W: 00 H: 00 SCR: 0 ASPECT: 0   

Das IBF im Überblick

 

Über das Institut

Das Institut für Bank- und Finanzgeschichte stellt sich vor

Lessons learned?
Die finanzhistorische Forschung macht Zusammenhänge wie die wiederkehrenden Ursachen und Verläufe von Finanzkrisen transparent, mobilisiert Datenressourcen und liefert mit Hilfe der Langfristanalyse ein wichtiges Werkzeug, um Erfahrungswissen zu objektivieren, die Herausforderungen der Gegenwart zu verstehen und zu belastbaren empirischen Erklärungsansätzen zu gelangen, um Fehler zu erkennen und zu vermeiden.

History matters!
Die finanzhistorische Forschung macht eben solche Zusammenhänge transparent, mobilisiert Datenressourcen und liefert mit Hilfe der Langfristanalyse ein wichtiges Werkzeug, um Erfahrungswissen zu objektivieren, die Herausforderungen der Gegenwart zu verstehen und zu belastbaren empirischen Erklärungsansätzen zu gelangen, um Fehler zu erkennen und zu vermeiden.

Das IBF – eine lebendige Plattform für Financial History
Das Institut für Bank und Finanzgeschichte e.V. (kurz: IBF, vormals: Institut für bankhistorische Forschung) in Frankfurt am Main steht mit einem breiten Veranstaltungs- und Publikationsprogramm seit über 50 Jahren für die Förderung finanzhistorischer Forschung und die Vermittlung von fundierter Forschungsbeiträge in die Praxis und die Öffentlichkeit hinein.
 

Publikationen

Bücher, Papers und Zeitungsartikel

Zu den Publikationen des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte zählen Buchveröffentlichungen, die Zeitschrift „Bankhistorisches Archiv“, die frei zugänglichen Beiträge der „IBF Paper Series“ sowie die Artikel der Reihe „Aus der Banken- und Finanzgeschichte“.

Die Buchpublikationen des IBF umfassen die in der Schriftenreihe des IBF veröffentlichten Titel und die als Einzelveröffentlichungen erschienen Titel, die das Institut im eigenen oder fremden Auftrag herausgegeben hat. Sowohl die Einzelpublikationen als auch die in der Schriftenreihe des IBF erschienenen Monografien nehmen aktuelle Forschungsfragen der Bank- und Finanzgeschichte auf. Die Bücher sind, sofern nicht vergriffen, über den lokalen Buchhandel sowie über die Webshops der jeweiligen Verlage erhältlich. Neuere Titel stehen bei den einschlägigen Internetanbietern als kostenpflichtige E-Books zum sofortigen Download zur Verfügung.

Die 2017 gestartete Open-Access-Plattform „IBF Paper Series“ bietet neben Vorversionen beziehungsweise „Working Papers“ und Final Drafts wissenschaftlicher Aufsätze zu bank- und finanzgeschichtlichen Themen auch Konferenzbeiträge, Forschungsberichte, Preprints von Aufsätzen, deren Veröffentlichung zu einem späteren Zeitpunkt in gedruckter Form im Rahmen eines Sammelwerks vorgesehen ist, sowie Buchrezensionen. Die erschienenen Papers können kostenfrei über das Webportal des IBF sowie über die Repositorien EconPapers, IDEAS/RePEc und EconStor heruntergeladen werden.

Mit dem Doppelheft 1-2/2015 ist das „Bankhistorische Archiv“, die 1971 zunächst noch als „Archiv des Instituts für bankhistorische Forschung“ ins Leben gerufene Zeitschrift des IBF, zum letzten Mal als Printausgabe erschienen. Mit den „IBF Paper Series“ wird das Publikationsorgan des IBF als eine zeitgemäße „Open Access“-Publikationsplattform fortgeführt. Die Beiträge der Jahrgänge 27 (2001) bis 41 (2015) des Bankhistorischen Archivs stehen auf den Webseiten des Franz Steiner Verlags als PDF-Download zur Verfügung.

Die ganzseitigen Beiträge ausgewiesener Experten aus den Bereichen „Finance“ und „Financial History“ der vom IBF initiierten Artikelserie „Aus der Banken- und Finanzgeschichte“, die seit 2010 in loser Folge in der Börsen-Zeitung erscheinen, können über das Webportal des IBF kostenfrei heruntergeladen werden.
 

Veranstaltungen

Symposien, Kolloquien, Workshops, Guest Lectures, Vortragsveranstaltungen und mehr

Das Institut für Bank- und Finanzgeschichte bietet seinen Mitgliedern, assoziierten Wissenschaftlern, Bankpraktikern und anderen Interessenten regelmäßige Veranstaltungen an. Dazu zählen neben wissenschaftlichen Fachkonferenzen wie den Symposien, Kolloquien und Vortragsveranstaltungen auch praxisorientierte Workshops sowie Guest Lectures, die das IBF zusammen mit dem Center for Financial Studies an der Goethe-Universität Frankfurt organisiert.

Die Konferenzen, Lectures und Workshops des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte befassen sich nicht nur in der historischen Perspektive mit zentralen Fragen wie der Eigenkapitalausstattung von Banken oder dem Zusammenhang zwischen Staatsschuldenkrise und Geldpolitik. Die Referenten und Mitwirkenden der Panels haben nicht weniger auch die gegenwärtigen Herausforderungen des Finanzsystems sowie die Langfristperspektive im Blick.

Auf den Webseiten des IBF können Sie sich über das aktuelle Programm ebenso informieren wie über die zurückliegenden Veranstaltungen der letzten fünf Jahre.
 

News

Aktuelle Informationen des IBF

In dieser Rubrik veröffentlicht das Institut für Bank- und Finanzgeschichte aktuelle Meldungen rund um die Arbeit und Aktivitäten des IBF. Blättern Sie durch die „Terminfelder“, um mehr über das laufende Veranstaltungs- und Publikationsprogramm des IBF zu erfahren.
 

Gremien

Vorstand, Kuratorium und Wissenschaftlicher Beirat des IBF

Führende Vertreter der Finanzwirtschaft sowie der Geschichts- und Wirtschaftswissenschaften unterstützen das IBF in seinen Wirkungsmöglichkeiten.
In dieser Rubrik finden Sie weiterführende Informationen zu den Organen des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V., Frankfurt am Main.
 

Financial History

Stiftungsgastprofessur an der Goethe-Universität Frankfurt

Zum 100-jährigen Jubiläum der Goethe-Universität Frankfurt am Main stifteten die Edmond de Rothschild Gruppe und das Bankhaus Metzler die Gastprofessur „Financial History“ am House of Finance. Das Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V. unterstützt die Stiftungsgastprofessur als Kooperationspartner.

Die erste Gastprofessur übernahm Professor Benjamin M. Friedman, der im Wintersemester 2014/15 nach Frankfurt am Main kam. Friedman ist seit 1972 „William Joseph Maier Professor of Political Economy“ an der Harvard University, Cambridge/MA, USA. Er gehört zu den weltweit führenden Vertretern der monetären Theorie und ist durch zahlreiche Schriften zur Geld- und Währungspolitik sowie der Bedeutung der Finanzmärkte für Wertschöpfung und Stabilität hervorgetreten. In Frankfurt stellte er seine jüngsten Forschungen über die religiösen Ursprünge der modernen Ökonomie vor und bereicherte damit den Diskurs über die ethischen Grundlagen der Finanzmarktentwicklung. Mit der Inaugurationsvorlesung unter der Thematik „Religious Influences on Economic Thinking: How the West Came to Believe in Markets” gab Professor Friedman am 13. Oktober 2014 erste Einblicke in seine Forschung.

Im Sommersemester 2016 übernahm Caroline Fohlin, Associate Professor am Department of Economics der Emory University, Atlanta/GA, USA die zweite Gastprofessur. Professor Fohlin hat von 2005 bis 2015 an der Johns Hopkins University, Baltimore/MD, USA gelehrt und davor am California Institute of Technology, Pasadena/CA, USA. 1994 hat sie ihren Ph.D. in Economics an der University of California, Berkeley/CA, USA erworben. Am House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt unterrichtete Professor Fohlin im Rahmen des Ph.D.-Programms der universitären Graduiertenschule GSEFM („Graduate School of Economics, Finance, and Management“). Ihre Lehrveranstaltungen galten dem Thema „Comparative Financial Systems and Economic Development“. Während des Aufenthalts von Professor Fohlin luden die Goethe-Universität Frankfurt, das Research Center SAFE und das Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V. am 17. Juni 2016 zu einer international besetzen Konferenz über „Comparative Financial Systems – Historical Perspectives“ ein.

Die dritte Gastprofessur übernahm Hans-Joachim Voth, UBS Professor of Macroeconomics and Financial Markets an der Universität Zürich. Von 1998 bis 2013 war er Professor an der Universitat Pompeu Fabra in Barcelona. Visiting Appointments führten Professor Voth unter anderem in die USA an die Haas School of Business, University of California, Berkeley/CA, an das Massachusetts Institute of Technology (MIT), Cambridge/MA, die Princeton University, Princeton/NJ, an die NYU Stern School of Business, New York/NY und an die Stanford University, Stanford/CA. Im Ph.D.-Programm der Graduiertenschule GSEFM im House of Finance bot Professor Voth im Wintersemenster 2017/18 ein Seminar an. Zum Auftakt seines Aufenthalts in Frankfurt am Main hielt Voth am 18. Oktober 2018 einen öffentlichen Vortrag zum Thema „The Bubble Dilemma: Asset Prices in Historical Perspective”. Zusammen mit José-Luis Peydró, Universitat Pompeu Fabra, Barcelona organisierte er im Rahmen der Gastprofessur eine international besetzte Fachtagung zum Thema „The Real Effects of Financial Crises: Past, Present, Future“, die am 26. Januar 2018 stattfand.

2018 übernahm die vom Bankhaus Metzler und der Friedrich Flick Förderungsstiftung finanzierte Gastprofessur Harold James, Claude and Lore Kelly Professor für europäische Studien, Professor für Geschichte und internationale Politik sowie Direktor des Programms „Contemporary European Politics and Society“ an der Princeton University und „Official Historian“ beim Internationalen Währungsfonds. James‘ Forschungsschwerpunkte sind die Wirtschafts- und Finanzgeschichte sowie die neue europäische Geschichte. 2004 erhielt James den Helmut-Schmidt-Preis für Wirtschaftsgeschichte und 2005 den Ludwig-Erhard-Preis für seine Errungenschaften im Bereich Ökonomie. Während seines Aufenthalts in Frankfurt am Main hielt Harold James am 28. Mai eine Presidential Lecture auf Einladung des Center for Financial Studies. Darüber hinaus bot er im Ph.D.-Programm der Graduiertenschule GSEFM im House of Finance ein Seminar zum Thema „Thinking About Financial History“ an. Am 8. Juni 2018 hielt James die Eröffnungsrede auf einer internationalen Forschungskonferenz zum Thema „Lehman – 10 Years After“, die er gemeinsam mit Bernd Rudolph (LMU München, Wissenschaftlicher Beirat des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte) organisierte.

Barry Eichengreen, University of California, Berkeley, übernimmt 2019 die mittlerweile fünfte Gastprofessur für Finanzgeschichte am House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte als gemeinnütziger Verein wird Eichengreen einen Workshop für Nachwuchswissenschaftler zum Thema „Financial History – Reflections on the Past to Tackle Today’s Key Finance Questions“ leiten und die Eröffnungsrede auf einer internationalen Konferenz an der Goethe-Universität halten. Darüber hinaus wird er im Ph.D.-Programm der Graduiertenschule GSEFM im House of Finance ein Seminar mit dem Titel „Topics in Macroeconomic History“ anbieten. Eichengreen ist George C. Pardee und Helen N. Pardee Professor für Ökonomie und politische Wissenschaften an der University of California, Berkeley. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte und die aktuelle Ausgestaltung des internationalen Geld- und Finanzsystems. Eines der bekanntesten Bücher von Eichengreen ist „Golden Fetters: The Gold Standard and the Great Depression, 1919-1939“ (1992), in dem er als Hauptgrund für die Rezession der 1930er-Jahre den strukturell fehlerhaften und schlecht verwalteten internationalen Goldstandard anführt. Zu seinen jüngsten Buchveröffentlichungen zählen „The Populist Temptation: Economic Grievance and Political Reaction in the Modern Era” (2018), „How Global Currencies Work: Past, Present, and Future” (mit Livia Chitu und Arnaud Mehl, 2017), „Hall of Mirrors: The Great Depression, the Great Recession, and the Uses – and Misuses – of History” (2015), und „Exorbitant Privilege: The Rise and Fall of the Dollar and the Future of the International Monetary System” (2011).
 

