweiz im internationalen Kontext
Eine Online Veranstaltung in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE, der Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (GSWG) und dem Verein für Socialpolitik/Wirtschaftshistorischer Ausschuss (VfS).

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19. Mai 2020 15:30 - 16:30 Uhr
Wer soll das bezahlen? Die finanziellen Kosten der Krise
Eine Online Veranstaltung in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE.

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22. April 2020 15:00 - 15:45 Uhr
How We Pay for It: The Financial Costs of Great Crises
Aufgrund des großen Interesses wird das Webinar am 19. Mai in deutscher Sprache mit einem Kommentar von Jakob von Weizsäcker stattfinden.

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Donnerstag, 21. November 2019
Catherine Schenk übernimmt Gastprofessur für Finanzgeschichte
Die Lehrveranstaltung sowie die Konferenz von Catherine Schenk im Rahmen ihrer Stiftungsgastptofessur "Financial History" an der Goethe-Universität Frankfurt werden auf das Sommersemester 2021 verschoben.

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Dienstag, 10. Dezember 2019
Das IBF trauert um Hans Pohl
(*27. März 1935 †10. Dezember 2019)

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Mittwoch, 29. Januar 2020
Die Zähmung des globalen Finanzkreislaufs: Der Umgang der Zentralbanken mit Kapitalströmen im klassischen Goldstandard (1870-1914)
CFS Lecture (eine gemeinsame Veranstaltung des Center for Financial Studies und des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V.)

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Montag, 16. Dezember 2019
Der deutsche Wohnungsmarkt in Geschichte und Gegenwart: eine historisch-vergleichende Perspektive
CFS Lecture (eine gemeinsame Veranstaltung des Center for Financial Studies und des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V.)

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Geld und Internationale Politik von der Antike bis ins 20. Jahrhundert

Digitale Tagung der AG Internationale Geschichte des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands 2021

01. bis 02. Juli 2021

Die Veranstaltung findet als Online-Veranstaltung in deutscher Sprache statt.
Gäste zum Zuhören und Mitdiskutieren sind herzlich willkommen. Anmeldung bitte bis zum 16.06.2021 an Christiane.Bruch[@]hhu.de. Sie erhalten nach Anmeldung den Link zur digitalen Veranstaltung.


Geld und Internationale Politik von der Antike bis ins 20. Jahrhundert

Geld spielt als Mittel internationaler Politik eine zentrale Rolle sowohl in zwischenstaatlichen Beziehungen als auch in inter- und multinationalen Organisationen. Ob internationale Zahlungen fließen oder nicht ist Dreh- und Angelpunkt internationaler Politik. Geld ist neben den diplomatischen Verhandlungen, dem Recht und der Gewalt das wichtigste Instrument zur Durchsetzung von Interessen zwischen Staaten.

Die Tagung geht das Thema Geld innovativ in dreierlei Hinsicht an: Erstens wird Geld nicht nur als Gegenstand der internationalen Wirtschafts- und Finanzgeschichte betrachtet, sondern auch aus kultur- und politikgeschichtlicher Perspektive analysiert. Ziel ist es auch, die Scheu der eher kulturgeschichtlich arbeitenden Historiker_innen vor finanzhistorischen Themen abzubauen. Zweitens beschäftigt sich die Tagung dezidiert transepochal mit der internationalen Geschichte: Beiträge aus der alten und mittelalterlichen Geschichte sind ebenso vertreten wie solche aus der Frühen Neuzeit und der Neueren/Neuesten Geschichte. Dieser Blick über die gewohnten Epochengrenzen hinweg ermöglicht eine neue Perspektive auf das Geld als Medium der Internationalen Geschichte, auf Kontinuität und Brüche in der Art und Weise, wie es eingesetzt wurde und welche Funktion es hatte.

Drittens und eng damit verknüpft fokussiert die Tagung auf unterschiedliche methodische Herangehensweisen, mit denen Historiker_innen das Thema analysieren, von geldsoziologischen bis hin zu praxeologischen Perspektiven. Die Referent_innen rücken diese methodischen Überlegungen in den Fokus, um eine transepochale Diskussion der neuesten Ansätze der Geldgeschichte in der internationalen Politik über die Epochengrenzen hinweg zu stimulieren.

Wesentlicher Bestandteil der Tagung ist eine digitale Führung durch das Geldmuseum der Deutschen Bundesbank durch ihren Leiter Dr. Ulrich Rosseaux der Leiter der numismatischen Abteilung der Bundesbank Dr. Hendrik Mäkeler nimmt als Diskutant teil.

Broschüre zur Tagung

Programm

Donnerstag, 1.7.2021:
13.00-13.15 Uhr: Guido Thiemeyer (Düsseldorf): Inhaltliche Einführung

Sektion 1 (13.15-15.15 Uhr): Geld als Instrument der Außenpolitik

13.15-13.45 Uhr: Dorothea Rohde (Bielefeld): Geld ist eine Waffe und das Reden darüber ebenso. Die Suggestion von finanziellen Ressourcen als Mittel der Kriegsvermeidung

13.45-14.15 Uhr: Jonathan Krautter (Berlin): Devisen als Mittel der Durchsetzung von Außenwirtschaftspolitik: Japan und seine Kapitalkontrollen zwischen Liberalisierung und Abschottung, 1950-1971

14.15-14.45 Uhr: Pause

14.45-15.15 Uhr: Juliane Clegg (Potsdam): Großbritannien, Deutschland und die Debatte um die britische Teilnahme am Europäischen Währungssystem 1985-1990

Key Note:
15.15-15.45 Uhr: Hubert Zimmermann (Marburg): Geld als interdisziplinäres Forschungsobjekt

15.45-16.15 Pause

Digitale Führgung durch das Geldmuseum der Deutschen Bundesbank, Frankfurt a. M.
16.15-17.15 Uhr: Ulrich Rosseaux (Leiter des Geldmuseums)

Freitag, 02.07.2021

Sektion 2 (8.30-10.30 Uhr): Die Rolle des Geldes in internationalen Organisationen

8.30-9.00 Uhr: Frederike Schotters (Tübingen): Die Gelder der Mission: Grenzüberschreitende Finanzströme und die Rolle nicht-staatlicher Akteure im internationalen Ordnungsgefüge (1822-1922)

9.00-9.30 Uhr: Guido Thiemeyer (Düsseldorf): Macht und Ohnmacht. Der französische Franc als Leitwährung in Europa 1832-1914

9.30-10.00 Pause

10.00-10.30 Uhr: Jonathan Voges (Hannover): League contributions have been very well paid. Das Budget des Völkerbunds in den 1920er und 1930er Jahren

Sektion 3 (10.30-12.30 Uhr): Internationale Beziehungen und die Dynamik der Währungsmärkte

10.30-11.00 Uhr: Tatiana Tereshchenko (Moskau): Images of Provinces in the Coins of Provicia Capta. Series as Medium of Propaganda of Power in Ancient Rome

11.00-11.30 Uhr: Pause

111.30-12.00 Uhr: Eva Brugger (Zürich): Sewantketten und Castorhüte. Gebrauchspraktiken von Geld und Mode in der Kolonie Neu Niederlande (1609-1664)

12.00-12.30 Uhr: Korinna Schönhärl (Paderborn): Fazit

Broschüre zur Tagung

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NEUE BUCHPUBLIKATION

Vom 11. Mai 2021 an ist "Die DZ HYP - Eine genossenschaftliche Hypothekenbank zwischen Tradition und Wandel (1921-2021)" im Buchhandel erhältlich.

11. Mai 2021

Die zur DZ BANK Gruppe gehörende DZ HYP wurde 1921 - mitten in der rasch um sich greifenden Inflation nach dem Ersten Weltkrieg - als genossenschaftliche Hypothekenbank gegründet. Patrick Bormann und Friederike Sattler legen mit diesem Buch erstmals eine quellenbasierte Studie zu einer deutschen Pfandbriefbank vor, die bis in die Gegenwart hinein reicht. Die DZ HYP blickt auf eine wechselvolle einhundertjährige Geschichte zurück, in der sie sich zunächst vor allem dem landwirtschaftlichen Hypothekarkredit widmete. Den Einfluss der nationalsozialistischen Finanzpolitik auf die Bank beleuchten die Autoren ebenso wie deren Aufstieg zu einer breit aufgestellten Hypothekenbank im bundesdeutschen Wirtschaftswunder. Der geschäftliche Schwerpunkt lag nun auf der Wohnungsbau- und Kommunalfinanzierung. Im Zuge der Europäisierung des Pfandbriefmarkts betätigte sich die Bank verstärkt an den internationalen Kapitalmärkten, durchlebte nach der Jahrtausendwende eine schwere Krise, konnte sich jedoch durch eine noch vor der Finanzkrise von 2008 eingeleitete Neuausrichtung auf die gewerbliche Immobilienfinanzierung erfolgreich am Markt behaupten. Heute ist die DZ HYP ein führender Immobilienfinanzierer in Deutschland und Spezialist für Öffentliche Kunden in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken.

