ADRESSE

IBF – Institut für Bank- und Finanzgeschichte Eschersheimer Landstraße 121-123 D-60322 Frankfurt am Main

KONTAKT

Tel.: +49 (0)69/ 6 31 41 67 Fax: +49 (0)69/ 6 31 11 34 E-Mail: info@ibf-frankfurt.de Geschäftsführung: Hanna Floto-Degener Redaktion und Bibliothek: Frank Dreisch
© 2016 Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V.,  Frankfurt am Main

VERANSTALTUNGEN

WEITERE KONFERENZEN, VORTRAGSVERANSTALTUNGEN UND WORKSHOPS DES IBF 2012-2017
Catherine R. Schenk, Professor of International Economic History at the University of Glasgow The Development of International Banking Regulation and Supervision since 1960: Why has it failed? CFS Lecture Event (jointly organized by the Center for Financial Studies at Goethe University, and the Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V., 7 November 2016
Programm 14:30 Uhr Begrüßung Joachim Olearius, Sprecher der Partner, M.M.Warburg & CO (AG & CO.) KGaA, Hamburg Prof. Dr. Bernd Rudolph, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats, Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V. Vorträge 14:45 Uhr Hamburg als Standort der privaten Universal-/Großbanken im 19. und frühen 20. Jahrhundert Dr. Detlef Krause, Frankfurt am Main 15:15 Uhr Der Typus des hanseatischen Bankiers im 20. Jahrhundert PD Dr. Lu Seegers, Hamburg 15:45 Uhr Genossenschaftsbanken im hanseatischen Umfeld im 19. und 20. Jahrhundert Dr. Frauke Schlütz, Rösrath/ Stuttgart 16:15 Uhr Schiffsfinanzierung - eine Besonderheit am Finanzplatz Hamburg? Dr. Harald Wixforth, Universität Bremen 16:45 Uhr Kaffeepause 17:30 Uhr Der Finanzplatz Hamburg – Anmerkungen aus der Sicht eines Zentralbankers Dr. Arno Bäcker, Präsident der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein 18:00 Uhr Ausklang

Der Finanzplatz Hamburg – Geschichte und Perspektiven

Vortragsveranstaltung des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte auf Einladung von M.M.Warburg & CO (AG & Co.) KGaA am 23. Februar 2017 in Hamburg
Philip Plickert, Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Frabkfurt am Main / Lehrbeauftragter an der Universität Siegen Die VWL auf Sinnsuche – was sich in der Lehre verändern muss CFS Lecture Event (jointly organized by the Center for Financial Studies at Goethe University, and the Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V., 15 December 2016

Das Bankarchiv als Datenressource?

Finanzhistorische Datenprojekte und die Rolle der Archive

Workshop des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V. und der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.V. am 19. April 2017 in Bonn
Programm 9:30 Uhr Europäische quantitative Finanzgeschichte im Überblick Begrüßung und Einführung Prof. Dr. Carsten Burhop, Universität Bonn 9:45 Uhr Teil I: Kurzportraits finanzhistorischer Datenprojekte im deutschsprachigen Raum Kapitalmarktdaten Wertpapiermärkte Christian Hirsch, Goethe-Universität Frankfurt Börsendaten Prof. Dr. Sibylle Lehmann-Hasemeyer, Universität Hohenheim   Anleihemärkte Dr. Tobias A. Jopp, Universität Regensburg Banken Kreditdaten Prof. Dr. Moritz Schularick / Dr. Björn Richter, Universität Bonn Bilanzdaten Sparkassen Prof. Dr. Jochen Streb, Universität Mannheim / Prof. Dr. Sibylle Lehmann-Hasemeyer, Universität Hohenheim 11:00 Uhr Teil II:  Datenressourcen zur Finanzgeschichte Infrastrukturanbieter  Prof. Dr. Ralf Elsas, LMU-ifo Economics & Business Data Center (EBDC), Ludwigs-Maximilians-Universität München Archive Historisches Archiv der Commerzbank Dr. Detlef Krause, Frankfurt am Main Historisches Institut der Deutschen Bank Dr. Martin Müller,  Frankfurt am Main Sparkassenhistorisches Dokumentationszentrum des DSGV Dr. Thorsten Wehber, Bonn Stiftung GIZ • Genossenschaftshistorisches Informationszentrum (Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken) Dr. Peter Gleber, Berlin 12:30 Uhr Imbiss
Reinhard H. Schmidt, Goethe-Universität Frankfurt From Microfinance to Inclusive Banking Buchpräsentation des Center for Financial Studies und des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V. am 24. April 2017, Campus Westend, Goethe-Universität
Was heute als Microfinance bezeichnet wird, ist bei weitem nicht so neu, wie es oft gesehen wird. Denn es gibt wichtige Vorläufer: die deutschen Sparkassen und Genossenschaftsbanken des 19. Jahrhunderts. Sie waren die ersten überaus erfolgreichen Mikrofinanzinstitutionen. Es gibt erstaunlich ausgeprägte Ähnlichkeiten zwischen den deutschen Mikrofinanzinstitutionen des 19. Jahrhunderts und den erfolgreichen unter den modernen Mikrofinanzinstitutionen, die seit etwa 1975 in Entwicklungsländern entstanden. Sie zeigen sich vor allem darin, wie sich diese Institutionen jeweils verändert haben. Daraus lassen sich nicht nur ihre jeweiligen Erfolge erklären, sondern es lässt sich auch daraus ableiten, wie solche Institutionen in Entwicklungsländern heute aufgebaut, geführt und als Teil der internationalen Entwicklungszusammenarbeit gefördert werden sollten. Reinhard H. Schmidt (Goethe-Universität Frankfurt) stellte die Kernthesen seines kürzlich erschienenen und zusammen mit Hans-Dieter Seibel (Universität zu Köln) und Paul Thomes (RWTH Aachen) verfassten Buches zu diesem Thema vor. Im Zentrum des Vortrags standen neben den angesprochenen Parallelen und Handlungsempfehlungen auch Überlegungen dazu, warum die frühere Begeisterung für die Mikrofinanzierung inzwischen einer gewissen Ernüchterung gewichen ist und wie mit den berechtigten Gründen dieser Ernüchterung umgegangen werden kann.