Institutsbibliothek

Literaturbestände des IBF im Information Center des House of Finance

Eine umfangreiche Fachbibliothek mit zahlreichen laufenden Zeitschriften und einer Sammlung von ca. 1.350 Festschriften steht interessierten Personen und Institutionen für Recherchen seit Oktober 2014 in den Räumlichkeiten des Information Centers im House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt offen.
Das Institut verfügt über mehr als 8.000 Geschäftsberichte von ca. 500 deutschen und ausländischen Kreditinstituten in benutzerfreundlicher Mikrofiche-Form, die nach vorheriger Terminabsprache in der Geschäftsstelle des IBF eingesehen werden können.
 

Friends & References

Weitere Webangebote und Kooperationspartner

In dieser Rubrik finden Sie Links zu Freunden und Förderern des Instituts- für Bank- und Finanzgeschichte.

Bitte beachten Sie, dass sämtliche der hier genannten Links zu externen Webangeboten führen, die außerhalb der Verantwortung des IBF liegen.
Börsen-Zeitung
Zeitung für die Finanzmärkte
Bundesverband deutscher Banken e.V.
Der Bankenverband ist die Stimme der privaten Banken: Als wirtschaftspolitischer Spitzenverband bündelt, gestaltet und vertritt er die Interessen des privaten Kreditgewerbes und ist Mittler zu Politik, Verwaltung, Verbrauchern und Wirtschaft.
Center for Financial Studies
Independent and internationally oriented research in important areas of Finance
dfv Mediengruppe
Die auf Fachkommunikation spezialisierte dfv Mediengruppe zählt europaweit zu den erfolgreichsten Unternehmen ihrer Branche. Das Segment der Bank- und Finanzwirtschaft deckt sie über ihre Tochter dfv Euro Finance Group ab (www.dfv-eurofinance.com).
Stiftung GIZ • Genossenschaftshistorisches Informationszentrum
Die Stiftung GIZ - Genossenschaftshistorisches Informationszentrum erschließt und bewahrt das gemeinsame historische Erbe deutscher Waren-, Kredit-, Konsum- und Baugenossenschaften.
Verband der Auslandsbanken in Deutschland e.V. (VAB)
Der Verband der Auslandsbanken in Deutschland e.V. (VAB) vertritt die Interessen von über 200 ausländischen Banken, Fonds und Finanzdienstleistungsinstituten in Deutschland aus über 30 Ländern.
Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e.V.
Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) repräsentiert die bedeutendsten Kapitalgeber für den Wohnungs- und Gewerbebau sowie den Staat und seine Institutionen. Seine Kernaufgabe ist die produktorientierte Interessenvertretung für den Pfandbrief.
Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.V.
Die Gemeinschaftseinrichtung von Sparkassen, Landesbanken, regionalen Sparkassenverbänden und Verbundpartnern unterstützt die Forschung und Lehre auf dem Gebiet des Geld-, Bank- und Börsenwesens sowie der Sparkassengeschichte.
 

Kontakt & Anfahrt

Die Geschäftsstelle des IBF

Die Büros des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte finden Sie im Frankfurter Stadtteil Westend-Nord nicht weit entfernt vom Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt in der fünften Etage des Gebäudes Eschersheimer Landstraße 121-123.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zum Beispiel den U-Bahn-Linien U1, U2, U3 und U8 (Haltestelle: Holzhausenstraße), ist die Geschäftsstelle des IBF leicht zu erreichen.

History Matters

Das IBF – Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V.
in Frankfurt am Main

Seit den 1960er-Jahren vermittelt und fördert das IBF finanzhistorische Forschung. Im gemeinnützigen Auftrag und mit Unterststützung der Financial Community bietet das Institut der Finanzgeschichte und dem interdisziplinären Dialog zwischen renommierten Wissenschaftlern und Entscheidern aus Politik und Wissenschaft eine lebendige Plattform. Dieses Ziel verwirklicht das Institut durch wissenschaftliche Publikationen und Veranstaltungen sowie bibliothekarische und dokumentarische Angebote.

1 2 3 4 5
1962
Erich Achterberg gründet in Frankfurt am Main das Archiv für bankgeschichtliche Forschung – Bankhistorisches Institut, das sich als Achterberg-Archiv schnell einen Namen macht.

Vom Achterberg-Archiv zum Institut für Bank und Finanz­geschichte

Über 50 Jahre im Auftrag finanzhistorischer Forschung

Der Wirtschaftsjournalist und Publizist Erich Achterberg, von 1924 bis 1943 Wirtschaftskorrespondent der Frankfurter Zeitung in Berlin und nach dem Zweiten Weltkrieg Redakteur der Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen, möchte Finanzinstitute für ihre eigene Vergangenheit und ihre archivische Überlieferung interessieren und gründet im Juli 1962 das „Archiv für bankgeschichtliche Forschung. Bankhistorisches Institut“. Mit Unterstützung der Kreditwirtschaft wird das „Achterberg-Archiv“ im September 1969 in einen gemeinnützigen Verein überführt: das „Institut für bankhistorische Forschung e.V.“, kurz: IBF. Das Institut etabliert sich als eine alle Sparten der Finanzwirtschaft einbeziehende Forschungseinrichtung, die durch Publikationen, Veranstaltungen an vielen Bankplätzen in Deutschland sowie die Beratung seiner Mitglieder und interessierter Institute einen umfassenden finanzhistorischen Förderauftrag wahrnimmt. Im Herbst 2016 erhält das Institut den neuen Namen „Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V.“.

1 2 3 4 5
1969
Mit Unterstützung der Kreditwirtschaft wird das Achterberg-Archiv in einen gemeinnützigen Verein überführt: das Institut für bankhistorische Forschung e.V., kurz: IBF.

Wozu Finanz­geschichte?

Die inhaltliche Ausrichtung des IBF

Mit der Finanzialisierung moderner Gesellschaften treten Themen wie Finanzintermediation, Kapitalbildung und Kreditschöpfung sowie Geld und Währung immer mehr in den wissenschaftlichen und öffentlichen Diskurs ein. Nicht zuletzt unter dem Eindruck der jüngsten Finanzkrise setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass mathematische, modellorientierte Ansätze zu kurz greifen, wenn es darum geht, das Funktionieren von Finanzsystemen und Kapitalmärkten umfassend zu erklären. Heute sind objektiviertes Erfahrungswissen und der Zugriff auf historische Datenressourcen nicht nur für Wissenschaftler, sondern auch für die auf der Geschäfts- wie auf der Aufsichtsseite Handelnden unverzichtbar. Denn die finanzhistorische Forschung trägt nicht nur zur Vermeidung unternehmerischer oder politischer Fehlentscheidungen bei, sie stiftet auch unmittelbaren Nutzen für die Unternehmenskommunikation und wirkt vertrauensbildend.

1 2 3 4 5
2016
Das Institut erhält den neuen Namen: IBF – Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V.

Das IBF heute

Auftrag und Organisation

Das IBF ist eine unabhängige Fördereinrichtung im gemeinnützigen Auftrag.

Das IBF engagiert sich für eine unabhängige, interdisziplinäre und im engen Dialog mit der Praxis betriebene finanzhistorische Forschung.

Das IBF versteht sich als Plattform und Impulsgeber für die Wissenschaft.

Das IBF vermittelt finanzhistorisches Wissen in die Praxis und die interessierte Öffentlichkeit.

Das IBF ist Kooperationspartner der Stiftungsgastprofessur „Financial History“ an der Goethe-Universität Frankfurt.

1 2 3 4 5
2020
Heute ist die Financial History für Wissenschaftler und Praktiker gleichermaßen unverzichtbar geworden.

Sprechen Sie uns an...

wenn Sie finanzhistorische Expertise suchen.

wenn Sie Publikationen zur Unternehmenshistorie planen.

wenn Sie Näheres zu den Aktivitäten des IBF erfahren möchten.

wenn Sie die finanzhistorische Forschung mit einer Mitgliedschaft im IBF oder einer Spende unterstützen möchten.

1 2 3 4 5

Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen des IBF auf einen Blick


19
OKTOBER

19. Oktober 2020

Tax Compliance: historische Entwicklungen, rechtliche Grenzen und zukünftige Herausforderungen

SAFE-IBF Policy Web Seminar

Die Veranstaltung findet als Zoom Videokonferenz im Rahmen der IBF Video Lecture Series statt und ist eine Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE. Im Anschluss an die Veranstaltung können Sie das Video auch auf der Website des IBF abrufen.

09
JULI

09. Juli 2020  |  16:00-17:45 Uhr

150 Jahre: Die Entwicklung deutscher Großbanken und die Globalisierung | 150 Years: The Development of Germany’s Big Banks and Globalization

CFS-IBF Financial History Webinar

Das Financial History Webinar ist eine Kooperation des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte und des Center for Financial Studies. Das Webinar findet als Zoom Videokonferenz in deutscher und englischer Sprache statt.

08
JUNI

08. Juni 2020  |  16:00-17:00 Uhr

Das Thermometer Europas: Finanzgeschichte der Schweiz im internationalen Kontext

Financial History Research Webinar

Die Schweiz wird oft als Sonderling bezeichnet, der nur am Rande von den europäischen Entwicklungen betroffen ist. Finanzgeschichtlich ist jedoch genau das Gegenteil richtig. Turbulenzen auf den Finanzmärkten sind in der Schweiz wegen der Bedeutung der Währung und der internationalen Ausrichtung des Bankensektor stets unmittelbar spürbar. Der Vortrag diskutiert die großen Zäsuren der europäischen Finanzgeschichte aus einer bisher ungewohnten Perspektive.

17
MÄRZ

17. März 2020

Alfred Herrhausen und die Deutsche Bank

CFS Buchpräsentation

Die Veranstaltung entfällt.
>

Videos

IBF Video Lecture Series

>

Symposien

Wissenschaftliche Konferenzen des IBF

>

Wissenschaftliche Kolloquien

Fachlicher Gedanken­austausch zwischen Wissenschaft und Praxis

>

Sonstige Veranstaltungen

Weitere Konferenzen, Vortrags­veran­staltungen und Work­shops

>

Gesamt­er­zeichnis (PDF)

laden Sie hier unser Gesamt­ver­zeichnis im PDF-Format herunter (Stand: 25.03.2020)

Video Lectures

22. Oktober 2020
Tax Compliance - historische Entwicklungen, rechtliche Grenzen und zukünftige Herausforderungen
SAFE-IBF Policy Web Seminar
Video starten Dokumente
09. Juli 2020
150 Jahre: Die Entwicklung deutscher Großbanken und die Globalisierung | 150 Years: The Development of Germany’s Big Banks and Globalization
CFS-IBF Financial History Webinar
Video starten
08. Juni 2020
"Das Thermometer Europas: Finanzgeschichte der Schweiz im internationalen Kontext"
Financial History Research Webinar
Video starten Dokumente
19. Mai 2020
"Wer soll das bezahlen? Die finanziellen Kosten der Krise"
SAFE-IBF Policy Webinar
Video starten Dokumente
23. April 2020
"How We Pay for It: The Financial Cost of Great Crises"
SAFE-IBF Policy Webinar
Video starten Dokumente