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International besetzte Konferenz nimmt Nutzen und Risiken internationaler Bankennetzwerke in den Blick

Tagungsbericht

03. Mai 2021

Click here for an english verison of this report.

Grenzüberschreitende Bankenbeziehungen können destabilisierend auf nationale Finanzsysteme wirken, tragen in der Regel aber zur Überwindung von Finanzkrisen bei.

Bei der gemeinsamen Konferenz„International Banking Networks: Sources of Stability or Instability? Evidence from the Past and Present“ des House of Finance (HoF) der Goethe-Universität Frankfurt, des Leibniz-Instituts für Finanzmarktforschung SAFE und des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte (IBF) präsentierten Zentralbankvertreter:innen, Ökonomen:innen und Wirtschaftshistoriker:innen neueste Forschungsergebnisse zur Funktionsweise von internationalen Bankennetzwerken und zu möglichen Instrumenten, um etwaigen inhärenten Stabilitäts- und Finanzrisiken zu begegnen. Zu der Veranstaltung am 22. April 2021 hatte Catherine Schenk eingeladen, die diesjährige HoF-Gastprofessorin für „Financial History“. Catherine Schenk ist der sechste Gast im Rahmen der Stiftungsgastprofessur "Financial History", gestiftet vom Bankhaus Metzler und der Friedrich Flick Förderungsstiftung.
Die wissenschaftlichen Beiträge zu der Konferenz machten deutlich, dass makroprudenzielle Politikansätze und Regulierungen allen Facetten internationaler Bankenbeziehungen gerecht werden müssen, was empirisch fundierte Analysen der Funktionen und Wirkungsmechanismen von internationalen Bankennetzwerken voraussetzt.

Zwei Keynotes aus der aktuellen Zentralbankperspektive rahmten die beiden Sektionen ein, die jeweils einen historischen und einen gegenwartsbezogenen Aspekt des Themas beleuchteten. Den Auftakt machte Linda Goldberg, Vizepräsidentin der Federal Reserve Bank of New York, die die Bemessung von Währungsabkommen (sogenannte Swap-Vereinbarungen) als Liquiditätshilfen der Zentralbanken zur Aufrechterhaltung der internationalen Zahlungsströme diskutierte sowie die in der Finanzkrise von 2007/2008 gewonnenen Erfahrungen und die Handhabung der Instrumente in der durch die Corona-Pandemie ausgelösten Krise skizzierte. Ebenso arbeitete Goldberg Faktoren heraus, die die Rolle internationaler Banken in der gegenwärtigen Krise beeinflussen, wie insbesondere die Lockerung makroprudenzieller Regeln, die Kapitalausstattung der Finanzintermediäre und den unterschiedlichen Rhythmus des Kampfs gegen Covid-19 in einzelnen Ländern. Gut kapitalisierte, international aufgestellte Banken könnten in dieser Situation im Ausland expandieren und zur wirtschaftlichen Stabilisierung in den noch von der Covid-19-Krise betroffenen Märkten beitragen.

Die nachfolgende, von Catherine Schenk geleitete Sektion zu historischen Aspekten internationaler Bankennetzwerke mit Präsentationen von Wilfried Kisling (WU Wien und Universität Oxford), Olivier Accominotti (London School of Economics), Mark Carlson (Board of Governors of the Federal Reserve System) sowie Natacha Postel-Vinay (London School of Economics) setzte zwei zeitliche Schwerpunkte: zum einen die Phase der ersten Globalisierung und zum anderen die Zwischenkriegszeit. Die Redner:innen zeigten unterschiedliche institutionelle Strukturen sowie Wirkungen internationaler Bankennetzwerke auf und gingen dabei der Frage nach, welche destabilisierenden Wirkungen grenzüberschreitende Finanzströme der Banken auslösen können.

Internationale Finanzkrisen in den 1920er und 1930er Jahren

Wilfried Kisling kam in einem Paper mit Christopher Meissner (University of California, Davis) und Chenzi Xu (Stanford Graduate Business School) auf der Basis von Daten zu bilateralen Verflechtungen von Bankniederlassungen und Handelsverkehr im ausgehenden 19. Jahrhundert zu dem Ergebnis, dass die Außenhandelsentwicklung durch die internationale Expansion der Banken befördert wurde. Olivier Accominotti (London School of Economics) dokumentierte anhand seiner mit Delio Lucena-Piquero und Stefano Ugolini (beide von der Universität Toulouse) unternommenen umfassenden Analyse der im Jahr 1906 bei der Bank of England zum Rediskont eingereichten Wechsel in Pfund Sterling die hinter der Handhabung dieses Finanzinstruments stehenden Marktstrukturen. Das Netz international agierender Londoner Banken, die dabei als Diskonthäuser involviert waren, habe Informationsasymmetrien überwunden und so den Wechsel zu einem hochliquiden Finanzinstrument werden lassen, so die Autoren.

Mit dem Phänomen der Übertragung internationaler Finanzkrisen befasste sich Mark Carlson (Board of Governors des Federal Reserve System), dessen Analyse des US-Geld- und Anleihemarktes zu Beginn der 1930er-Jahre zeigte, dass durch internationale Entwicklungen – wie etwa die deutsche Bankenkrise von 1931 oder die Abwertung des britischen Pfunds – ausgelöste Kapitalabflüsse für den heimischen Kapitalmarkt nicht ohne Folgen blieben, die steigende Unsicherheit also nicht ausschließlich auf inländischen Fehlentwicklungen beruhe. Auch der Zustrom internationalen Kapitals zugunsten inländischer Banken kann jüngsten Forschungsergebnissen von Natacha Postel-Vinay (London School of Economics) und Stephanie Collet (Deutsche Bundesbank) zufolge für den heimischen Bankenmarkt destabilisierend wirken. Der Vortrag ging der Frage nach, ob die erheblichen internationalen Kapitalzuflüsse zugunsten deutscher Banken in den 1920er-Jahren nachweisbar zu größerer Risikoneigung und exzessiver Kreditvergabe geführt hatten und damit als eine der wesentlichen Ursachen der Bankenkrise zu Beginn der 1930er-Jahre anzusehen sind.

Swap-Vereinbarungen gewinnen an Bedeutung

Die zweite Sektion unter der Leitung von Rainer Klump (Goethe-Universität Frankfurt) zu aktuellen Entwicklungen galt sowohl institutionellen Strukturmerkmalen des internationalen Bankennetzwerks als auch Instrumenten zur Liquiditätssteuerung internationaler Finanzströme. Der für das vergangene Jahrzehnt festzustellende, vor allem Länder mit weniger tragfähigen Aufsichtsstrukturen treffende Rückgang der Korrespondenzbankenbeziehungen war Gegenstand des Beitrags von Goetz von Peter gemeinsam mit Tara Rice (beide von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich). Demnach kommen als Ursache unter anderem Regulierungsanforderungen an die in entwickelten Finanzmärkten ansässigen Banken sowie Kostengründe in Frage. Die Entwicklung könnte zur Folge haben, dass die betroffenen Staaten den Anschluss an sichere Zahlungskorridore ganz verlieren oder liquide Mittel nur zu höheren Kosten zur Verfügung stehen. Abhilfe könnten hier sowohl neue Technologien als auch gezielte Gegenmaßnahmen schaffen.

Die wachsende Bedeutung von Swap-Vereinbarungen der Zentralbanken zur Eindämmung der Krisen durch unterbrochene internationale Zahlungsströme behandelte Beatrice Scheubel (Europäische Zentralbank) auf der Basis gemeinsamer Forschung mit Hannah Engljähringer (Sant’Anna University Pisa) und Alice Schwenninger (Banque de France). Um die jeweils geeigneten Instrumente gezielt auf die jeweiligen Anforderungen bzw. Krisenphänomene abzustimmen und zur Gegensteuerung einzusetzen, beispielsweise um die Wirkungen der Geldpolitik abzufedern, bedürfe es weiterer eingehender Auswertung der Daten.

Inaki Aldasoro (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich) warf schließlich einen Blick auf die wachsenden grenzüberschreitenden Verbindungen zwischen Banken und Schattenbanken („Non Bank Financial Intermediaries“). Diese bestünden vor allem für entwickelte Volkswirtschaften und Offshore-Zentren, seien aber zunehmend auch für Schwellenländer relevant und gingen mit einem bedeutenden Risiko der Banken im Verhältnis zu Schattenbanken einher.

Finanzstabilitätsrisiken in Zeiten von Corona

In ihrem Kommentar zur zweiten Sektion fragte Loriana Pelizzon, Leiterin der SAFE-Forschungsabteilung „Financial Markets“, nach der Rolle des technologischen Wandels, insbesondere des Aufkommens digitaler Zahlungsverkehrsanbieter, beim Rückgang der Korrespondenzbankenverbindungen. Zur Forschung über Swap-Vereinbarungen regte sie an, über deren Einsatzmöglichkeiten hinaus auch die Funktionsdefizite der Märkte in den Blick zu nehmen und die Ursachen für eine Inanspruchnahme von globalen Finanzsicherheitsnetzen zu ergründen. Die SAFE-Forscherin fragte ferner nach den Ursachen für die Fragilität grenzüberschreitender Verbindungen zwischen Banken und Schattenbanken, die mit der Covid-19-Pandemie zu beobachten gewesen sei. Insgesamt gelte es, die wirtschaftlichen Funktionen der Schattenbanken auch im Vergleich zu denen der Banken und die Gründe für das starke Wachstum des internationalen Netzwerks des Finanzsektors zu erforschen.

Die Notwendigkeit, auch die sich in der Covid-19-Krise abzeichnenden Erfolge krisenvorbeugender Finanzmarktpolitik auf der Grundlage umfassender Mikrodaten zu analysieren, betonte abschließend Claudia Buch, Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank, in ihrer Keynote über Finanzstabilitätsrisiken in Zeiten der Corona-Pandemie. Die derzeitigen Herausforderungen beträfen sowohl die Liquidität als auch die Eigenmittelausstattung der Banken und lägen auch im beschleunigten strukturellen Wandel begründet. Dieser werde unter anderem durch die Digitalisierung, das Niedrigzinsumfeld und die wachsende Verschuldung des privaten wie des öffentlichen Sektors getrieben. Die Politik verfüge inzwischen über passende Instrumente, mit den Stabilitätsrisiken umzugehen, doch gebe es noch Lücken. Es gelte, neben der Herausforderung durch krisenbedingt zunehmende Zahlungsausfälle insbesondere die wachsende Komplexität der Banken in den Blick zu nehmen.

In ihrem Fazit hob Catherine Schenk als Tagungsleiterin hervor, dass sich die in der Konferenz aufgeworfenen Forschungsfragen um drei Themenkomplexe zentrieren: Die Rolle der Schattenbanken für die internationalen Netzwerke von Banken und anderen Finanzinstituten sowie die Entwicklung damit einhergehender grenzüberschreitender Finanzströme, die Mechanismen und Wege der Krisenübertragung über das Netz internationaler Finanzinstitute sowie den anhaltenden Wandel in der Architektur der internationalen Finanzinfrastruktur.

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You can find a video if the conference on YouTube - click here.

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International Banking Networks: Sources of Stability or Instability? Evidence from the Past and Present

Zoom Conference

Donnerstag, 22. April 2021

This event is jointly organized by the House of Finance, the Research Center SAFE, and the Institute for Banking and Financial History (IBF).


Program


13:00 | Welcome/ Introduction
Kim Comperl, Metzler Bank
Wolfgang König, House of Finance, Goethe University

13:10 | Keynote: Global Banking and Pandemic Recovery
Linda S. Goldberg, Federal Reserve Bank New York

13:30 | Lessons from pre-1914 and the 1930s: Stabilizing and Destabilizing Effects of Banking Networks

International Banks: Re-Agents of Globalization? Wilfried Kisling (WU & University of Oxford), Christopher Meissner (University of California, Davis), Chenzi Xu (Stanford Graduate Business School)

The organisation and resilience of the global money market during the first globalization, Olivier Accominotti (London School of Economics)

Domestic and International Crises in the Early 1930s and Conditions in the US Money Market and Treasury Bond Market, Mark Carlson (Board of Governors of the Federal Reserve System)

Hot Money Inflows and Bank Risk-taking: Germany from the 1920s to the Great Depression, Stephanie Collet (Deutsche Bundesbank) and Natacha Postel-Vinay (London School of Economics)

Chair: Catherine Schenk (Oxford University/Goethe University)


15:00 | Liquidity Requirements: Banking Networks and Financial Stability

Global interbank networks and the retreat of correspondent banking, Goetz von Peter, Tara Rice (Bank for International Settlements)

Swap lines in the Global Financial Safety Net, Hannah Engljähringer (Sant'Anna University of Pisa) Beatrice Scheubel (ECB, Frankfurt), Alice Schwenninger (Banque de France)

Cross-border Links between Banks and Non-bank Financial Institutions, Iñaki Aldasoro (Bank for International Settlements)

Discussant: Loriana Pelizzon (Leibniz Institute SAFE and Goethe-University)

Chair: Rainer Klump (Goethe-University)


16:30 | Keynote: Financial Stability Risks in Covid19 times
Claudia Buch, Vice-President, Deutsche Bundesbank


17:00 | Concluding Remarks
Catherine Schenk

Invitations for this event will be sent out soon, please subscribe to our newsletter to stay up to date!

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IV. Kongress für Wirtschafts- und Sozialgeschichte 2021

Konferenz der GSWG (Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte) und des Wirtschaftshistorischen Ausschusses des Vereins für Socialpolitik

07. - 09. April 2021

Als Kooperationspartner des IV. Kongresses für Wirtschafts- und Sozialgeschichte 2021 möchten wir Sie sehr herzlich zu der im Zweijahresrhythmus stattfindenden Konferenz der GSWG (Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte) sowie des Wirtschaftshistorischen Ausschusses des Vereins für Socialpolitik am 7.-9. April 2021 einladen. Gastgeber ist die Universität Wien.

Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos, es ist jedoch eine Registrierung notwendig. Nach der Registrierung können Sie sich mit Ihrem Passwort einloggen und erhalten an den Konferenztagen bei den einzelnen Programmpunkten Zugriff auf die Zoomräumen für die Vorträge und die Kaffeepausen.

Programm und Zugang zur Registrierung finden Sie unter diesem Link.

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IBF-Tätigkeitsbericht 2019/2020

Tätigkeitsbericht des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte

30.03.2021

Mit dem vorliegenden Tätigkeitsbericht blicken wir auf zwei „Ausnahmejahre“ in der Geschichte des IBF zurück.

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Von Gestern für Morgen: Wissen bewahren, Erfahrungen teilen

Web Symposium - Deutsche Bundesbank / Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V. (IBF)

25. März 2021

Seit fünf Jahrzehnten sichert und erschließt das Historische Archiv der Deutschen Bundesbank alle wichtigen Unterlagen der Institution. Als Gedächtnis der Bundesbank unterstützt es die Arbeit der Fachbereiche und bietet der interessierten Öffentlichkeit Zugang zu einschlägigen Quellen für amtliche, wissenschaftliche, publizistische und private Zwecke. Das Historische Archiv trägt damit zur Transparenz der Notenbank und zur Nachprüfbarkeit ihres Handelns bei.

Burkhard Balz, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, wird die Arbeit des Historischen Archivs der Bundesbank würdigen und die anstehenden Herausforderungen skizzieren.

Prof. Dr. Magnus Brechtken, Leiter des Instituts für Zeitgeschichte, München, wird das aktuelle Forschungsprojekt Von der Reichsbank zur Bundesbank in den Kontext deutscher Vergangenheitsaufarbeitung stellen.

Piet Clement, Head of Information & Collaboration, Bank for International Settlement (BIS) Basel, wird die Rolle und Zukunft von Zentralbankarchiven betrachten.

Moderiert wird das Symposium von Dr. Julian Reischle, Leiter des Zentralbereichs Ökonomische Bildung, Hochschule der Deutschen Bundesbank und Zentrum für internationalen Zentralbankdialog.

Bitte registrieren Sie sich unter dem folgenden Link bis zum 22. März 2021.
Zur Registrierung
Die Einwahldaten erhalten Sie zeitnah vor der Veranstaltung.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

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Public Spending and the Role of the State

CFS-IBF Financial History Lecture

10. März 2021

Public expenditure is an essential tool for governments to underpin prosperity, opportunities and freedom in our advanced countries. But discontent is spreading at a time when high spending, debt and new challenges risk overwhelming many governments. This book’s four themes are, therefore, as relevant today as they are timeless:

1) The role of the state has grown enormously over the past 150 years, initially setting sound rules of the game and providing essential public goods and services. In recent decades, however, public spending has often grown more than needed and lost focus, while public debt has reached record levels.
2) There are huge differences in the ‘value for money’ citizens get from their governments. Public spending of 30%–35% of GDP, or perhaps 40%, suffices to do well, which is much less than the prevailing 45%–55% in many countries.
3) There are dark clouds on the horizon from risks in the social and financial sphere. If social spending trends continue, or if a new financial crisis strikes, public finances will not be sustainable in many countries.
4) Governments need to reform their expenditure and strengthen their rules and institutions to deliver better on their core tasks. This way, they will stay lean, efficient and sustainable.