Sonstige Veranstaltungen

19. Oktober 2020
Tax Compliance: historische Entwicklungen, rechtliche Grenzen und zukünftige Herausforderungen →
16:00-17:45 Uhr
150 Jahre: Die Entwicklung deutscher Großbanken und die Globalisierung | 150 Years: The Development of Germany’s Big Banks and Globalization →
16:00-17:00 Uhr
Das Thermometer Europas: Finanzgeschichte der Schweiz im internationalen Kontext →
15:30-16:30 Uhr
"Wer soll das bezahlen? Die finanziellen Kosten der Krise" →
17. März 2020
Alfred Herrhausen und die Deutsche Bank →
29. Januar 2020
Die Zähmung des globalen Finanzkreislaufs: Der Umgang der Zentralbanken mit Kapitalströmen im klassischen Goldstandard (1870-1914) →
16. Dezember 2019
Der deutsche Wohnungsmarkt in Geschichte und Gegenwart: eine historisch-vergleichende Perspektive →
21. November 2019
Historia docet: Von der Bankgeschichte zur Finanzindustrie der Zukunft →
06. November 2019
Die Kodierung von Kapital: Wie das Recht Vermögen und Ungleichheit schafft →
26. September 2019
Hitlers Steuerstaat: Die Steuerpolitik im "Dritten Reich" →
13. Juni 2019
Monetary and Fiscal Policy in Interwar Germany. A Narrative Approach →
17. Mai 2019
High Public Debt: Theoretical and Historical Perspectives →
16. Mai 2019
Financial History – Reflections on the Past to Tackle Today’s Key Finance Questions →
25. März 2019
Schulden und Politik: Die deutsche Finanzkrise von 1931 und der Aufstieg Hitlers →
28.2. bis 1.3.2019, Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, D-28195 Bremen
Die maritime Wirtschaft in der modernen Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte →
29. Oktober 2018
What do We Know About Capital Flows? 150 Years of Data and Policy →
24. September 2018
Das Bankarchiv als Datenressource (II)? Finanzhistorische Datenprojekte und die Rolle der Archive →
25. Juni 2018
Der volkswirtschaftliche Nutzen der Banken →
08. Juni 2018
Lehman – 10 years after →
13. März 2018
Art as an Investment from a Historical Perspective →
28. Februar 2018
Finanzplatz München. Geschichte und Gegenwart →
26. Januar 2018
The Real Effects of Financial Crises: Past, Present, Future →
12. Januar 2018
The Consequences of Financial Deregulation: the London "Big Bang" thirty-one years on →
06. November 2017
Keynes the Investor →
18. Oktober 2017
The Bubble Dilemma: Asset Prices in Historical Perspective →
24. April 2017
From Microfinance to Inclusive Banking →
19. April 2017
Das Bankarchiv als Datenressource? Finanzhistorische Datenprojekte und die Rolle der Archive →
23. Februar 2017
Der Finanzplatz Hamburg – Geschichte und Perspektiven →
15. Dezember 2016
Die VWL auf Sinnsuche – was sich in der Lehre verändern muss →
07. November 2016
The Development of International Banking Regulation and Supervision since 1960: Why has it failed? →
04. Oktober 2016
200 Years of Sovereign Haircuts →
17. Juni 2016
Comparative Financial Systems – Historical Perspectives →
15. Februar 2016
Der Finanzplatz Köln in Geschichte und Gegenwart. Bankenstandort im Wandel →
30. Oktober 2015
Die großen Crashs 1929 und 2008. Warum sich Geschichte wiederholt →
09. Juni 2015
Banken und Verbraucher – wie gelingt die digitale (R)Evolution? →
27./28. Februar 2015
Decision Taking, Confidence and Risk Management in Banks: 19th and 20th Century →
13. Februar 2015
Creating a new enterprise form: the GmbH, 1884-1914 →
08. Dezember 2014
Spekulationsblasen und Zentralbankpolitik – Eine historische Perspektive →
02. Juli 2014
Betting the House: Bank Credit, Real Estate Prices, and Financial Crises (1870-2010) →
25. November 2013
Primat der Politik? Die Entstehung der Europäischen Währungsunion →
31. Oktober 2013
Staatsschuldenkrise und kein Ende? Blick zurück für neue Perspektiven →
/ 20. Sep 2013
Marketingstrategien der Finanzwirtschaft →
30. Juni 2013
The Myth and the Reality of the Establishment of the European Monetary Union →

News & Aktuelles

 
19. Oktober 2020 16:15 - 17:45 Uhr
Tax Compliance: historische Entwicklungen, rechtliche Grenzen und zukünftige Herausforderungen
Die Veranstaltung findet als Zoom Videokonferenz im Rahmen der IBF Video Lecture Series statt und ist eine Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE.

>
 
09. Juli 2020, 16:00-17:45 Uhr
150 Jahre: Die Entwicklung deutscher Großbanken und die Globalisierung | 150 Years: The Development of Germany’s Big Banks and Globalization
Eine Online Veranstaltung in Kooperation mit dem Center for Financial Studies (CFS).

>
 
08. Juni 2020 16:00 - 17:00 Uhr
Das Thermometer Europas: Finanzgeschichte der Schweiz im internationalen Kontext
Eine Online Veranstaltung in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE, der Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (GSWG) und dem Verein für Socialpolitik/Wirtschaftshistorischer Ausschuss (VfS).

>
 
19. Mai 2020 15:30 - 16:30 Uhr
Wer soll das bezahlen? Die finanziellen Kosten der Krise
Eine Online Veranstaltung in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE.

>
 
22. April 2020 15:00 - 15:45 Uhr
How We Pay for It: The Financial Costs of Great Crises
Aufgrund des großen Interesses wird das Webinar am 19. Mai in deutscher Sprache mit einem Kommentar von Jakob von Weizsäcker stattfinden.

>
 
Donnerstag, 21. November 2019
Catherine Schenk übernimmt Gastprofessur für Finanzgeschichte
Die Lehrveranstaltung sowie die Konferenz von Catherine Schenk im Rahmen ihrer Stiftungsgastptofessur "Financial History" an der Goethe-Universität Frankfurt werden auf das Sommersemester 2021 verschoben.

>
 
Dienstag, 10. Dezember 2019
Das IBF trauert um Hans Pohl
(*27. März 1935 †10. Dezember 2019)

>
 
Mittwoch, 29. Januar 2020
Die Zähmung des globalen Finanzkreislaufs: Der Umgang der Zentralbanken mit Kapitalströmen im klassischen Goldstandard (1870-1914)
CFS Lecture (eine gemeinsame Veranstaltung des Center for Financial Studies und des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V.)

>
 
Montag, 16. Dezember 2019
Der deutsche Wohnungsmarkt in Geschichte und Gegenwart: eine historisch-vergleichende Perspektive
CFS Lecture (eine gemeinsame Veranstaltung des Center for Financial Studies und des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V.)

>
 
Donnerstag, 21. November 2019
Historia docet: Von der Bankgeschichte zur Finanzindustrie der Zukunft
Vortragsveranstaltung aus Anlass des 50-jährigen Bestehens des IBF am 21. November 2019 in der Deutschen Bundesbank, Hauptverwaltung in Hessen, Frankfurt am Main

>
 
Mittwoch, 6. November 2019
Die Kodierung von Kapital: Wie das Recht Vermögen und Ungleichheit schafft
CFS Lecture (eine gemeinsame Veranstaltung des Center for Financial Studies und des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V.)

>
 
Donnerstag, 26. September 2019
Hitlers Steuerstaat: Die Steuerpolitik im "Dritten Reich"
Vortragsveranstaltung auf Einladung und im Hause von Flick Gocke Schaumburg Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater Partnerschaft mbB, Frankfurt am Main

>
 
Thursday, 13 June 2019
Monetary and Fiscal Policy in Interwar Germany. A Narrative Approach
CFS Lecture (jointly organized by the Center for Financial Studies at Goethe University, and the Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V)

>
 
Mittwoch, 5. Juni 2019
Kapitalmarktentwicklung in der Langfristperspektive: Vom 18. Jahrhundert zur Kapitalmarktunion der EU
41. Symposium des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V.

>
 
Aktuelle Buchveröffentlichung im Franz Steiner Verlag, Stuttgart
Der Pfandbrief 1769-2019
Herausgegeben vom Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V., Frankfurt am Main im Auftrag des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e. V., Berlin

>
 
Friday, 17 May 2019
High Public Debt: Theoretical and Historical Perspectives
Research conference in the context of the Goethe University Visiting Professorship of Financial History, currently held by Prof. Barry Eichengreen, Ph.D. (University of California, Berkeley)

>
 
Thursday, 16 May 2019
Financial History – Reflections on the Past to Tackle Today’s Key Finance Questions
Workshop held on the occasion of the 50th anniversary of the Institute for Banking and Financial History (IBF) in the context of the Goethe University Visiting Professorship of Financial History, currently held by Prof. Barry Eichengreen

>
 
Montag, 25. März 2019
Schulden und Politik: Die deutsche Finanzkrise von 1931 und der Aufstieg Hitlers
CFS Lecture (jointly organized by the Center for Financial Studies at Goethe University, and the Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V)

>
 
Donnerstag, 28. Februar 2019 bis Freitag, 1. März 2019
Die maritime Wirtschaft in der modernen Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte
Tagung des Deutschen Schifffahrtsmuseums Bremerhaven (DSM) in Kooperation mit der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte (GUG) sowie dem Institut für Bank- und Finanzgeschichte (IBF) in Bremen

>
 
Samstag, 17. November 2018
Existenzielle Herausforderung für die City
Beitrag von Catherine R. Schenk in der Artikelserie „Aus der Banken- und Finanzgeschichte“ der Börsen-Zeitung

>

Tax Compliance: historische Entwicklungen, rechtliche Grenzen und zukünftige Herausforderungen

SAFE-IBF Policy Web Seminar

19. Oktober 2020 16:15 - 17:45 Uhr

Das SAFE-IBF Policy Web Seminar Tax Compliance: historische Entwicklungen, rechtliche Grenzen und zukünftige Herausforderungen
Montag, 19. Oktober, 16.15 - 17.45 Uhr statt.

Prof. Dr. Alfons Weichenrieder (Goethe-Universität und Leibniz-Institut SAFE) befasst sich in einem Impulsvortrag mit dem Thema "Steuermoral, Steueroasen und der schmale Grat zwischen Steuergestaltung und -hinterziehung”.
Die anschließende Podiumsdiskussion fragt unter anderem nach dem Einfluss von Steueroasen auf die internationale Steuerplanung und Steuerhinterziehung. Inwiefern kann internationaler Informationsaustausch die Compliance erhöhen und Steuergestaltungen eindämmen?

Es diskutieren: Uwe Eppler (Norton Rose Fulbright), Christine Osterloh-Konrad (Universität Tübingen), Korinna Schönhärl (KIT Karlsruhe) und Alfons Weichenrieder (Goethe-Universität und Leibniz-Institut SAFE).
Moderiert wird die Veranstaltung von René Höltschi (Neue Zürcher Zeitung).

Link zum Youtube Video der Veranstaltung

« Übersicht  > 

150 Jahre: Die Entwicklung deutscher Großbanken und die Globalisierung | 150 Years: The Development of Germany’s Big Banks and Globalization

CFS-IBF Financial History Webinar

09. Juli 2020, 16:00-17:45 Uhr

Das Video der Veranstaltung können Sie nun auf unserer Website unter "Videos" oder unter diesem Link anschauen.

Es diskutieren die Autoren
The following authors will take part in the discussion

Prof. Dr. Werner Plumpe, Goethe-Universität Frankfurt
Prof. Dr. Dieter Ziegler, Ruhr-Universität Bochum
Dr. Friederike Sattler, Goethe-Universität Frankfurt
Prof. Dr. Alexander Nützenadel, Humboldt Universität Berlin
Prof. Catherine Schenk PhD, Oxford University
Prof. Dr. Stephan Paul, Universität Bochum

Moderator: Dr. Detlef Fechtner, stellvertretender Chefredakteur der Börsen-Zeitung/Deputy Editor-in-Chief

Im Anschluss an die Diskussion spricht Prof. Harold James PhD, Princeton University über
Following the discussion, Prof. Harold James PhD, Princeton University, will give a talk on

German Banks and the Challenges of Globalization

This talk considers the history of Germany’s two largest banks in the context of the U-shaped development of globalization over the last 150 years. The model of the universal bank was born at a time when Germany was the pioneer of a new type of globalization. It was destroyed by the combination of the First World War and the Great Depression. In the 1990s and 2000s, Germany’s large banks tried to be global players again, but the result was a sad and painful failure.

Das CFS-IBF Financial History Webinar findet als Zoom-Videokonferenz statt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich! Bitte benutzen Sie den untenstehenden Link, um dem Webinar beizutreten. Das Webinar findet als Zoom Videokonferenz in deutscher und englischer Sprache statt.
Im Anschluss an die Veranstaltung können Sie das Video auch auf der Website des IBF abrufen.

Registration is not required, please use the link below to join the webinar. The webinar will be held as a Zoom video conference in German and English.
Following the event, you will also be able to access the video on the IBF website.


Zoom-Link zum Webinar:
Klicken Sie hier, um zur Videokonferenz zu gelangen.
Click here to join the webinar.

Eventuell müssen Sie sich das Programm 'Zoom' herunterladen, um an der Videokonferenz teilnehmen zu können. Wir empfehlen Ihnen daher rechtzeitig zu prüfen, ob das Programm auf Ihrem Computer oder als App auf Ihrem Smartphone installiert ist.

You might need to first download the program ‘Zoom’ to join the webinar. We recommend checking ahead of time whether the program is installed and running on your computer or smartphone.

« Übersicht  <  > 

Das Thermometer Europas: Finanzgeschichte der Schweiz im internationalen Kontext

Financial History Research Webinar

08. Juni 2020 16:00 - 17:00 Uhr

Das Video vom Webinar finden Sie hier.

Die Schweiz wird oft als Sonderling bezeichnet, der nur am Rande von den europäischen Entwicklungen betroffen ist. Finanzgeschichtlich ist jedoch genau das Gegenteil richtig. Turbulenzen auf den Finanzmärkten sind in der Schweiz wegen der Bedeutung der Währung und der internationalen Ausrichtung des Bankensektor stets unmittelbar spürbar. Der Vortrag diskutiert die großen Zäsuren der europäischen Finanzgeschichte aus einer bisher ungewohnten Perspektive.

Vortrag von Prof. Dr. Tobias Straumann (MAS Applied History, Universität Zürich)

Moderation von Prof. Dr. rer. pol. Bernd Rudolph (IBF und Universität München)

Mehr Informationen zu dem Webinar finden Sie hier.

Das Financial History Research Webinar ist eine Kooperation mit dem Leibniz-Institut SAFE, dem Institut für Bank- und Finanzgeschichte (IBF), der Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (GSWG) und dem Verein für Socialpolitik/Wirtschaftshistorischer Ausschuss (VfS).