Dr. Ludger Schuknecht, former Deputy Secretary-General at the OECD and Chief Economist of the German Federal Ministry of Finance
Discussant: Prof. Harold James PhD, Princeton University
Moderator: Prof. Dr. Rainer Klump, CFS-Director, and Goethe University

Die Veranstaltung findet als Zoom Videokonferenz in englischer Sprache statt.
Melden Sie sich hier an, um an der Veranstaltung teilzunehmen.

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Development Banks - History, Role, Impact

Financial History Research Web Seminar

Dienstag, 23. Februar 2021, 12.00 - 13.00 Uhr

Dienstag, 23. Februar 2021, 12.00 - 13.00 Uhr

Das Webinar findet als Zoom Videokonferenz in englischer Sprache statt.
Im Anschluss an die Veranstaltung können Sie das Video auch auf der Website des IBF abrufen.


Zur Registrierung

A conversation with Aldo Musacchio (Brandeis International Business School) and Daniel Díaz (Universidad de Cantabria), moderated by Reinhard H. Schmidt (Goethe-University Frankfurt).

How well do States Banks do?

Development banks are seen as an important tool to solve market imperfections and fund long term infrastructure projects. At the same time they are often criticised for supporting politically well connected industrialists and political regimes.

Lets take a comparative look and discuss distinct market failures and how they were addressed by state owned banks.

This event is jointly organized by eabh, Leibniz-Institute SAFE and the IBF.

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Die Rolle von Zentralbanken in Krisenzeiten - Lehren aus der Zeit vor 1800

CFS-IBF Financial History Lecture

20. January 2021, 16:00 Uhr

Die Geschichte des Zentralbankwesens beginnt – im Widerspruch zu einer weitverbreiteten Annahme – nicht erst im 19. Jahrhundert. Vielmehr lassen sich zahlreiche aktuelle Themen der Zentralbankpolitik nicht nur bis zu den öffentlichen Girobanken des 15. Jahrhunderts zurückverfolgen, sondern sind auch mindestens seit dem 17. Jahrhundert in zahlreichen Abhandlungen diskutiert worden. In welchen Themen haben wir wirklich dazugelernt? Wiederholen sich die gleichen Debatten in neuen Formen? Und, noch wichtiger, was können wir aus heutiger Sicht aus den ersten vier Jahrhunderten Zentralbankgeschichte und ihren Debatten lernen?

Der Vortrag behandelt diese Frage auf der Grundlage des im Dezember 2019 erschienen Buchs von Ulrich Bindseil, Central Banking before 1800 – a rehabilitation.

Sein Vortrag wird kommentiert von Prof. Dr. Dr. hc. mult. Otmar Issing, Center for Financial Studies, Goethe-Universität Frankfurt.

Ulrich Bindseil ist promovierter Volkswirt und Director General DG Market Operations an der Europäischen Zentralbank. Seit 2009 unterrichtet er als Honorarprofessor an der TU Berlin.

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The Covid Debt Pandemic: Historical Lessons and Challenges Ahead

CEPR / IBF / SAFE Web Seminar

16. Dezember 2020 16:00 Uhr

The Centre for Economic Policy Research, IBF Institut für Bank- und Finanzgeschichte, and The Leibniz Institute for Financial Research SAFE invite you to a web seminar on:

The Covid Debt Pandemic: Historical Lessons and Challenges Ahead

Opening remarks by Jan Pieter Krahnen, SAFE, Goethe University and CEPR

Panellists:
Ugo Panizza, The Graduate Institute Geneva and CEPR
Christoph Trebesch, Kiel Institute for the World Economy, Kiel University and CEPR

The web seminar is moderated by Tim Phillips, CEPR

This debate focuses on the looming sovereign debt crisis in developing countries and emerging economies. How can Africa and Latin America avoid another “lost decade” as in the 1930s and 1980s? What reforms are needed to improve sovereign debt workouts? And how can future defaults be resolved fairly, with the participation of China and private investors? To address these questions we look back at the history of sovereign debt crises and their resolution. Building on the “lessons learned” we then discuss the most influential current proposals to address the Covid debt pandemic.

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Tax Compliance: historische Entwicklungen, rechtliche Grenzen und zukünftige Herausforderungen

SAFE-IBF Policy Web Seminar

19. Oktober 2020 16:15 - 17:45 Uhr

Das SAFE-IBF Policy Web Seminar Tax Compliance: historische Entwicklungen, rechtliche Grenzen und zukünftige Herausforderungen
Montag, 19. Oktober, 16.15 - 17.45 Uhr statt.

Prof. Dr. Alfons Weichenrieder (Goethe-Universität und Leibniz-Institut SAFE) befasst sich in einem Impulsvortrag mit dem Thema "Steuermoral, Steueroasen und der schmale Grat zwischen Steuergestaltung und -hinterziehung”.
Die anschließende Podiumsdiskussion fragt unter anderem nach dem Einfluss von Steueroasen auf die internationale Steuerplanung und Steuerhinterziehung. Inwiefern kann internationaler Informationsaustausch die Compliance erhöhen und Steuergestaltungen eindämmen?

Es diskutieren: Uwe Eppler (Norton Rose Fulbright), Christine Osterloh-Konrad (Universität Tübingen), Korinna Schönhärl (KIT Karlsruhe) und Alfons Weichenrieder (Goethe-Universität und Leibniz-Institut SAFE).
Moderiert wird die Veranstaltung von René Höltschi (Neue Zürcher Zeitung).

Link zum Youtube Video der Veranstaltung

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150 Jahre: Die Entwicklung deutscher Großbanken und die Globalisierung | 150 Years: The Development of Germany’s Big Banks and Globalization

CFS-IBF Financial History Webinar

09. Juli 2020, 16:00-17:45 Uhr

Das Video der Veranstaltung können Sie nun auf unserer Website unter "Videos" oder unter diesem Link anschauen.

Es diskutieren die Autoren
The following authors will take part in the discussion

Prof. Dr. Werner Plumpe, Goethe-Universität Frankfurt
Prof. Dr. Dieter Ziegler, Ruhr-Universität Bochum
Dr. Friederike Sattler, Goethe-Universität Frankfurt
Prof. Dr. Alexander Nützenadel, Humboldt Universität Berlin
Prof. Catherine Schenk PhD, Oxford University
Prof. Dr. Stephan Paul, Universität Bochum

Moderator: Dr. Detlef Fechtner, stellvertretender Chefredakteur der Börsen-Zeitung/Deputy Editor-in-Chief

Im Anschluss an die Diskussion spricht Prof. Harold James PhD, Princeton University über
Following the discussion, Prof. Harold James PhD, Princeton University, will give a talk on

German Banks and the Challenges of Globalization

This talk considers the history of Germany’s two largest banks in the context of the U-shaped development of globalization over the last 150 years. The model of the universal bank was born at a time when Germany was the pioneer of a new type of globalization. It was destroyed by the combination of the First World War and the Great Depression. In the 1990s and 2000s, Germany’s large banks tried to be global players again, but the result was a sad and painful failure.

Das CFS-IBF Financial History Webinar findet als Zoom-Videokonferenz statt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich! Bitte benutzen Sie den untenstehenden Link, um dem Webinar beizutreten. Das Webinar findet als Zoom Videokonferenz in deutscher und englischer Sprache statt.
Im Anschluss an die Veranstaltung können Sie das Video auch auf der Website des IBF abrufen.

Registration is not required, please use the link below to join the webinar. The webinar will be held as a Zoom video conference in German and English.
Following the event, you will also be able to access the video on the IBF website.


Zoom-Link zum Webinar:
Klicken Sie hier, um zur Videokonferenz zu gelangen.
Click here to join the webinar.

Eventuell müssen Sie sich das Programm 'Zoom' herunterladen, um an der Videokonferenz teilnehmen zu können. Wir empfehlen Ihnen daher rechtzeitig zu prüfen, ob das Programm auf Ihrem Computer oder als App auf Ihrem Smartphone installiert ist.

You might need to first download the program ‘Zoom’ to join the webinar. We recommend checking ahead of time whether the program is installed and running on your computer or smartphone.

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Das Thermometer Europas: Finanzgeschichte der Schweiz im internationalen Kontext

Financial History Research Webinar

08. Juni 2020 16:00 - 17:00 Uhr

Das Video vom Webinar finden Sie hier.

Die Schweiz wird oft als Sonderling bezeichnet, der nur am Rande von den europäischen Entwicklungen betroffen ist. Finanzgeschichtlich ist jedoch genau das Gegenteil richtig. Turbulenzen auf den Finanzmärkten sind in der Schweiz wegen der Bedeutung der Währung und der internationalen Ausrichtung des Bankensektor stets unmittelbar spürbar. Der Vortrag diskutiert die großen Zäsuren der europäischen Finanzgeschichte aus einer bisher ungewohnten Perspektive.

Vortrag von Prof. Dr. Tobias Straumann (MAS Applied History, Universität Zürich)

Moderation von Prof. Dr. rer. pol. Bernd Rudolph (IBF und Universität München)

Mehr Informationen zu dem Webinar finden Sie hier.

Das Financial History Research Webinar ist eine Kooperation mit dem Leibniz-Institut SAFE, dem Institut für Bank- und Finanzgeschichte (IBF), der Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (GSWG) und dem Verein für Socialpolitik/Wirtschaftshistorischer Ausschuss (VfS).

Tobias Straumann ist Wirtschaftshistoriker und Titularprofessor an der Universität Zürich. Er lehrt und forscht zu Themen der europäischen Finanzgeschichte, der schweizerischen Wirtschaftspolitik und der Unternehmensgeschichte.

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Wer soll das bezahlen? Die finanziellen Kosten der Krise

SAFE-IBF Policy Webinar

19. Mai 2020 15:30 - 16:30 Uhr

Die wirtschaftlichen und sozialen Kosten der Corona-Krise sind enorm. Die staatlichen Hilfsprogramme für Haushalte und Unternehmen haben historische Ausmaße. Können wir uns diese massiven Stützungsmaßnahmen leisten? Was kommt danach und wer wird letztendlich dafür bezahlen? Welche Strategien gibt es auf nationaler und europäischer Ebene, um die Kosten so gering wie möglich zu halten? Wie sind wir in der Vergangenheit mit den finanziellen Folgen großer Katastrophen umgegangen? Mit diesen und anderen Fragen wird sich unser Webinar beschäftigen.

Vortrag von Prof. Dr. Moritz Schularick (Universität Bonn)
Kommentar von Jakob von Weizsäcker (Chefvolkswirt des Bundesministeriums der Finanzen)

Moritz Schularick ist Direktor des MacroFinance Labs und Professor für Makroökonomie an der Universität Bonn, Mitglied des Exzellenz-Clusters ECONtribute sowie ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er ist zudem Forschungsprofessor an der New York University und hatte im Jahr 2016 die Alfred-Grosser-Professur as SciencesPo in Paris inne.

Jakob von Weizsäcker ist Abteilungsleiter für Grundsatzfragen und internationale Wirtschaftspolitik im Bundesministerium der Finanzen in Berlin. Zu Beginn seiner Karriere arbeitete er als Ökonom für die Weltbank und für die Denkfabrik BRUEGEL. Von 2010 bis 2014 war er Abteilungsleiter im thüringischen Wirtschaftsministerium, bis er 2014 ins Europäische Parlament wechselte. Seit 2019 ist er Chefvolkswirt des Bundesministeriums der Finanzen.

Das Webinar wird moderiert von Jan Pieter Krahnen (SAFE, Goethe University).

Das IBF-SAFE Policy Webinar findet als Zoom Videokonferenz in deutscher Sprache statt. Es ist die zweite Veranstaltung im Rahmen der IBF Video Lecture Series und eine Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE. Im Anschluss an die Veranstaltung können Sie das Video auch auf der Website des IBF abrufen.


19. Mai 2020, 15:30 - 16:30 Uhr

Zoom-Link zum Webinar:

Klicken Sie hier, um zur Videokonferenz zu gelangen.

Eventuell müssen Sie sich das Programm 'Zoom' herunterladen, um an der Videokonferenz teilnehmen zu können. Wir empfehlen Ihnen daher rechtzeitig zu prüfen, ob das Programm auf Ihrem Computer oder als App auf Ihrem Smartphone installiert ist.

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How We Pay for It: The Financial Costs of Great Crises

SAFE-IBF Policy Webinar

22. April 2020 15:00 - 15:45 Uhr

The economic and social costs of the Corona crisis are immense. Governments around the world are providing income support to households and companies. This webinar will address questions such as: Can we afford these large-scale interventions and who will ultimately pay for them? What strategies exist on a national and the European level to keep the costs as small as possible? How have we dealt with the financial costs of great disasters in the past?

Moritz Schularick is a Professor of Economics at the University of Bonn, Director of the Macrofinance Lab Bonn, and a Research Professor at New York University.
He is an elected member of the Berlin-Brandenburg Academy of Sciences, member of the executive Board of the Bonn Graduate School of Economics (BGSE), a Research Fellow of CEPR, a Fellow of the Institute for New Economic Thinking, and a regular advisor to central banks, and international organizations. He works at the intersection of macroeconomics and finance, international economics and economic history.

The webinar will be moderated by Jan Pieter Krahnen (SAFE, Goethe University).

Das IBF-SAFE Policy Webinar findet als Zoom Videokonferenz in englischer Sprache statt. Es ist die erste Veranstaltung im Rahmen der IBF Video Lecture Series und eine Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE. Im Anschluss an die Veranstaltung können Sie das Video auch auf der Website des IBF abrufen.

22. April 2020, 15:00 - 15:45 Uhr

Zoom-Link zum Webinar:

Klicken Sie hier, um zur Videokonferenz zu gelangen.

Eventuell müssen Sie sich das Programm 'Zoom' herunterladen, um an der Videokonferenz teilnehmen zu können. Wir empfehlen Ihnen daher rechtzeitig zu prüfen, ob das Programm auf Ihrem Computer oder als App auf Ihrem Smartphone installiert ist.

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Catherine Schenk übernimmt Gastprofessur für Finanzgeschichte

Stiftungsgastprofessur "Financial History"

Donnerstag, 21. November 2019

Die Lehrveranstaltung sowie die Konferenz von Catherine Schenk im Rahmen ihrer Stiftungsgastptofessur "Financial History" an der Goethe-Universität Frankfurt werden auf das Sommersemester 2021 verschoben.

Catherine Schenk, Universität Oxford, übernimmt die vom Bankhaus Metzler und der Friedrich Flick Förderungsstiftung gestiftete Gastprofessur für Finanzgeschichte am House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt.

Catherine Schenk ist Professorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Fakultät für Geschichte der Universität Oxford und am dortigen St. Hilda’s College . Ihr Forschungsschwerpunkt sind Währungs- und Finanzbeziehungen seit 1945, wobei ihr besonderes Interesse Ostasien und dem Vereinigten Königreich gilt.

Zu ihren Veröffentlichungen zählen zahlreiche Bücher, darunter "International Economic Relations since 1945" und "The Decline of Sterling", sowie Aufsätze in den führenden Fachzeitschriften. Zudem ist sie Mitherausgeberin des "Oxford Handbook of Banking and Financial History", und hat als Mitautorin an dem im März 2020 erscheinenden Buch „Deutsche Bank: The Global Hausbank 1970-2020“ mitgewirkt.

Zu ihren jüngsten Forschungsinteressen zählen die internationale Bankenregulierung seit den 1960er-Jahren, exzessive Staatsverschuldung und Restrukturierungspolitik, sowie die Übergänge zwischen internationalen Währungssystemen in den 1970er und 1980er Jahren.

Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften, Internationalen Beziehungen und Chinesisch an der Universität von Toronto promovierte Catherine Schenk an der London School of Economics in Wirtschaftsgeschichte. Seitdem lehrte und forschte sie an der Victoria University in Wellington in Neuseeland, der Royal Holloway der University of London, der University of Glasgow, und war zudem Gastprofessorin an der Nankai University in China sowie der Hong Kong University. Darüber hinaus war sie als Gastforscherin beim Internationalen Währungsfonds und am Hongkonger Institut für Währungsforschung tätig. 2019 war Catherine Schenk Lamfalussy Senior Research Fellow bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich und ist derzeit Associate Fellow für International Economics am Chatham House in London .

Während ihres Aufenthaltes in Frankfurt im Frühjahr/Sommer 2020 wird Catherine Schenk am House of Finance ein Seminar zu "Topics in International Money and Banking since 1945" im Rahmen des Ph.D. Programms des Goethe-Universität Graduiertenkollegs GSEFM halten. Zudem organisiert sie eine internationale Konferenz an der Goethe-Universität Frankfurt, die sich mit der Rolle internationaler Bankennetzwerke und ihrer Bedeutung für die Finanzstabilität befassen wird.