Tobias Straumann ist Wirtschaftshistoriker und Titularprofessor an der Universität Zürich. Er lehrt und forscht zu Themen der europäischen Finanzgeschichte, der schweizerischen Wirtschaftspolitik und der Unternehmensgeschichte.

« Übersicht  <  > 

Wer soll das bezahlen? Die finanziellen Kosten der Krise

SAFE-IBF Policy Webinar

19. Mai 2020 15:30 - 16:30 Uhr

Die wirtschaftlichen und sozialen Kosten der Corona-Krise sind enorm. Die staatlichen Hilfsprogramme für Haushalte und Unternehmen haben historische Ausmaße. Können wir uns diese massiven Stützungsmaßnahmen leisten? Was kommt danach und wer wird letztendlich dafür bezahlen? Welche Strategien gibt es auf nationaler und europäischer Ebene, um die Kosten so gering wie möglich zu halten? Wie sind wir in der Vergangenheit mit den finanziellen Folgen großer Katastrophen umgegangen? Mit diesen und anderen Fragen wird sich unser Webinar beschäftigen.

Vortrag von Prof. Dr. Moritz Schularick (Universität Bonn)
Kommentar von Jakob von Weizsäcker (Chefvolkswirt des Bundesministeriums der Finanzen)

Moritz Schularick ist Direktor des MacroFinance Labs und Professor für Makroökonomie an der Universität Bonn, Mitglied des Exzellenz-Clusters ECONtribute sowie ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er ist zudem Forschungsprofessor an der New York University und hatte im Jahr 2016 die Alfred-Grosser-Professur as SciencesPo in Paris inne.

Jakob von Weizsäcker ist Abteilungsleiter für Grundsatzfragen und internationale Wirtschaftspolitik im Bundesministerium der Finanzen in Berlin. Zu Beginn seiner Karriere arbeitete er als Ökonom für die Weltbank und für die Denkfabrik BRUEGEL. Von 2010 bis 2014 war er Abteilungsleiter im thüringischen Wirtschaftsministerium, bis er 2014 ins Europäische Parlament wechselte. Seit 2019 ist er Chefvolkswirt des Bundesministeriums der Finanzen.

Das Webinar wird moderiert von Jan Pieter Krahnen (SAFE, Goethe University).

Das IBF-SAFE Policy Webinar findet als Zoom Videokonferenz in deutscher Sprache statt. Es ist die zweite Veranstaltung im Rahmen der IBF Video Lecture Series und eine Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE. Im Anschluss an die Veranstaltung können Sie das Video auch auf der Website des IBF abrufen.


19. Mai 2020, 15:30 - 16:30 Uhr

Zoom-Link zum Webinar:

Klicken Sie hier, um zur Videokonferenz zu gelangen.

Eventuell müssen Sie sich das Programm 'Zoom' herunterladen, um an der Videokonferenz teilnehmen zu können. Wir empfehlen Ihnen daher rechtzeitig zu prüfen, ob das Programm auf Ihrem Computer oder als App auf Ihrem Smartphone installiert ist.

« Übersicht  <  > 

How We Pay for It: The Financial Costs of Great Crises

SAFE-IBF Policy Webinar

22. April 2020 15:00 - 15:45 Uhr

The economic and social costs of the Corona crisis are immense. Governments around the world are providing income support to households and companies. This webinar will address questions such as: Can we afford these large-scale interventions and who will ultimately pay for them? What strategies exist on a national and the European level to keep the costs as small as possible? How have we dealt with the financial costs of great disasters in the past?

Moritz Schularick is a Professor of Economics at the University of Bonn, Director of the Macrofinance Lab Bonn, and a Research Professor at New York University.
He is an elected member of the Berlin-Brandenburg Academy of Sciences, member of the executive Board of the Bonn Graduate School of Economics (BGSE), a Research Fellow of CEPR, a Fellow of the Institute for New Economic Thinking, and a regular advisor to central banks, and international organizations. He works at the intersection of macroeconomics and finance, international economics and economic history.

The webinar will be moderated by Jan Pieter Krahnen (SAFE, Goethe University).

Das IBF-SAFE Policy Webinar findet als Zoom Videokonferenz in englischer Sprache statt. Es ist die erste Veranstaltung im Rahmen der IBF Video Lecture Series und eine Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE. Im Anschluss an die Veranstaltung können Sie das Video auch auf der Website des IBF abrufen.

22. April 2020, 15:00 - 15:45 Uhr

Zoom-Link zum Webinar:

Klicken Sie hier, um zur Videokonferenz zu gelangen.

Eventuell müssen Sie sich das Programm 'Zoom' herunterladen, um an der Videokonferenz teilnehmen zu können. Wir empfehlen Ihnen daher rechtzeitig zu prüfen, ob das Programm auf Ihrem Computer oder als App auf Ihrem Smartphone installiert ist.

« Übersicht  <  > 

Catherine Schenk übernimmt Gastprofessur für Finanzgeschichte

Stiftungsgastprofessur "Financial History"

Donnerstag, 21. November 2019

Die Lehrveranstaltung sowie die Konferenz von Catherine Schenk im Rahmen ihrer Stiftungsgastptofessur "Financial History" an der Goethe-Universität Frankfurt werden auf das Sommersemester 2021 verschoben.

Catherine Schenk, Universität Oxford, übernimmt die vom Bankhaus Metzler und der Friedrich Flick Förderungsstiftung gestiftete Gastprofessur für Finanzgeschichte am House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt.

Catherine Schenk ist Professorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Fakultät für Geschichte der Universität Oxford und am dortigen St. Hilda’s College . Ihr Forschungsschwerpunkt sind Währungs- und Finanzbeziehungen seit 1945, wobei ihr besonderes Interesse Ostasien und dem Vereinigten Königreich gilt.

Zu ihren Veröffentlichungen zählen zahlreiche Bücher, darunter "International Economic Relations since 1945" und "The Decline of Sterling", sowie Aufsätze in den führenden Fachzeitschriften. Zudem ist sie Mitherausgeberin des "Oxford Handbook of Banking and Financial History", und hat als Mitautorin an dem im März 2020 erscheinenden Buch „Deutsche Bank: The Global Hausbank 1970-2020“ mitgewirkt.

Zu ihren jüngsten Forschungsinteressen zählen die internationale Bankenregulierung seit den 1960er-Jahren, exzessive Staatsverschuldung und Restrukturierungspolitik, sowie die Übergänge zwischen internationalen Währungssystemen in den 1970er und 1980er Jahren.

Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften, Internationalen Beziehungen und Chinesisch an der Universität von Toronto promovierte Catherine Schenk an der London School of Economics in Wirtschaftsgeschichte. Seitdem lehrte und forschte sie an der Victoria University in Wellington in Neuseeland, der Royal Holloway der University of London, der University of Glasgow, und war zudem Gastprofessorin an der Nankai University in China sowie der Hong Kong University. Darüber hinaus war sie als Gastforscherin beim Internationalen Währungsfonds und am Hongkonger Institut für Währungsforschung tätig. 2019 war Catherine Schenk Lamfalussy Senior Research Fellow bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich und ist derzeit Associate Fellow für International Economics am Chatham House in London .

Während ihres Aufenthaltes in Frankfurt im Frühjahr/Sommer 2020 wird Catherine Schenk am House of Finance ein Seminar zu "Topics in International Money and Banking since 1945" im Rahmen des Ph.D. Programms des Goethe-Universität Graduiertenkollegs GSEFM halten. Zudem organisiert sie eine internationale Konferenz an der Goethe-Universität Frankfurt, die sich mit der Rolle internationaler Bankennetzwerke und ihrer Bedeutung für die Finanzstabilität befassen wird.

Catherine Schenk ist die sechste Inhaberin der Goethe-Gastprofessur für Finanzgeschichte. Im Rahmen dieser Professur teilen renommierte internationale Experten für Banken- und Finanzgeschichte ihre Forschungserkenntnisse und -methoden mit Forschenden und Studierenden der Goethe-Universität Frankfurt sowie der interessierten Öffentlichkeit am Finanzplatz. Kooperationspartner sind das Leibniz-Institut für Finanzforschung SAFE im House of Finance und das Institut für Bank- und Finanzgeschichte. Zu den früheren Gastprofessor*innen zählen Benjamin Friedman, Harvard Universität (2015), Caroline Fohlin, Emory Universität, Atlanta (2016), Hans-Joachim Voth, Universität Zürich (2017), Harold James, Princeton Universität (2018) und Barry Eichengreen, Berkeley Universität (2019). Die Gastprofessur wurde 2014 anlässlich des 100. Geburtstags der Goethe-Universität von der Metzler Bank und der Edmond de Rothschild-Gruppe gestiftet. Seit 2018 wird die Gastprofessur von der Metzler Bank und der Friedrich Flick Förderungsstiftung gefördert.

« Übersicht  <  > 

Das IBF trauert um Hans Pohl

(*27. März 1935 †10. Dezember 2019)

Dienstag, 10. Dezember 2019

Am 10. Dezember ist der langjährige frühere Vorsitzende unseres Wissenschaftlichen Beirats, Professor Dr. Dr. h.c. Hans Pohl, in Köln gestorben.

Der Schüler von Hermann Kellenbenz, habilitiert mit einer Arbeit zu den Portugiesen im Antwerpen des 16. und 17. Jahrhunderts, wurde 1969 als Ordinarius für Verfassungs-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn berufen, wo er bis zu seiner Emeritierung wirkte.

Hans Pohls Interessen umspannten ein breites Themenspektrum vom Mittelalter bis zur Neuesten Geschichte und über alle Kontinente hinweg. Sie galten der frühneuzeitlichen Wirtschaft Hispanoamerikas ebenso wie der Industrialisierung des Rheinlands und der Entstehung der Arbeiterfrage, der Entwicklung von Großunternehmen im 19. und 20. Jahrhundert ebenso wie der Entwicklung des deutschen Banken- und Sparkassenwesens. Er war Mitwirkender und in vielen Fällen Vorsitzender führender deutscher und internationaler Fachvereinigungen und Gesellschaften der Wirtschafts- und Sozialgeschichte und zählte als Autor sowie Herausgeber einer nahezu unüberschaubaren Zahl von Veröffentlichungen und nicht zuletzt einer Reihe von Fachzeitschriften zu den einflussreichsten deutschen Wirtschaftshistorikern.

Hans Pohl trat 1985 in den Wissenschaftlichen Beirat des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte ein und prägte gut 20 Jahre lang als dessen Vorsitzender wie niemand vor ihm die wissenschaftlichen Aktivitäten des Instituts. Für das IBF gab er eine Reihe grundlegender Werke heraus wie zum Beispiel die Deutsche Börsengeschichte (1992) oder den Band „Deutsche Bankiers des 20. Jahrhunderts“ (2008).

Die Zusammenarbeit mit Kollegen der Wirtschaftswissenschaften förderte er ebenso wie den Gedankenaustausch mit Unternehmern und Bankmanagern. Bis zuletzt begleitete er die wirtschaftshistorischen Aktivitäten seiner Kollegen und Schüler mit großem Interesse.

Das IBF wird Hans Pohl vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

« Übersicht  <  > 

Die Zähmung des globalen Finanzkreislaufs: Der Umgang der Zentralbanken mit Kapitalströmen im klassischen Goldstandard (1870-1914)

CFS Lecture (eine gemeinsame Veranstaltung des Center for Financial Studies und des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V.)

Mittwoch, 29. Januar 2020

Die Zähmung des globalen Finanzkreislaufs: Der Umgang der Zentralbanken mit Kapitalströmen im klassischen Goldstandard (1870-1914)

Kann eine Zentralbank die Binnenwirtschaft schützen, indem sie die Wirkungen ausländischer Kapitalströme neutralisiert? Wir versuchen, diese brisante Frage der gegenwärtigen Geldpolitik unter Rückgriff auf die erste Globalisierung (1870-1914) mit Hilfe eines neu erhobenen Datensatzes monatlicher Zentralbankbilanzen aus 21 Ländern zu beantworten. Untersucht man die Auswirkungen eines globalen Zinsschocks auf heimisches Zinsniveau, Wechselkurs und Zentralbankbilanz, so lässt sich zeigen, dass kein einziges Land nach den so genannten „Spielregeln des Goldstandards“ (Keynes) verfuhr. Nicht einmal der Goldstandard war also das System der vollständigen Unterwerfung der Zentralbanken unter die Zwänge der internationalen Finanzmärkte, als das er gerne hingestellt wird! Die Kernländer der Goldstandards (Deutschland, England, Frankreich etc.) neutralisierten die Kapitalströme, während periphere Länder des Goldstandards (Griechenland, Italien etc.) obendrein noch (zeitlich befristete) Kapitalverkehrskontrollen einsetzten, um unerwünschte Reserveverluste zu vermeiden. Eine dritte Gruppe von Ländern (Portugal, Spanien etc.) dämpfte den Schock, indem sie von vornherein dem Gold fernblieben und einem freien Wechselkurs folgten: Der Logik des makroökonomischen Trilemmas folgend, wurden weder Bilanz noch Zinssatz in diesen Ländern beeinflusst. Nur die Vereinigten Staaten – ein Land mit Goldstandard, aber ohne Zentralbank – konnte sich den Zwängen nicht entziehen. Hier musste die Zinsreaktion drei Mal stärker als in Goldstandardländern mit einer Zentralbank ausfallen, um das makroökonomische Gleichgewicht wiederherzustellen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Bilanzen der Zentralbanken bereits seinerzeit als Puffer zwischen der Binnenwirtschaft und den globalen Finanzmärkten standen.