Catherine Schenk ist die sechste Inhaberin der Goethe-Gastprofessur für Finanzgeschichte. Im Rahmen dieser Professur teilen renommierte internationale Experten für Banken- und Finanzgeschichte ihre Forschungserkenntnisse und -methoden mit Forschenden und Studierenden der Goethe-Universität Frankfurt sowie der interessierten Öffentlichkeit am Finanzplatz. Kooperationspartner sind das Leibniz-Institut für Finanzforschung SAFE im House of Finance und das Institut für Bank- und Finanzgeschichte. Zu den früheren Gastprofessor*innen zählen Benjamin Friedman, Harvard Universität (2015), Caroline Fohlin, Emory Universität, Atlanta (2016), Hans-Joachim Voth, Universität Zürich (2017), Harold James, Princeton Universität (2018) und Barry Eichengreen, Berkeley Universität (2019). Die Gastprofessur wurde 2014 anlässlich des 100. Geburtstags der Goethe-Universität von der Metzler Bank und der Edmond de Rothschild-Gruppe gestiftet. Seit 2018 wird die Gastprofessur von der Metzler Bank und der Friedrich Flick Förderungsstiftung gefördert.

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Das IBF trauert um Hans Pohl

(*27. März 1935 †10. Dezember 2019)

Dienstag, 10. Dezember 2019

Am 10. Dezember ist der langjährige frühere Vorsitzende unseres Wissenschaftlichen Beirats, Professor Dr. Dr. h.c. Hans Pohl, in Köln gestorben.

Der Schüler von Hermann Kellenbenz, habilitiert mit einer Arbeit zu den Portugiesen im Antwerpen des 16. und 17. Jahrhunderts, wurde 1969 als Ordinarius für Verfassungs-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn berufen, wo er bis zu seiner Emeritierung wirkte.

Hans Pohls Interessen umspannten ein breites Themenspektrum vom Mittelalter bis zur Neuesten Geschichte und über alle Kontinente hinweg. Sie galten der frühneuzeitlichen Wirtschaft Hispanoamerikas ebenso wie der Industrialisierung des Rheinlands und der Entstehung der Arbeiterfrage, der Entwicklung von Großunternehmen im 19. und 20. Jahrhundert ebenso wie der Entwicklung des deutschen Banken- und Sparkassenwesens. Er war Mitwirkender und in vielen Fällen Vorsitzender führender deutscher und internationaler Fachvereinigungen und Gesellschaften der Wirtschafts- und Sozialgeschichte und zählte als Autor sowie Herausgeber einer nahezu unüberschaubaren Zahl von Veröffentlichungen und nicht zuletzt einer Reihe von Fachzeitschriften zu den einflussreichsten deutschen Wirtschaftshistorikern.

Hans Pohl trat 1985 in den Wissenschaftlichen Beirat des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte ein und prägte gut 20 Jahre lang als dessen Vorsitzender wie niemand vor ihm die wissenschaftlichen Aktivitäten des Instituts. Für das IBF gab er eine Reihe grundlegender Werke heraus wie zum Beispiel die Deutsche Börsengeschichte (1992) oder den Band „Deutsche Bankiers des 20. Jahrhunderts“ (2008).

Die Zusammenarbeit mit Kollegen der Wirtschaftswissenschaften förderte er ebenso wie den Gedankenaustausch mit Unternehmern und Bankmanagern. Bis zuletzt begleitete er die wirtschaftshistorischen Aktivitäten seiner Kollegen und Schüler mit großem Interesse.

Das IBF wird Hans Pohl vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

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Die Zähmung des globalen Finanzkreislaufs: Der Umgang der Zentralbanken mit Kapitalströmen im klassischen Goldstandard (1870-1914)

CFS Lecture (eine gemeinsame Veranstaltung des Center for Financial Studies und des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V.)

Mittwoch, 29. Januar 2020

Die Zähmung des globalen Finanzkreislaufs: Der Umgang der Zentralbanken mit Kapitalströmen im klassischen Goldstandard (1870-1914)

Kann eine Zentralbank die Binnenwirtschaft schützen, indem sie die Wirkungen ausländischer Kapitalströme neutralisiert? Wir versuchen, diese brisante Frage der gegenwärtigen Geldpolitik unter Rückgriff auf die erste Globalisierung (1870-1914) mit Hilfe eines neu erhobenen Datensatzes monatlicher Zentralbankbilanzen aus 21 Ländern zu beantworten. Untersucht man die Auswirkungen eines globalen Zinsschocks auf heimisches Zinsniveau, Wechselkurs und Zentralbankbilanz, so lässt sich zeigen, dass kein einziges Land nach den so genannten „Spielregeln des Goldstandards“ (Keynes) verfuhr. Nicht einmal der Goldstandard war also das System der vollständigen Unterwerfung der Zentralbanken unter die Zwänge der internationalen Finanzmärkte, als das er gerne hingestellt wird! Die Kernländer der Goldstandards (Deutschland, England, Frankreich etc.) neutralisierten die Kapitalströme, während periphere Länder des Goldstandards (Griechenland, Italien etc.) obendrein noch (zeitlich befristete) Kapitalverkehrskontrollen einsetzten, um unerwünschte Reserveverluste zu vermeiden. Eine dritte Gruppe von Ländern (Portugal, Spanien etc.) dämpfte den Schock, indem sie von vornherein dem Gold fernblieben und einem freien Wechselkurs folgten: Der Logik des makroökonomischen Trilemmas folgend, wurden weder Bilanz noch Zinssatz in diesen Ländern beeinflusst. Nur die Vereinigten Staaten – ein Land mit Goldstandard, aber ohne Zentralbank – konnte sich den Zwängen nicht entziehen. Hier musste die Zinsreaktion drei Mal stärker als in Goldstandardländern mit einer Zentralbank ausfallen, um das makroökonomische Gleichgewicht wiederherzustellen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Bilanzen der Zentralbanken bereits seinerzeit als Puffer zwischen der Binnenwirtschaft und den globalen Finanzmärkten standen.

29. Januar 2020
17:30-19:00 Uhr
House of Finance, Raum E.20, Campus Westend, Goethe-Universität, Theodor-W.-Adorno-Platz 3, 60323 Frankfurt am Main

Dr. Matthias Morys ist Associate Professor am Department of Economics der Universität York (Großbritannien). Er wurde 2006 an der London School of Economics promoviert. Anschließend arbeitete er als Postdoktorand an der Universität Oxford und seit 2008 an der Universität York. Seine Forschungsinteressen umfassen die Geld- und Finanzgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, die Globalisierung in historischer Perspektive und die Wirtschaftsgeschichte Ost- und Südosteuropas. Er ist Herausgeber der „Economic history of Central, East and South-East Europe, 1800 to the present day“ (Routledge, 2020).


Photo credit (background image): Uwe Dettmar, Goethe-Universität Frankfurt

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Der deutsche Wohnungsmarkt in Geschichte und Gegenwart: eine historisch-vergleichende Perspektive

CFS Lecture (eine gemeinsame Veranstaltung des Center for Financial Studies und des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V.)

Montag, 16. Dezember 2019

Lange Zeit fand das Wohnungsthema in Politik, Medien und Wissenschaft kaum Beachtung, bis der anhaltende Hauspreisboom die Wohnungsfrage für viele zu der neuen sozialen Frage machte. Dieser Boom trifft insbesondere auch als Boom von Mietpreisen auf deutsche Städte, die international noch immer durch ihren hohen Mieteranteil herausstechen. Der Vortrag wird zunächst historisch-vergleichend einige Ursachen dafür anführen, warum deutsche Städte bis heute Mieterstädte geblieben sind. Neben städtebaulichen und hypothekarinstitutionellen Ursachen sind insbesondere auch die Abwesenheit einer starken Eigenheimpolitik und die Mietgesetzgebung wichtige Faktoren. Im Weiteren analysiert der Vortrag den anhaltenden Immobilienboom in den deutschen Mieterstädten genauer und stellt dar, wie Haushaltsvermögen zugunsten von Eigentümerhaushalten explodierten und Wohnen zu einer neuen Dimension sozialer Ungleichheit wurde.

Sebastian Kohl ist Senior Researcher am Max Planck Institut für Gesellschaftsforschung und zurzeit Kennedy Fellow am Center for European Studies, Harvard. Seine Forschungsschwerpunkte sind Wohnungs- und Versicherungsmärkte in historischer und ländervergleichender Perspektive. 2017 erschien sein Buch „Homeownership, Renting and Society: Historical and Comparative Perspectives“.