29. Januar 2020
17:30-19:00 Uhr
House of Finance, Raum E.20, Campus Westend, Goethe-Universität, Theodor-W.-Adorno-Platz 3, 60323 Frankfurt am Main

Dr. Matthias Morys ist Associate Professor am Department of Economics der Universität York (Großbritannien). Er wurde 2006 an der London School of Economics promoviert. Anschließend arbeitete er als Postdoktorand an der Universität Oxford und seit 2008 an der Universität York. Seine Forschungsinteressen umfassen die Geld- und Finanzgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, die Globalisierung in historischer Perspektive und die Wirtschaftsgeschichte Ost- und Südosteuropas. Er ist Herausgeber der „Economic history of Central, East and South-East Europe, 1800 to the present day“ (Routledge, 2020).


Photo credit (background image): Uwe Dettmar, Goethe-Universität Frankfurt

« Übersicht  <  > 

Der deutsche Wohnungsmarkt in Geschichte und Gegenwart: eine historisch-vergleichende Perspektive

CFS Lecture (eine gemeinsame Veranstaltung des Center for Financial Studies und des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V.)

Montag, 16. Dezember 2019

Lange Zeit fand das Wohnungsthema in Politik, Medien und Wissenschaft kaum Beachtung, bis der anhaltende Hauspreisboom die Wohnungsfrage für viele zu der neuen sozialen Frage machte. Dieser Boom trifft insbesondere auch als Boom von Mietpreisen auf deutsche Städte, die international noch immer durch ihren hohen Mieteranteil herausstechen. Der Vortrag wird zunächst historisch-vergleichend einige Ursachen dafür anführen, warum deutsche Städte bis heute Mieterstädte geblieben sind. Neben städtebaulichen und hypothekarinstitutionellen Ursachen sind insbesondere auch die Abwesenheit einer starken Eigenheimpolitik und die Mietgesetzgebung wichtige Faktoren. Im Weiteren analysiert der Vortrag den anhaltenden Immobilienboom in den deutschen Mieterstädten genauer und stellt dar, wie Haushaltsvermögen zugunsten von Eigentümerhaushalten explodierten und Wohnen zu einer neuen Dimension sozialer Ungleichheit wurde.

Sebastian Kohl ist Senior Researcher am Max Planck Institut für Gesellschaftsforschung und zurzeit Kennedy Fellow am Center for European Studies, Harvard. Seine Forschungsschwerpunkte sind Wohnungs- und Versicherungsmärkte in historischer und ländervergleichender Perspektive. 2017 erschien sein Buch „Homeownership, Renting and Society: Historical and Comparative Perspectives“.

Photo credit (background image): Uwe Dettmar, Goethe-Universität Frankfurt

« Übersicht  <  > 

Historia docet: Von der Bankgeschichte zur Finanzindustrie der Zukunft

50 Jahre IBF FRANKFURT

Donnerstag, 21. November 2019

Das als Institut für bankhistorische Forschung vor 50 Jahren gegründete IBF vernetzt Wissenschaft mit Finanzunternehmen, Bankenverbänden und Finanzmarktaufsehern und vermittelt in Veranstaltungen, Forschungsprojekten und dokumentarischen Angeboten finanzhistorisches Knowhow. Der Fokus des IBF liegt dabei auf einer empirischen Bestandsaufnahme und Auswertung langfristiger Entwicklungen – aus denen sich Handlungsempfehlungen für die drängenden Probleme der Gegenwart ableiten lassen.

Feiern Sie mit uns „50 Jahre IBF“ im Rahmen unserer Vortragsveranstaltung am 21. November 2019 ab 16.30 Uhr in der Hauptverwaltung in Hessen der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main. Die prominenten Redner spannen einen Bogen von den Lehren der Finanzgeschichte für die zukünftige Entwicklung (Harold James), über die geschichtliche und währungspolitische Einordnung des Postulats unabhängiger Notenbanken (Otmar Issing) bis hin zum Ausblick auf aktuelle Entwicklungen (Levin Holle) und die Zukunft des Finanzsektors (Wolfgang Kirsch).

Programm:

16:30 Uhr
Begrüßung
Dr. Thomas Ollinger, Präsident, Deutsche Bundesbank, Hauptverwaltung in Hessen, Frankfurt am Main
Prof. Dr. Bernd Rudolph, München

16:45 Uhr
What Lessons Does the History of Money Hold for its Future?
Prof. Harold James, PhD, Princeton University

17:15 Uhr
Unabhängigkeit der Notenbanken – Eine Episode der Währungsgeschichte?
Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Otmar Issing, Center for Financial Studies an der Goethe-Universität Frankfurt

17:45 Uhr
Finanzsektor im Wandel - Welche Herausforderungen birgt die Zukunft?
Wolfgang Kirsch, Frankfurt am Main

18:15 Uhr
Aktuelle Entwicklungen in Europa - Was ist für den Finanzsektor zu erwarten?
Dr. Levin Holle, Bundesministerium der Finanzen

18:45 Uhr
Ausklang

« Übersicht  <  > 

Die Kodierung von Kapital: Wie das Recht Vermögen und Ungleichheit schafft

CFS Lecture (eine gemeinsame Veranstaltung des Center for Financial Studies und des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V.)

Mittwoch, 6. November 2019

Kapital verdankt seine Fähigkeit, Vermögen zu schaffen, seiner rechtlichen Kodierung. Ein einfaches Gut kann mit Hilfe weniger Attribute in ein Kapitalgut verwandelt werden: Priorität, Dauerhaftigkeit, Universalität, und Umwandelbarkeit. Priorität vermittelt einen höheren Rang gegenüber anderen Ansprüchen; Dauerhaftigkeit verleiht diesen Ansprüchen Geltung in die Zukunft; Universalität stellt sicher, dass sie gegen jedermann durchsetzbar sind; und Umwandelbarkeit erlaubt es, Gewinne zu sichern, indem das Kapitalgut in Geld umgewandelt wird. Nur weniger rechtlicher Institutionen bedarf es, um ein einfaches Gut – ein Stück Land, einen Betrieb, ein Zahlungsversprechen oder eine Erfindung – in ein Kapitalgut zu verwandeln: Eigentums- und Kreditsicherungsrechte, Gesellschaftsrecht sowie „common law trust“, Konkursrecht, und nicht zuletzt Vertragsrecht.

Katharina Pistor ist Edwin B. Parker Professorin für vergleichendes Recht an der Columbia Law School und Direktorin des Centers for Global Legal Transformation. 2012 wurde ihr, gemeinsam mit Martin Hellwig, der Max-Planck-Forschungspreis für internationale Finanzregulierung verliehen. 2015 wurde sie Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Ihre Publikationen umfassen die Gebiete Gesellschaftsrecht, Unternehmensführungskonstrolle, Finanzmarktrecht und -theorie sowie und Recht und Entwicklung.

Photo credit (background image): Uwe Dettmar, Goethe-Universität Frankfurt

« Übersicht  <  > 

Hitlers Steuerstaat: Die Steuerpolitik im "Dritten Reich"

Vortragsveranstaltung in Frankfurt am Main

Donnerstag, 26. September 2019

Ralf Banken (Goethe-Universität Frankfurt) stellt in seinem Vortrag die Ergebnisse seiner jüngst erschienen Studie zur Steuerpolitik im Dritten Reich vor. Er stellt die Bedeutung für die Staatsfinanzierung als auch die Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft heraus und zeigt, dass auch die Steuerpolitik im Dritten Reich kein von Fachleuten betriebener ideologiefreier Politikbereich darstellte, sondern dass das Reichsfinanzministerium die Steuerpolitik vielfach zur Realisierung nationalsozialistischer Ziele wie etwa einer höheren Geburtenrate einsetzte.
Matthias Loose (Bundesfinanzhof / Ruhr-Universität Bochum) befasst sich in einem anschließenden Impulsvortrags mit dem Reichsfinanzhof als Gehilfe bei der Auslegung des Steuerrechts nach nationalsozialistischen Grundsätzen.
Die abschließende Diskussion wird von Joachim Scholtyseck (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) moderiert.

Programm:

18:00 Uhr
Registrierung

18:15 Uhr
Begrüßung

18:30 Uhr
Vortrag
Hitlers Steuerstaat: Die Steuerpolitik im „Dritten Reich“
Prof. Dr. Ralf Banken

19.00 Uhr
Impulsvortrag
Der Reichsfinanzhof als Gehilfe bei der Auslegung des Steuerrechts nach nationalsozialistischen Grundsätzen
Prof. Dr. Matthias Loose

19:15 Uhr
Diskussion
Moderation: Prof. Dr. Joachim Scholtyseck

20:00 Uhr
Ausklang

Prof. Dr. Ralf Banken
Studium der Geschichte- und Sozialwissenschaft in Münster, seit 1990 als Wirtschafts- und Sozialhistoriker an den Universitäten Saarbrücken, Frankfurt am Main und Köln sowie am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte Frankfurt am Main. Seit 1997 in Forschung und Lehre tätig. 2005 Stipendium am Center for Advanced Holocaust Studies, Washington DC und dem Center for Business History, University of Glasgow. Nach Promotion zur Industrialisierung der Saarregion im 19. Jahrhundert 1997 und der Habilitation 2007 zur Entwicklung des deutschen Edelmetallsektors im „Dritten Reich“ an der Goethe Universität Frankfurt am Main veröffentlichte er seitdem zahlreiche Forschungsbeiträge zur deutschen und europäischen Industrialisierung, der Unternehmens- und Wirtschaftsgeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts und der Wirtschaftsgeschichte des „Dritten Reiches“. Zuletzt erschien eine Studie zur NS-Steuerpolitik (2018).

Prof. Dr. Matthias Loose
Richter am Bundesfinanzhof und Honorarprofessor an der Ruhr-Universität Bochum. Autor und Mitherausgeber steuerjuristischer Kommentare zum steuerlichen Verfahrensrecht, zur Erbschaft- und Schenkungsteuer und zur Grunderwerbsteuer. 2018 Mitwirkung an der Ausstellung „100 Jahre Reichsfinanzhof – Bundesfinanzhof“ im Bundesfinanzhof, München.

Prof. Dr. Joachim Scholtyseck
Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und Stellvertretender Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e. V., Frankfurt am Main. Zahlreiche Publikationen zum Deutschen Kaiserreich, zur italienischen Geschichte im 19. Und 20. Jahrhundert, zur amerikanischen Geschichte im 20. Jahrhundert, zu Faschismus und Nationalsozialismus, zur Außenpolitik der DDR und zur Unternehmens- und Bankengeschichte, darunter „Die Geschichte der National-Bank 1921 bis 2011“ (2011), „Der Aufstieg der Quandts. Eine deutsche Unternehmerdynastie“ (2011), „Freudenberg. Ein Familienunternehmen in Kaiserreich, Demokratie und Diktatur“ (2016) und „Der Bank- und Börsenplatz Essen. Von den Anfängen bis zur Gegenwart“ (2018, zusammen mit Patrick Bormann).

« Übersicht  <  > 

Monetary and Fiscal Policy in Interwar Germany. A Narrative Approach

CFS Lecture (jointly organized by the Center for Financial Studies at Goethe University, and the Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V.)

Thursday, 13 June 2019

German fiscal and monetary policy across the interwar depression was characterized by both exogenous regime changes and paradigm shifts in the approach to macroeconomic policy. Alternative narrative identification assumptions are employed in a local projection approach to assess the relative importance of these two factors.

Albrecht Ritschl, born in Munich/Germany in 1959, is Professor of Economic History at the London School of Economics and a fellow at the Centre for Economic Policy Research (CEPR). He was previously Professor of Economics at Humboldt University of Berlin, at the University of Zurich, and Associate Professor of Economics at Universitat Pompeu Fabra. He has published extensively on German economic history in the 20th century, with a focus on the Great Depression and the 1930s. He received wide press coverage for his warnings against an overly strict approach towards the Greek debt problem. Ritschl coordinated a collaborative research project on the history of Germany’s economic ministry since 1918, and is currently lead researcher in a similar project on the history of the Reichsbank and the Bundesbank.


Photo credit (background image): Uwe Dettmar, Goethe-Universität Frankfurt

« Übersicht  <  > 

Kapitalmarktentwicklung in der Langfristperspektive: Vom 18. Jahrhundert zur Kapitalmarktunion der EU

41. Symposium des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V.

Mittwoch, 5. Juni 2019

Konferenz auf Einladung des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp), Berlin

Das Symposium stellt neuere Forschungen zur Entwicklung von Kapitalmärkten und ihrer regulatorischen Rahmenbedingungen vor. Einen Schwerpunkt bildet das Kapitalmarktsegment Pfandbrief.

Programm

11.30 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Jan-Pieter Krahnen, Goethe-Universität Frankfurt / Wissenschaftlicher Beirat, Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V., Frankfurt am Main

11.40 Uhr
Einflüsse deutscher Universalbanken auf den Kapitalmarkt vor und während der Finanzkrise
Prof. Dr. Falko Fecht, FSFM Frankfurt
Kommentar: Prof. Dr. Jan-Pieter Krahnen, Goethe Universität Frankfurt

12:10 Uhr
Die Entwicklung des deutschen Kapitalmarktrechts im europäischen Kontext
Prof. Dr. Dörte Poelzig, Universität Leipzig
Kommentar: Prof. Dr. Stephan Paul, Ruhr-Universität Bochum

12:40 Uhr
Mittagsimbiss

13:30 Uhr
Die Entwicklung des Pfandbriefmarkts im 18. und frühen 19. Jahrhundert
Prof. Kirsten Wandschneider, Ph.D., Occidental College, Los Angeles
Kommentar: Prof. Dr. Mark Spoerer, Universität Regensburg

14:00 Uhr
Der Pfandbrief und die Finanzkrisen seit dem 19. Jahrhundert
Dr. Friederike Sattler, Goethe-Universität Frankfurt
Fritz Engelhard, Barclays Capital Frankfurt am Main
Kommentar: Prof. Dr. Carsten Burhop, Universität Bonn

15:00 Uhr
Vom deutschen Pfandbriefrecht zur EU-Harmonisierung von Covered Bonds
Dr. Otmar Stöcker, Verband Deutscher Pfandbriefbanken vdp, Berlin

15:20 Uhr
Come Together

« Übersicht  <  > 

Der Pfandbrief 1769-2019

Von der preußischen Finanzinnovation zur Covered Bond Benchmark

Aktuelle Buchveröffentlichung im Franz Steiner Verlag, Stuttgart

Im August 1769 legte Friedrich der Große mit dem Erlass einer Kabinettsorder zur Errichtung der Schlesischen Landschaft in Breslau den Grundstein für die Ausgabe von Pfandbriefen, die zunächst der Kreditbeschaffung für den grundbesitzenden Adel dienten. Dank ihrer soliden rechtlichen Grundlagen überstand die preußische Finanzinnovation in den folgenden 250 Jahren wiederholt Finanzkrisen sowie politische und wirtschaftlich-soziale Umbrüche. Bis heute genießt der Pfandbrief als besonders sichere Bankschuldverschreibung das Vertrauen der Investoren nicht allein am Finanzplatz Deutschland, sondern er gilt auch an den internationalen Covered Bond-Märkten als Benchmark.
Die Historikerin Friederike Sattler (Goethe-Universität Frankfurt am Main) stellt die Geschichte des Pfandbriefs von den Anfängen bis zum Inkrafttreten des Pfandbriefgesetzes von 2005 dar, analysiert anschaulich und fundiert den Wandel der wirtschaftlichen Funktionen dieses Wertpapiers sowie die Folgen gesellschaftlicher Veränderungen für die Pfandbriefemission und das Anlegerverhalten. Die jüngste Vergangenheit des Finanzprodukts nimmt der Covered Bond-Analyst Fritz Engelhard (Barclays, Frankfurt am Main) in den Blick.

Das Buch erscheint am 5. Juni 2019 im Franz Steiner Verlag, Stuttgart.

Der Pfandbrief 1769-2019. Von der preußischen Finanzinnovation zur Covered Bond Benchmark
Herausgegeben vom Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V., Frankfurt am Main im Auftrag des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e. V., Berlin
Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2019,
392 S., gebunden mit Schutzumschlag, ISBN 978-3-515-12291-7, € 49,-.

« Übersicht  <  > 

High Public Debt: Theoretical and Historical Perspectives

Research conference in the context of the Goethe University Visiting Professorship of Financial History, currently held by Prof. Barry Eichengreen, Ph.D. (University of California, Berkeley)

Friday, 17 May 2019

Jointly organized by the House of Finance, the Research Center SAFE and the Institute for Banking and Financial History in the context of the Goethe University Visiting Professorship of Financial History, currently held by Prof. Barry Eichengreen.

17 May 2019
Campus Westend, Goethe University Frankfurt

PROGRAM:

9:15
Welcome

9:30
Keynote speech
Long Term Perspectives on the Eurozone Debt Crisis
Kris Mitchener (Leavey School of Business, Santa Clara University)

10:45
Coffee Break

11:15
Session 1: HISTORICAL PERSPECTIVE ON PUBLIC DEBT
Chair: Caroline Fohlin (Emory University)

The Value of a Quote. Stock Market Listings for Sovereign Bonds, 1870-1913
Rui Esteves (Graduate Institute Geneva)

High Public Debt and Country Breakup: Insight from History
Stéphanie Collet (Research Center SAFE, Goethe University)

Discussion: Eric Golson (University of Surrey) and Julian Schumacher (European Central Bank)

12:45
Lunch Break

14:00
Session 2: CASE STUDIES ON HIGH PUBLIC DEBT
Chair: Emanuel Moench (Deutsche Bundesbank)

Living with High Debt: Italy 1861-2017
Carlo Bastasin and Gianni Toniolo (Luiss School of European Political Economy)

Managing the German Debt
Thomas Kleinlein (Friedrich Schiller University Jena and Goethe University Frankfurt)

Discussion: Emanuel Moench (Deutsche Bundesbank) and Natacha Postel-Vinay (London School of Economics)

15:30
Coffee Break

16:00 Session 3: KEY COMPONENTS OF PUBLIC DEBT
Chair: Luc Laeven (European Central Bank)

Public Debt and Financial Stability
Claudia Buch (Deutsche Bundesbank)

Public Debt Through the Ages
Barry Eichengreen (Berkeley, University of California) and Asmaa El Ganainy (International Monetary Fund)

Discussion: Luc Laeven (European Central Bank) and Caroline Fohlin (Emory University)

17:30
Concluding Remarks


This event is jointly Jointly organized by the House of Finance, the Research Center SAFE and the Institute for Banking and Financial History (IBF).

The Visiting Professorship of Financial History is endowed by Metzler Bank and the Friedrich Flick Förderungsstiftung.

Photo credit (background image): Uwe Dettmar, Goethe-Universität Frankfurt

« Übersicht  <  > 

Financial History – Reflections on the Past to Tackle Today’s Key Finance Questions

Workshop held on the occasion of the 50th anniversary of the Institute for Banking and Financial History (IBF) in the context of the Goethe University Visiting Professorship of Financial History, currently held by Prof. Barry Eichengreen

Thursday, 16 May 2019

Workshop for Young Scholars held on the occasion of the 50th anniversary of the Institute for Banking and Financial History (IBF)

PROGRAM:

9.15
Welcome

9.30
From Finance to Fascism: The Real Effects of Germany’s 1931 Banking Crisis
Sebastian Doerr (University of Zurich)

10.15
Flight-to-safety and the Credit Crunch: A New History of the Banking Crisis in France during the Great Depression
Stefano Ungaro (Paris School of Economics)

11.00
Coffee Break

11.30
Banking Integration and (Under)Development: A Quantitative Reassessment of the Italian Financial Divide
Maria Stella Chiaruttini (European University Institute)

12.15
The Real Effects of Money Supply Shocks: Quasi-experimental Evidence from Maritime Disasters in the Spanish Empire
Adam Brzezinski (University of Oxford)

13.00
Lunch Break

14.00
Is Bad News Ever Good for Stocks? The Importance of Time-varying War Risk
Gertjan Verdickt (University of Antwerp)

14.45
The Time Varying Risk Puzzle
Dmitry Kuvshinov (University of Bonn)

15.30
Coffee Break

16.00
Should Monetary Policy Lean Against the Wind? Quasi-experimental Evidence from Federal Reserve Policies in 1920-21
Kilian Rieder (University of Oxford)

16.45
Are University Endowments Really Long-Term Investors?
Charikleia Kaffe (University of Cambridge)

17.30
Concluding Remarks

19.00
Dinner (by invitation only)


This Event is jointly organized by the House of Finance, the Research Center
SAFE and the Institute for Banking and Financial History (IBF)


The Visiting Professorship of Financial History is endowed by Metzler Bank and the Friedrich Flick Förderungsstiftung.

Photo credit (background image): Uwe Dettmar, Goethe-Universität Frankfurt

« Übersicht  <  > 

Schulden und Politik: Die deutsche Finanzkrise von 1931 und der Aufstieg Hitlers

CFS Lecture (jointly organized by the Center for Financial Studies at Goethe University, and the Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V.)

Montag, 25. März 2019

Die deutsche Finanzkrise von 1931 wird von der Wirtschafts- und der Politikgeschichte sehr unterschiedlich bewertet. Tobias Straumann, Verfasser eines neuen Buches, das im März 2019 bei Oxford University Press erscheint, zeigt in seinem Vortrag, wie eine synthetische Sicht ein neues Verständnis der Krise ermöglicht.

Prof. Dr. Tobias Straumann ist Titularprofessor für Geschichte der Neuzeit und lehrt an der Universität Zürich sowie am Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrum der Universität Basel. Er forscht vor allem über europäische Geld- und Finanzgeschichte sowie über Wirtschaftsgeschichte und -politik der Schweiz.


Photo credit (background image): Uwe Dettmar, Goethe-Universität Frankfurt

« Übersicht  <  > 

Die maritime Wirtschaft in der modernen Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte

Tagung in Bremen

Donnerstag, 28. Februar 2019 bis Freitag, 1. März 2019

Tagung des Deutschen Schifffahrtsmuseums Bremerhaven (DSM) in Kooperation mit der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte (GUG) sowie dem Institut für Bank- und Finanzgeschichte (IBF)

Programm

Donnerstag, 28. Februar 2019

Sektion I: Die maritime Wirtschaft als Forschungsfeld
Zum Standort der Unternehmensgeschichte - neuere Tendenzen in der unternehmenshistorischen Forschung Prof. Dr. Christian Kleinschmidt (Marburg)
Die Hamburger Seeversicherung vom 17. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts Prof. Dr. Markus A. Denzel (Leipzig)
Zufälliger Gleichklang oder doch Wahrheit? Die Narrative der maritimen Unternehmensgeschichte und ihre Funktionen am Beispiel Hamburger Reedereien Dr. Joern Lindner (Hamburg)
Die maritime Wirtschaft als Motor des Strukturwandels? Die Werften und Reedereien des Thyssen-Konzerns und der Thyssen-Bornemisza-Gruppe 1906-1971 PD Dr. Boris Gehlen (München)

Abendvortrag mit interessierter Öffentlichkeit im Olbers-Saal: Die Maritime Wirtschaft Bremens im Wandel Staatsrat Jörg Schulz (Bremen)

Freitag, 1. März 2019

Sektion II: Ergebnisse und Perspektiven: Neuere Forschungen zur maritimen Wirtschaft
Gezielte Hilfe in schwieriger Zeit. Die Gründung von Schiffshypothekenbanken am Ende des Ersten Weltkriegs Dr. Harald Wixforth (Bielefeld/Bremen)
Die Verstrickungen der Rickmers AG in den Waffen- und Opiumhandel während des chinesischen Bürgerkriegs 1920-1939 Dr. Joern Lindner (Hamburg)
Maritime Wehrtechnik und Unternehmensdiversifi-zierung im Kalten Krieg PD Dr. Stefanie van de Kerkhof (Mannheim)
„Zum Glück bauen wir keinen Trabant“ Die ostdeutsche Werftindustrie zwischen Zukunftsoptimismus und Krise (1989/90-1994) Eva Lütkemeyer, M. A. (München)
Das Auf und Ab der maritimen Wirtschaft in Bremen ab den 1980er-Jahren Henning Scherf (Bremen)

Sektion III: Das Gedächtnis der maritimen Wirtschaft – Dokumente in Archiven und museale Praxis
Die Bestände des Staatsarchivs Bremen zur maritimen Wirtschaft Dr. Jörn Brinkhus (Bremen)
Die maritime Wirtschaft im Krupp- Konzern. Überblick, Forschungsstand und Quellenlage Dr. Christian Boese (Essen)
Ein Internetportal zur Quellenüberlieferung in der maritimen Wirtschaft - das Projekt „MaWiDok“ Michael Jurk, M. A. (Bremerhaven)
Zwischen Arbeitspraktiken und globalem Strukturwandel – Eine Ausstellung zur zur Geschichte des Schiffbaus Dr. Christian Ebhardt (Bremerhaven)

Abschlussdiskussion

Veranstaltungsort:
Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, D-28195 Bremen

Kontakt:
Dr. Harald Wixforth (harald-wixforth@t-online.de)
Dr. Andrea Schneider-Braunberger (ahschneider@unternehmensgeschichte.de)
Hanna Floto-Degener (floto-degener@ibf-frankfurt.de)

Photo credits: UnknownUnknown author [Public domain], via Wikimedia Commons; Hintergrundbild: Buonasera [CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons.