Photo credit (background image): Uwe Dettmar, Goethe-Universität Frankfurt

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Publikationen

>

Buchveröffentlichungen

Einzelpublikationen und Schriftenreihe des IBF

>

IBF PaperSeries

Wissenschaftliche Paper
(Open Access)

>

Bankhistorisches Archiv

Zeitschrift des IBF

>

Banken- und Finanzgeschichte

Artikelserie des IBF in der Börsen-Zeitung

Buchveröffentlichungen

2021
Die DZ HYP.
Eine genossenschaftliche Hypothekenbank zwischen Tradition und Wandel (1921-2021)
>
2021
"… dem Bankierstande das frühere Ansehen zurückzugewinnen".
Der Centralverband des Deutschen Bank- und Bankiergewerbes, 1901 bis 1933
>
2020
Die Commerzbank und ihre Kunden.
Kundenstruktur und Geschäftsbeziehungen einer deutschen Großbank 1924-1945.
>
2019
Der Pfandbrief 1769–2019.
Von der preußischen Finanzinnovation zur Covered Bond Benchmark
>
2016
100 Jahre Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands 1916-2016
>
2016
Sozialreformer, Modernisierer, Bankmanager.
Biografische Skizzen aus der Geschichte des Kreditgenossenschaftswesens
>
2014
Kapitalmarktpolitik im Wiederaufbau.
Der westdeutsche Wertpapiermarkt zwischen Staat und Wirtschaft 1945–1957
>
2014
Ländlicher Kredit.
Kreditgenossenschaften in der Rheinprovinz (1889-1914)
>
2013
Schlüsselereignisse der deutschen Bankengeschichte
>
2013
Die Geschichte der DZ BANK.
Das genossenschaftliche Zentralbankwesen vom 19. Jahrhundert bis heute
>
2008
Deutsche Bankiers des 20. Jahrhunderts
>

IBF Paper Series

03-2021
Rezension: Hundertfünfzig Jahre Commerzbank 1870-2020
>
02-2021
Zentralbankpolitik – einst und jetzt
>
01-2021
Lessons from early central banking for today
>
06-2020
Forschungsperspektiven der Geschichte des regionalen Genossenschaftswesens am Beispiel der Provinz Posen
>
05-2020
Disclosure and publication of information on the governance and ownership of joint-stock corporations in Europe (19th-early 20th centuries)
>
04-2020
Verführt von der Lobby - Defizite der Reichsgenossenschaftshilfe in der Bankenkrise der 1930er Jahre. Eine Fallstudie vom Niederrhein
>
03-2020
Banking Integration and (Under)development: A Quantitative Reassessment of the Italian Financial Divide (1814–74)
>
02-2020
Das Arbeitsgebiet „Unternehmensfinanzierung“ als Teil der deutschen Betriebswirtschaftslehre
>
01-2020
German Finanzkapitalismus: A Narrative of Deutsche Bank and its Role in the German Financial System
>
07-2019
Disaggregated Financial Flows and Economic Development: Evidence from Pre-1913 Germany
>
06-2019
50 Jahre IBF: Vom Privatarchiv zur professionellen Forschungsinstitution
>
05-2019
„Der Wechsel – Erleichterung des Geldverkehrs”: Der Versuch der Einführung einer Wechselordnung in den Herzogtümern Schleswig und Holstein 1842
>
04-2019
Karl Helfferich und Rudolf Hilferding über Georg Friedrich Knapps „Staatliche Theorie des Geldes“: Geldtheorien zur Zeit der Hyperinflation von 1923
>
03-2019
Taming the Global Financial Cycle: Central Banks and the Sterilization of Capital Flows in the First Era of Globalization
>
02-2019
Gezielte Hilfe in schwieriger Zeit? Die Gründung von Schiffshypothekenbanken am Ende des Ersten Weltkriegs
>
01-2019
From Finance to Fascism: The Real Effect of Germany’s 1931 Banking Crisis
>
04-2018
Bankiers in der Krise – verletzen sie ihre Regeln und Normen?
>
03-2018
The Big Bang and the City of London
>
02-2018
The Big Bang: Stock Market Capitalization in the Long Run
>
01-2018
The Berlin Bourse in the London mirror: An asymmetric comparison of microstructures and the role of Germany’s large banks in securities trading, c. 1860-1914
>
19-2017
Zu viel, zu wenig oder genau richtig? Die Reform der Bankenregulierung nach der Finanzkrise
>
18-2017
Wege zu einem stabilen Finanzsystem: Regulatorisches Kurshalten oder radikaler Neuanfang?
>
17-2017
Geldsicherheit und stabilere Finanzen durch Vollgeld
>
16-2017
Meilensteine der Entwicklung des Kapitalmarktes in Deutschland und der Kapitalmarkttheorie vom Ende der 1970er- bis zum Beginn der 1990er-Jahre
>
15-2017
Geldtheorie und -politik in Preußen Mitte des 18. Jahrhunderts
>
14-2017
Schiffsfinanzierung im Wandel – Finanzintermediäre und maritime Wirtschaft am Finanzplatz Hamburg
>
13-2017
Bis repetita non placent. Griechische Finanzkontrolle im 19. Jahrhundert und in der Gegenwart
>
12-2017
How does the Public perceive Alliances? The Central and Allied Powers in World War I
>
11-2017
Umbrüche, Kontinuitäten und Strukturwandel am Finanzplatz Köln nach dem Zweiten Weltkrieg
>
10-2017
Rezensionen
>
09-2017
Die Geschichte des Finanzplatzes Hamburg – Anmerkungen aus Sicht einer Zentralbank
>
08-2017
Der Bestand ‹Preußische Zentralgenossenschaftskasse› im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, Berlin (GStA PK, I. HA. Rep. 177)
>
07-2017
Hamburg als Standort der privaten Universal-/Großbanken im 19. und frühen 20. Jahrhundert
>
06-2017
Does Social Security crowd out Private Savings? The Case of Bismarck’s System of Social Insurance
>
05-2017
Die Genossenschaftliche Institutssicherung – ein notwendiges Instrument zur Stärkung des Kundenvertrauens und des Risikomanagements im dezentralen Bankenverbund
>
04-2017
Die Beziehungen der Norddeutschen Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei zu den Banken
>
03-2017
Die betriebliche Altersvorsorge zur Zeit der Bonner Republik
>
02-2017
Sparen in der ‹Nullzinsphase›. Privatanleger und der Kapitalmarkt in Deutschland im Ersten Weltkrieg
>
01-2017
Editorial
>

Bankhistorisches Archiv

Bankhistorisches Archiv - Banking and Finance in Historical Perspective und Beihefte des Bankhistorischen Archivs
>

Aus der Banken- und Finanzgeschichte

Artikelserie des IBF in der Börsen-Zeitung

28.04.2021
Ausgaben müssen effektiv und zielführend sein
von Ludger Schuknecht
>
27.02.2021
Die Lektionen des früheren Zentralbankwesens
von Ulrich Bindseil
>
18.07.2020
Wie Big Data die Kreditvergabe auf den Kopf stellt
von Katja Langenbucher
>
30.01.2020
Pfandbrief und Finanzstabilität
von Friederike Sattler
>
05.11.2019
Der Euro – Kopfgeburt ohne Rückgrat
von Katharina Pistor
>
25.09.2019
Finanzunternehmen zwischen Recht und Staat
von Cornelia Woll
>
13.06.2019
War das deutsche Finanzsystem noch zu retten?
von Tobias Straumann
>
17.11.2018
Existenzielle Herausforderung für die City
von Catherine R. Schenk
>
11.01.2018
Microfinance braucht echte Finanzintermediäre
von Reinhard H. Schmidt
>
28.01.2016
Lehren aus der deutschen Schuldenkrise 1953
von Timothy W. Guinnane
>
11.12.2014
Spekulationsblasen und Zentralbankpolitik
von Isabel Schnabel und Markus K. Brunnermeier
>
13.08.2014
Die lange Tradition des Pfandbriefs
von Bernd Rudolph
>
03.03.2011
Die Entstehung der Europäischen Währungsunion
von Andreas Rödder
>
18.12.2013
Das preußische Sparkassenreglement von 1838
von Thorsten Wehber
>
01.11.2013
Hyperinflation, Staatsverschuldung und die Bankenkrise
von Carsten Burhop
>
29.06.2013
Das Universalbanksystem - Erfolgs- oder Auslaufmodel
von Harald Wixforth
>
01.11.2011
Gebr. Bethmann und die Österreich-Anleihe von 1778
von Hans-Peter Ullmann
>
01.06.2011
Bankenregulierung stärker prinzipienorientiert ausgestalten
von Stephan Paul
>
03.03.2011
Die Einführung des Euro 1999 hat Europas Gesicht verändert
von Otmar Issing
>
25.11.2010
Die Bankenkrise von 1931 und das „To-big-to-fail“-Problem
von Isabel Schnabel
>
25.09.2010
Wie wichtig Auslandsbanken für den deutschen Finanzmarkt sind
von Thomas Hartmann-Wendels
>
02.04.2010
Welche Lehren sich aus den Bankenkrisen von 1873 und 1931 ziehen lassen
von Carsten Burhop
>

Gremien

Die Organe des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V. sind – neben der Mitgliederversammlung – der Vorstand, das Kuratorium sowie der Wissenschaftliche Beirat.

Durch die Mitgliederversammlung, den Vorstand und das Kuratorium sind die Träger des Vereins (Institute und Verbände der Finanzwirtschaft, Wissenschaftler und interessierte Einzelpersonen) in die Arbeit des IBF einbezogen. Die Konzeption und Umsetzung der Forschungsaktivitäten des IBF werden von einem Wissenschaftlichen Beirat unterstützt.
Vorstand Kuratorium wissenschaftlicher Beirat

Professor
Timothy W. Guinnane, Ph.D.

Yale University

Frank-Peter Martin

Wiesbaden

Dr. Kirsten Siersleben

DZ BANK Stiftung

Dr. Michael Wolgast

Berlin Global Advisors

Dr. Christoph Brand

Goldman Sachs AG

Professor Dr.
Katja Langenbucher

Goethe-Universität Frankfurt

Professor Dr.
Bernd Rudolph

Ludwig-Maximilians-Universität

Professor
Hans-Helmut Kotz

SAFE Policy Center, Goethe Universität

Claudia Hillenherms

WIBank

Dr. Stephanie Collet

Deutsche Bundesbank

Professor Dr.
Wolfgang König

Goethe-Universität Frankfurt

Dr. Gertrud R. Traud

Helaba – Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale Anstalt des öffentlichen Rechts

Professor Dr.
Dirk Schiereck

Technische Universität Darmstadt

Alexander Mettenheimer

Small & Mid Cap Investmentbank AG

Dr. Peter Gleber

Stiftung GIZ • Genossenschaftshistorisches Informationszentrum

Dr. Hans Reckers

Bonn

Dr. Christian Ossig

Bundesverband deutscher Banken e. V.

Dr. Benedikt Fehr

Frankfurt am Main

Michael Klaus

MK Capital Consult GmbH

Dr. Andreas Prechtel

Verband der Auslandsbanken in Deutschland e.V.

Professor Dr.
Paul Thomes

RWTH Aachen

Dr. Thorsten Wehber

Sparkassenhistorisches Dokumentationszentrum des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes e.V.

Martin Roth

DZ BANK AG

Jens Tolckmitt

Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e.V.

Marija G. Korsch

Aareal Bank AG

Professor Dr.
Dr. h.c. Reinhard H. Schmidt

Goethe-Universität Frankfurt am Main

Professor Dr.
Stephan Paul

Ruhr-Universität Bochum

Ingo R. Mainert

Allianz GI GmbH

Dr. Michael Kemmer

UmweltBank

Professor Dr.
Michael Hüther

Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Professor Dr.
Mark Spoerer

Universität Regensburg

Burkhard Balz

Deutsche Bundesbank

Professor Dr.
Rainer Klump

Goethe-Universität Frankfurt

Mario Mattera

B. Metzler seel. Sohn & Co.

PD Dr. Friederike Sattler

Goethe-Universität Frankfurt

Professor Dr.
Hermann Remsperger

Flörsheim-Wicker

Dr. Julian Reischle

Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main

Professor Dr.
Jan Pieter Krahnen

Goethe-Universität

Iris Bethge-Krauß

Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

Professor Dr.
Thomas A. Lange

NATIONAL-BANK Aktiengesellschaft

Stefan Palm

PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Horst Reinhardt

Landwirtschaftliche Rentenbank

Vorstand

Der Vorstand des IBF auf einen Blick

Claudia Hillenherms
Vorsitzende
Mitglied der Geschäftsleitung, WIBank, Offenbach
Michael Klaus
Geschäftsführender Gesellschafter, MK Capital Consult GmbH, Kronberg im Taunus
Professor Dr. Rainer Klump
Goethe-Universität Frankfurt
Frank-Peter Martin
Wiesbaden
Mario Mattera
Mitglied des Partnerkreises, B. Metzler seel. Sohn & Co., Frankfurt am Main
Martin Roth
Bereichsleiter Kommunikation, Marketing & Nachhaltigkeit, DZ BANK AG, Frankfurt am Main
Professor Dr. Bernd Rudolph
Stellvertretender Vorsitzender
Ludwig-Maximilians-Universität München
zurück Kuratorium wissenschaftlicher Beirat

Kuratorium

Des Kuratorium des IBF auf einen Blick

Mario Mattera
Vorsitzender
Mitglied des Partnerkreises, B. Metzler seel. Sohn & Co., Frankfurt am Main
Burkhard Balz
Mitglied des Vorstandes, Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
Iris Bethge-Krauß
Hauptgeschäftsführerin, Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V., Berlin
Dr. Christoph Brand
International Advisor, Goldman Sachs AG, Frankfurt am Main
Thomas Groß
Vorsitzender des Vorstandes, Helaba - Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale, Frankfurt am Main
Professor Dr. Michael Hüther
Direktor und Mitglied des Präsidiums, Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.
Dr. Michael Kemmer
München
Professor Dr. Wolfgang König
Geschäftsführender Direktor, House of Finance, Goethe-Universität Frankfurt
Marija G. Korsch
Vorsitzende des Aufsichtsrats, Aareal Bank AG, Wiesbaden
Professor Dr. Thomas A. Lange
Vorsitzender des Vorstandes, NATIONAL-BANK Aktiengesellschaft, Essen
Ingo R. Mainert
Mitglied der Geschäftsleitung, Allianz Global Investors GmbH
Alexander Mettenheimer
Vorsitzender des Aufsichtsrats, Small & Mid Cap Investmentbank AG, München
Dr. Christian Ossig
Hauptgeschäftsführer, Bundesverband deutscher Banken e. V., Berlin
Stefan Palm
Partner in Assurance Financial Services, PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main
Dr. Andreas Prechtel
Geschäftsführer, Verband der Auslandsbanken in Deutschland e.V.
Dr. Hans Reckers
Bonn
Dr. Horst Reinhardt
Sprecher des Vorstandes, Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main
Professor Dr. Hermann Remsperger
Flörsheim-Wicker
Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V., Berlin
Dr. Kirsten Siersleben
Leiterin des Generalsekretariats und Geschäftsführerin der DZ BANK Stiftung, Frankfurt am Main
Jens Tolckmitt
Hauptgeschäftsführer, Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e.V., Berlin
Dr. Michael Wolgast
Partner, Berlin Global Advisors
zurück Vorstand wissensch. Beirat

Wissenschaftlicher Beirat

Der Wissenschaftliche Beirat des IBF auf einen Blick

Professor Dr. Bernd Rudolph
Vorsitzender
Ludwig-Maximilians-Universität München
Professor Dr. Carsten Burhop
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Dr. Stephanie Collet
Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
Dr. Benedikt Fehr
Frankfurt am Main
Prof. Dr. Boris Gehlen
Universität Stuttgart
Dr. Peter Gleber
Stiftung GIZ • Genossenschaftshistorisches Informationszentrum, Berlin
Professor Timothy W. Guinnane, Ph.D.
Yale University, New Haven
Professor Dr. Thomas Hartmann-Wendels
Universität zu Köln
Dr. Ulrich Kater
Chefvolkswirt, DekaBank Deutsche Girozentrale, Frankfurt am Main
Professor Dr. Rainer Klump
Goethe-Universität Frankfurt
Professor Hans-Helmut Kotz
Programm Director, SAFE Policy Center, Goethe Universität Frankfurt
Professor Dr. Jan Pieter Krahnen
Goethe-Universität Frankfurt
Professor Dr. Katja Langenbucher
Goethe-Universität Frankfurt
Professor Dr. Stephan Paul
Ruhr-Universität Bochum
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Goethe-Universität Frankfurt
Professor Dr. Dirk Schiereck
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Professor Dr. Dr. h.c. Reinhard H. Schmidt
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Professor Dr. Joachim Scholtyseck
Stellvertretender Vorsitzender
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Professor Dr. Moritz Schularick
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Professor Dr. Günther Schulz
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Professor Dr. Mark Spoerer
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