« Übersicht  <  > 

Existenzielle Herausforderung für die City

Beitrag von Catherine R. Schenk in der Artikelserie „Aus der Banken- und Finanzgeschichte“ der Börsen-Zeitung

Samstag, 17. November 2018

Im April 2010 initiierte das IBF die Artikelserie „Aus der Banken- und Finanzgeschichte“, die seitdem in loser Folge in der Börsen-Zeitung erscheint. Am 17. November 2018 erschien der ganzseitige Beitrag „Existenzielle Herausforderung für die City“ von Catherine R. Schenk. Zugleich wurde eine englischsprachige Fassung mit Literaturhinweisen als Ausgabe 03-18 der "IBF Paper Series" veröffentlicht.

Catherine R. Schenk ist Professorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der University of Oxford. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist die Entwicklung des internationalen Finanz- und Währungssystems nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben ihrer Lehrtätigkeit an Universitäten weltweit war sie unter anderem Gastforscherin beim Internationalen Währungsfonds sowie beim Hongkong Institute for Monetary Research.

« Übersicht  < 

Publikationen

>

Buchveröffentlichungen

Einzelpublikationen und Schriftenreihe des IBF

>

IBF PaperSeries

Wissenschaftliche Paper
(Open Access)

>

Bankhistorisches Archiv

Zeitschrift des IBF

>

Banken- und Finanzgeschichte

Artikelserie des IBF in der Börsen-Zeitung

Buchveröffentlichungen

2019
Der Pfandbrief 1769–2019.
Von der preußischen Finanzinnovation zur Covered Bond Benchmark
>
2016
100 Jahre Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands 1916-2016
>
2016
Sozialreformer, Modernisierer, Bankmanager.
Biografische Skizzen aus der Geschichte des Kreditgenossenschaftswesens
>
2014
Kapitalmarktpolitik im Wiederaufbau.
Der westdeutsche Wertpapiermarkt zwischen Staat und Wirtschaft 1945–1957
>
2014
Ländlicher Kredit.
Kreditgenossenschaften in der Rheinprovinz (1889-1914)
>
2013
Schlüsselereignisse der deutschen Bankengeschichte
>
2013
Die Geschichte der DZ BANK.
Das genossenschaftliche Zentralbankwesen vom 19. Jahrhundert bis heute
>
2008
Deutsche Bankiers des 20. Jahrhunderts
>

IBF Paper Series

05-2020
Disclosure and publication of information on the governance and ownership of joint-stock corporations in Europe (19th-early 20th centuries)
>
04-2020
Verführt von der Lobby - Defizite der Reichsgenossenschaftshilfe in der Bankenkrise der 1930er Jahre. Eine Fallstudie vom Niederrhein
>
03-2020
Banking Integration and (Under)development: A Quantitative Reassessment of the Italian Financial Divide (1814–74)
>
02-2020
Das Arbeitsgebiet „Unternehmensfinanzierung“ als Teil der deutschen Betriebswirtschaftslehre
>
01-2020
German Finanzkapitalismus: A Narrative of Deutsche Bank and its Role in the German Financial System
>
07-2019
Disaggregated Financial Flows and Economic Development: Evidence from Pre-1913 Germany
>
06-2019
50 Jahre IBF: Vom Privatarchiv zur professionellen Forschungsinstitution
>
05-2019
„Der Wechsel – Erleichterung des Geldverkehrs”: Der Versuch der Einführung einer Wechselordnung in den Herzogtümern Schleswig und Holstein 1842
>
04-2019
Karl Helfferich und Rudolf Hilferding über Georg Friedrich Knapps „Staatliche Theorie des Geldes“: Geldtheorien zur Zeit der Hyperinflation von 1923
>
03-2019
Taming the Global Financial Cycle: Central Banks and the Sterilization of Capital Flows in the First Era of Globalization
>
02-2019
Gezielte Hilfe in schwieriger Zeit? Die Gründung von Schiffshypothekenbanken am Ende des Ersten Weltkriegs
>
01-2019
From Finance to Fascism: The Real Effect of Germany’s 1931 Banking Crisis
>
04-2018
Bankiers in der Krise – verletzen sie ihre Regeln und Normen?
>
03-2018
The Big Bang and the City of London
>
02-2018
The Big Bang: Stock Market Capitalization in the Long Run
>
01-2018
The Berlin Bourse in the London mirror: An asymmetric comparison of microstructures and the role of Germany’s large banks in securities trading, c. 1860-1914
>
19-2017
Zu viel, zu wenig oder genau richtig? Die Reform der Bankenregulierung nach der Finanzkrise
>
18-2017
Wege zu einem stabilen Finanzsystem: Regulatorisches Kurshalten oder radikaler Neuanfang?
>
17-2017
Geldsicherheit und stabilere Finanzen durch Vollgeld
>
16-2017
Meilensteine der Entwicklung des Kapitalmarktes in Deutschland und der Kapitalmarkttheorie vom Ende der 1970er- bis zum Beginn der 1990er-Jahre
>
15-2017
Geldtheorie und -politik in Preußen Mitte des 18. Jahrhunderts
>
14-2017
Schiffsfinanzierung im Wandel – Finanzintermediäre und maritime Wirtschaft am Finanzplatz Hamburg
>
13-2017
Bis repetita non placent. Griechische Finanzkontrolle im 19. Jahrhundert und in der Gegenwart
>
12-2017
How does the Public perceive Alliances? The Central and Allied Powers in World War I
>
11-2017
Umbrüche, Kontinuitäten und Strukturwandel am Finanzplatz Köln nach dem Zweiten Weltkrieg
>
10-2017
Rezensionen
>
09-2017
Die Geschichte des Finanzplatzes Hamburg – Anmerkungen aus Sicht einer Zentralbank
>
08-2017
Der Bestand ‹Preußische Zentralgenossenschaftskasse› im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, Berlin (GStA PK, I. HA. Rep. 177)
>
07-2017
Hamburg als Standort der privaten Universal-/Großbanken im 19. und frühen 20. Jahrhundert
>
06-2017
Does Social Security crowd out Private Savings? The Case of Bismarck’s System of Social Insurance
>
05-2017
Die Genossenschaftliche Institutssicherung – ein notwendiges Instrument zur Stärkung des Kundenvertrauens und des Risikomanagements im dezentralen Bankenverbund
>
04-2017
Die Beziehungen der Norddeutschen Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei zu den Banken
>
03-2017
Die betriebliche Altersvorsorge zur Zeit der Bonner Republik
>
02-2017
Sparen in der ‹Nullzinsphase›. Privatanleger und der Kapitalmarkt in Deutschland im Ersten Weltkrieg
>
01-2017
Editorial
>

Bankhistorisches Archiv

Bankhistorisches Archiv - Banking and Finance in Historical Perspective und Beihefte des Bankhistorischen Archivs
>

Aus der Banken- und Finanzgeschichte

Artikelserie des IBF in der Börsen-Zeitung

18.07.2020
Wie Big Data die Kreditvergabe auf den Kopf stellt
von Katja Langenbucher
>
30.01.2020
Pfandbrief und Finanzstabilität
von Friederike Sattler
>
05.11.2019
Der Euro – Kopfgeburt ohne Rückgrat
von Katharina Pistor
>
25.09.2019
Finanzunternehmen zwischen Recht und Staat
von Cornelia Woll
>
13.06.2019
War das deutsche Finanzsystem noch zu retten?
von Tobias Straumann
>
17.11.2018
Existenzielle Herausforderung für die City
von Catherine R. Schenk
>
11.01.2018
Microfinance braucht echte Finanzintermediäre
von Reinhard H. Schmidt
>
28.01.2016
Lehren aus der deutschen Schuldenkrise 1953
von Timothy W. Guinnane
>
11.12.2014
Spekulationsblasen und Zentralbankpolitik
von Isabel Schnabel und Markus K. Brunnermeier
>
13.08.2014
Die lange Tradition des Pfandbriefs
von Bernd Rudolph
>
03.03.2011
Die Entstehung der Europäischen Währungsunion
von Andreas Rödder
>
18.12.2013
Das preußische Sparkassenreglement von 1838
von Thorsten Wehber
>
01.11.2013
Hyperinflation, Staatsverschuldung und die Bankenkrise
von Carsten Burhop
>
29.06.2013
Das Universalbanksystem - Erfolgs- oder Auslaufmodel
von Harald Wixforth
>
01.11.2011
Gebr. Bethmann und die Österreich-Anleihe von 1778
von Hans-Peter Ullmann
>
01.06.2011
Bankenregulierung stärker prinzipienorientiert ausgestalten
von Stephan Paul
>
03.03.2011
Die Einführung des Euro 1999 hat Europas Gesicht verändert
von Otmar Issing
>
25.11.2010
Die Bankenkrise von 1931 und das „To-big-to-fail“-Problem
von Isabel Schnabel
>
25.09.2010
Wie wichtig Auslandsbanken für den deutschen Finanzmarkt sind
von Thomas Hartmann-Wendels
>
02.04.2010
Welche Lehren sich aus den Bankenkrisen von 1873 und 1931 ziehen lassen
von Carsten Burhop
>

Gremien

Die Organe des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V. sind – neben der Mitgliederversammlung – der Vorstand, das Kuratorium sowie der Wissenschaftliche Beirat.

Durch die Mitgliederversammlung, den Vorstand und das Kuratorium sind die Träger des Vereins (Institute und Verbände der Finanzwirtschaft, Wissenschaftler und interessierte Einzelpersonen) in die Arbeit des IBF einbezogen. Die Konzeption und Umsetzung der Forschungsaktivitäten des IBF werden von einem Wissenschaftlichen Beirat unterstützt.
Vorstand Kuratorium wissenschaftlicher Beirat

Professor Dr.
Joachim Scholtyseck

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Dr. Gertrud R. Traud

Helaba – Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale Anstalt des öffentlichen Rechts

Jens Tolckmitt

Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e.V.

Professor Dr.
Wolfgang König

Goethe-Universität Frankfurt

Professor Dr.
Thomas A. Lange

NATIONAL-BANK Aktiengesellschaft

Professor Dr.
Jan Pieter Krahnen

Goethe-Universität

Professor Dr.
Carsten Burhop

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität

Michael Klaus

B. Metzler seel. Sohn & Co.

Professor Dr.
Dr. h.c. Reinhard H. Schmidt

Goethe-Universität Frankfurt am Main

Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis

Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V.

Professor Dr.
Stephan Paul

Ruhr-Universität Bochum

Professor Dr.
Bernd Rudolph

Ludwig-Maximilians-Universität

Dr. Andreas Prechtel

Verband der Auslandsbanken in Deutschland e.V.

Professor Dr.
Mark Spoerer

Universität Regensburg

Dr. Hans Reckers

Bonn

Professor Dr.
Thomas Hartmann-Wendels

Universität zu Köln

Stefan Palm

PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Professor Dr.
Dirk Schiereck

Technische Universität Darmstadt

Professor Dr.
Bernd Rudolph

Ludwig-Maximilians-Universität

Professor
Timothy W. Guinnane, Ph.D.

Yale University

Erich Loeper

Deutsche Bundesbank

Dr. Christoph Brand

Goldman Sachs AG

Professor Dr.
Hermann Remsperger

Flörsheim-Wicker

Dr. Michael Wolgast

Moody's

Professor Dr.
Dieter Ziegler

Ruhr-Universität Bochum

Martin Roth

DZ BANK AG

Professor Dr.
Michael Hüther

Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Dr. Julian Reischle

Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main

Dr. Thorsten Wehber

Sparkassenhistorisches Dokumentationszentrum des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes e.V.

Mario Mattera

B. Metzler seel. Sohn & Co.

Prof. Dr. Boris Gehlen

Universität Stuttgart

Marija G. Korsch

Aareal Bank AG

Professor Dr.
Moritz Schularick

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Frank-Peter Martin

Wiesbaden

Dr. Stephanie Collet

Deutsche Bundesbank

Professor Dr.
Günther Schulz

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Dr. Peter Gleber

Stiftung GIZ • Genossenschaftshistorisches Informationszentrum

Claudia Hillenherms

WIBank

Dr. Michael Kemmer

München

Dr. Kirsten Siersleben

DZ BANK Stiftung

Iris Bethge-Krauß

Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

Dr. Horst Reinhardt

Landwirtschaftliche Rentenbank

Vorstand

Der Vorstand des IBF auf einen Blick

Claudia Hillenherms
Vorsitzende
WIBank, Offenbach
Michael Klaus
Mitglied des Partnerkreises, B. Metzler seel. Sohn & Co., Frankfurt am Main
Frank-Peter Martin
Wiesbaden
Mario Mattera
Mitglied des Partnerkreises B. Metzler seel. Sohn & Co., Frankfurt am Main
Martin Roth
Bereichsleiter Kommunikation, Marketing & Nachhaltigkeit, DZ BANK AG, Frankfurt am Main
Professor Dr. Bernd Rudolph
Stellvertretender Vorsitzender
Ludwig-Maximilians-Universität München
Professor Dr. Dr. h.c. Reinhard H. Schmidt
Senior Advisor
Goethe-Universität Frankfurt am Main
zurück Kuratorium wissenschaftlicher Beirat

Kuratorium

Des Kuratorium des IBF auf einen Blick

Frank-Peter Martin
Vorsitzender
Wiesbaden
Iris Bethge-Krauß
Hauptgeschäftsführerin, Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V., Berlin
Dr. Christoph Brand
International Advisor, Goldman Sachs AG, Frankfurt am Main
Thomas Groß
Vorsitzender des Vorstandes, Helaba - Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale, Frankfurt am Main
Professor Dr. Michael Hüther
Direktor und Mitglied des Präsidiums, Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.
Dr. Michael Kemmer
München
Professor Dr. Wolfgang König
Geschäftsführender Direktor, House of Finance, Goethe-Universität Frankfurt
Marija G. Korsch
Vorsitzende des Aufsichtsrats, Aareal Bank AG, Wiesbaden
Michael Krume
München
Professor Dr. Thomas A. Lange
Vorsitzender des Vorstandes, NATIONAL-BANK Aktiengesellschaft, Essen
Erich Loeper
Leiter des Zentralbereichs Banken und Finanzaufsicht, Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
Ingo R. Mainert
Managing Director und CIO Multi Asset Europe von Allianz Global Investors, Frankfurt am Main
Alexander Mettenheimer
Vorsitzender des Aufsichtsrats, Small & Mid Cap Investmentbank AG, München
Dr. Christian Ossig
Hauptgeschäftsführer, Bundesverband deutscher Banken e. V., Berlin
Stefan Palm
Partner in Assurance Financial Services, PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main
Dr. Hans Reckers
Bonn
Dr. Horst Reinhardt
Sprecher des Vorstands, Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main
Dr. Andreas Prechtel
Geschäftsführer, Verband der Auslandsbanken in Deutschland e.V.
Professor Dr. Hermann Remsperger
Flörsheim-Wicker
Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V., Berlin
Dr. Kirsten Siersleben
Leiterin des Generalsekretariats und Geschäftsführerin der DZ BANK Stiftung, Frankfurt am Main
Jens Tolckmitt
Hauptgeschäftsführer, Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e.V., Berlin
Dr. Michael Wolgast
Senior Vice President, Moody´s, Leiter der Repräsentanz Berlin
zurück Vorstand wissensch. Beirat

Wissenschaftlicher Beirat

Der Wissenschaftliche Beirat des IBF auf einen Blick

Professor Dr. Bernd Rudolph
Vorsitzender
Ludwig-Maximilians-Universität München
Professor Dr. Carsten Burhop
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Dr. Stephanie Collet
Deutsche Bundesbank
Dr. Benedikt Fehr
Frankfurt am Main
Prof. Dr. Boris Gehlen
Universität Stuttgart
Dr. Peter Gleber
Wissenschaftlicher Leiter, Stiftung GIZ • Genossenschaftshistorisches Informationszentrum, Berlin
Professor Timothy W. Guinnane, Ph.D.
Yale University, New Haven
Professor Dr. Thomas Hartmann-Wendels
Universität zu Köln
Dr. Ulrich Kater
Chefvolkswirt, DekaBank Deutsche Girozentrale, Frankfurt am Main
Professor Hans-Helmut Kotz
Programm Director, SAFE Policy Center, Goethe Universität Frankfurt
Professor Dr. Jan Pieter Krahnen
Goethe-Universität Frankfurt
Professor Dr. Katja Langenbucher
Goethe-Universität Frankfurt
Professor Dr. Stephan Paul
Ruhr-Universität Bochum
Dr. Julian Reischle
Leiter des Zentralbereichs Ökonomische Bildung, Hochschule und internationaler Zentralbankdialog, Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
Professor Dr. Dirk Schiereck
Technische Universität Darmstadt
Professor Dr. Dr. h.c. Reinhard H. Schmidt
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Professor Dr. Joachim Scholtyseck
Stellvertretender Vorsitzender
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Professor Dr. Moritz Schularick
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Professor Dr. Günther Schulz
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Professor Dr. Mark Spoerer
Universität Regensburg
Professor Dr. Paul Thomes
RWTH Aachen
Dr. Gertrud R. Traud
Chefvolkswirtin, Helaba - Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale, Frankfurt am Main
Dr. Thorsten Wehber
Leiter, Sparkassenhistorisches Dokumentationszentrum, Bonn
Professor Dr. Dieter Ziegler
Ruhr-Universität Bochum
zurück Vorstand Kuratorium

Kontakt

IBF – Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V.
Eschersheimer Landstraße 121-123
D-60322 Frankfurt am Main

T +49 (0)69/ 6 31 41 67
F +49 (0)69/ 6 31 11 34
info[at]ibf-frankfurt.de

Geschäftsführung: Hanna Floto-Degener
Redaktion und Bibliothek: Frank Dreisch

Als Interessent registrieren

Registrierung für Neuinteressenten

Bitte registrieren Sie sich hier, wenn Sie künftig über das aktuelle Veranstaltungsprogramm des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte informiert werden möchten:
Anrede:
Titel:
Vorname:
Nachname:
Organisation/Unternehmen:
Strasse / Hausnummer:
PLZ / Ort:
E-Mail Adresse:
Sicherheitsfrage: finden Sie das korrekte Symbol!
IBF - Institut für Bank- und Finanzgeschichte
Über uns·Publikationen·Veranstaltungen·Kontakt·Impressum·Disclaimer·Datenschutz
Copyright © 2020
Diese Seite verwendet Cookies, um Ihre Benutzererfahrung zu verbessern und speziell auf Ihre Interessen zugeschnittene Inhalte zur Verfügung zu stellen. Detaillierte Informationen über die Verwendung von Cookies auf dieser Website finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
OK  mehr erfahren

Datenschutzerklärung, Stand: 25. Mai 2018

Der Schutz Ihrer Privatsphäre bei der Nutzung des Webangebots des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V., Frankfurt am Main auf den Seiten www.ibf-frankfurt.de ist uns wichtig. Wir bitten Sie daher, die nachstehenden Informationen zur Kenntnis zu nehmen.

Grundsätzlich ist ein Besuch der Webseiten des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V., Frankfurt am Main möglich, ohne dass Sie uns mitteilen, wer Sie sind. Zu statistischen Zwecken erhalten wir lediglich Kenntnis über den Namen Ihres Internetservice-Providers, während Sie selber als Nutzer anonym bleiben. Das Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V., Frankfurt am Main verwendet die hierbei erhobenen Daten lediglich, um Informationen zur Nutzung des Webangebots auf www.ibf-frankfurt.de zu erhalten und um den Inhalt der Seiten und die darin enthaltenen Serviceangebote fortlaufend zu verbessern. Zur Gewährleistung der Datensicherheit speichert das Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V., Frankfurt am Main die erhobenen Daten auch auf Backupmedien. Über die bei einem Aufruf unserer Seiten erhobenen Daten möchten wir Sie im Folgenden informieren:

Cookies

Die Internetseiten des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V., Frankfurt am Main verwenden teilweise so genannte Cookies. Dies richten auf Ihrem Rechner keinen Schaden an und enthalten keine Viren. Sie dienen vielmehr dazu, unser Angebot nutzerfreundlicher, effektiver und sicherer zu machen. Cookies sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner abgelegt werden und die Ihr Browser speichert.

Bei den meisten der von uns verwendeten Cookies handelt es sich um „Session-Cookies“, die nach Ende Ihres Besuchs automatisch gelöscht werden. Andere Cookies bleiben auf Ihrem Endgerät gespeichert, bis Sie diese löschen. Diese Cookies ermöglichen es uns, Ihren Browser beim nächsten Besuch wiederzuerkennen. Sie können Ihren Browser so einstellen, dass Sie über das Setzen von Cookies informiert werden. Sie können über Ihre Browsereinstellung des Weiteren Cookies nur im Einzelfall erlauben, die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen sowie das automatische Löschen der Cookies beim Schließen des Browsers aktivieren. Wenn Sie sich entscheiden, Cookies zu deaktivieren, kann die Funktionalität der Webseiten des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V., Frankfurt am Main eingeschränkt sein.

Server-Log-Files

Der Provider unserer Webseiten erhebt und speichert automatisch Informationen in so genannten Server-Log Files, die Ihr Browser automatisch an uns übermittelt. Diese Informationen umfassen im Einzelnen Angaben

  • zum Browsertyp und zur Browserversion,
  • zum verwendete Betriebssystem,
  • zur Referrer-URL,
  • zum Hostnamen des zugreifenden Rechners sowie
  • zur Uhrzeit der Serveranfrage.
  • Diese Daten können nicht einzelnen Besuchern unserer Webseiten zugeordnet werden. Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen. Wir behalten uns vor, diese Daten nachträglich zu prüfen, wenn uns konkrete Anhaltspunkte für eine rechtswidrige Nutzung bekannt werden.

    E-Mails und Kontaktformular

    Soweit Sie uns eine E-Mail senden oder über das Kontaktformular auf unseren Webseiten mit uns in Verbindung treten, werden diese Daten ebenfalls zum Zwecke der Bearbeitung gespeichert. Diese Daten unterliegen in jedem Fall dem Datenschutz. Eine Weitergabe der aufgrund der Nutzung dieses Internetangebots anfallenden Daten an Dritte erfolgt in keinem Fall, es sei denn, wir wären hierzu gesetzlich verpflichtet. Grundsätzlich nutzen wir die hierbei anfallenden Daten nur in dem hierzu erforderlichen Umfang zur Bearbeitung Ihrer Anfragen und Aufträge.

    Verwendung von Google Maps

    Diese Website benutzt Google Maps zur Darstellung eines Lageplanes. Google Maps wird von Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA betrieben. Durch die Nutzung unserer Webseiten erklären Sie sich mit der Erfassung, Bearbeitung und Nutzung der automatisch erhobenen sowie der von Ihnen eingegeben Daten durch Google, einer seiner Vertreter, oder Drittanbieter einverstanden. Die Nutzungsbedingungen für Google Maps finden Sie unter http://www.google.com/intl/de_de/help/terms_maps.html). Ausführliche Details finden Sie im Datenschutz-Center von google.de: Datenschutzbestimmungen (https://policies.google.com/privacy?hl=de&gl=de).

    Newsletterdaten

    Wenn Sie den Newsletter des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte beziehen möchten, benötigen wir von Ihnen eine E-Mail-Adresse sowie Informationen, die uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse sind und mit dem Empfang des Newsletters einverstanden sind. Weitere Daten werden nicht erhoben. Diese Daten verwenden wir ausschließlich für den Versand der angeforderten Informationen und geben sie nicht an Dritte weiter. Die erteilte Einwilligung zur Speicherung der Daten, der E-Mail-Adresse sowie deren Nutzung zum Versand des Newsletters können Sie jederzeit widerrufen, zum Beispiel über den "Austragen"-Link im Newsletter.

    SSL-Verschlüsselung

    Diese Seite nutzt aus Gründen der Sicherheit und zum Schutz der Übertragung vertraulicher Inhalte, wie zum Beispiel der Anfragen, die Sie an uns als Seitenbetreiber senden, eine SSL-Verschlüsselung. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die Adresszeile des Browsers von "http://" auf "https://" wechselt und an dem Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile. Wenn die SSL Verschlüsselung aktiviert ist, können die Daten, die Sie an uns übermitteln, nicht von Dritten mitgelesen werden.

    Recht auf Auskunft, Löschung, Sperrung

    Wir speichern Daten so lange, wie Sie Informationen und Einladungen zu Veranstaltungen erhalten oder wir mit Ihnen in Kontakt bleiben möchten. Sie können Auskunft über ihre bei uns gespeicherten persönlichen Daten verlangen und haben ein Recht darauf, eine Kopie Ihrer Daten zu erhalten. Zudem können Sie in berechtigten Fällen die Löschung oder Berichtigung Ihrer Daten verlangen. Ihre Einwilligung zum Erhalt von E-Mail-Informationen durch das Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V., Frankfurt am Main können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Sie können der Verarbeitung Ihrer Daten zur Ankündigung von Veranstaltungen des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V., Frankfurt am Main jederzeit widersprechen. Zur Ausübung dieser Rechte können Sie sich beispielsweise in der Antwortfunktion auf eine unserer E-Mails mit Betreff "Abbestellung Newsletter/Einladungen" an uns wenden. Ergänzend können Sie sich an die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit als zuständige Aufsichtsbehörde wenden. Gerne stehen wir Ihnen aber auch unter den auf unseren Webseiten genannten Kontaktdaten zur Verfügung.

    OK 
    schliessen